Untergreuth (Frensdorf)
Ortsteil der Gemeinde Frensdorf in Oberfranken
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Untergreuth ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Frensdorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Untergreuth liegt in der Gemarkung Frensdorf.[3]
Untergreuth Gemeinde Frensdorf | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 50′ N, 10° 52′ O |
| Höhe: | 269 m ü. NHN |
| Einwohner: | 130 (1. Jan. 2024)[1] |
| Postleitzahl: | 96158 |
| Vorwahl: | 09502 |
Geografie
Beim Dorf entspringt der Reutherseegraben, ein linker Zufluss der Rauhen Ebrach. Im Norden ist das Dietzenseeholz, ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Obergreuth zur Staatsstraße 2254 (0,8 km östlich), zu einem Kreisverkehr mit der St 2254 (1,2 km südlich) und zur Kreisstraße BA 22, kurz bevor diese in die Bundesstraße 22 mündet (1,8 km nordwestlich).[4]
Geschichte
Ober- und Untergreuth wurden erst im 15. Jahrhundert angelegt. Untergreuth wurde im Jahr 1433 als „Unterngerewt“ erstmals schriftlich erwähnt.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Untergreuth aus 16 Anwesen. Das Hochgericht hatte das bambergische Centamt Burgebrach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Burgebrach. Grundherren waren das Amt Burgebrach (1 Hof, 1 Höflein, 2 Sölden), das Dominikanerkloster Bamberg (2 Halbhöfe, davon einer mit Schenkgerechtigkeit, 4 Söldengüter, 3 Sölden) und die Gemeinde (1 Sölde, 1 Hirtenhäuslein, 1 Gemeindehaus).[6] Der Feldbau galt als vortrefflich und der Wieswachs als gut.[7]
Im Jahre 1802 kam Untergreuth an das Kurfürstentum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Untergreuth dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Obergreuth und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Frensdorf zugewiesen.[8][9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Untergreuth ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach Heilige Dreifaltigkeit (Reundorf) gepfarrt,[6] seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Johannes der Täufer (Frensdorf) zuständig.[11]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Untergereuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 626 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 171.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3 (Digitalisat).
Weblinks
- Untergreuth in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 14. Dezember 2025.
- Untergreuth in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 14. Dezember 2025.
- Untergreuth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 14. Dezember 2025.