Birkach (Frensdorf)

Ortsteil der Gemeinde Frensdorf in Oberfranken From Wikipedia, the free encyclopedia

Birkach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Frensdorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Birkach hat eine Fläche von 10,010 km². Sie ist in 1543 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6487,09 m² haben.[3] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Abtsdorf, Hundshof und Vorra.[4]

Schnelle Fakten Gemeinde Frensdorf ...
Birkach
Gemeinde Frensdorf
Koordinaten: 49° 50′ N, 10° 50′ O
Höhe: 291 m ü. NHN
Einwohner: 270 (1. Jan. 2024)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 96158
Vorwahl: 09502
Panorama (2024)
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Geografie

Das Dorf liegt am Birkacher Graben, einem linken Zufluss der Reichen Ebrach. Im Norden grenzt der Birkacher Wald an. Die Bundesstraße 22 führt nach Oberharnsbach (3 km südwestlich) bzw. über den Mutzershof nach Stegaurach (3,1 km nordöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Mutzersdorf zur B 22 (2,6 km nordöstlich).[5]

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Birkach aus 22 Anwesen. Das Hochgericht hatte das bambergische Centamt Bechhofen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Burgebrach. Grundherren waren

  • das Amt Burgebrach: 2 Höfe, 1 Hof mit Braurecht, 4 Sölden, 1 Sölde mit Braurecht, 1 Söldengut mit Schmiedefeuerrecht, 1 Söldengütlein, 1 Achtelhof, 1 bebaute Hofstatt;
  • die Bischöfliche Kanzlei, Bamberg: 1 Söldengütlein, 1 Häuslein;
  • das Kloster Michelsberg: 1 Söldengütlein;
  • die Freiherren von Seefried zu Buttenheim: 3 Gütlein, 1 Gütlein mit Zapfenschenkrecht.

Der Gemeinde unterstand 3 Tropfhäuslein, eines davon diente als Hirtenwohnung.[6] Der Boden galt als „kalt und spröde“, dadurch war der Getreidebau nicht sonderlich und die Viehhaltung wegen Futtermangel eingeschränkt.[7]

Im Jahre 1802 kam Birkach an das Kurfürstentum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1811 der Steuerdistrikt Birkach gebildet, zu dem Abtsdorf, Hundshof und Vorra gehörten. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Birkach, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Burgebrach zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Burgebrach (1919 in Finanzamt Burgebrach umbenannt, von 1928 bis 1945 Finanzamt Bamberg-Land, ab 1945 Finanzamt Bamberg). Ab 1862 war das Bezirksamt Bamberg II (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt) für Birkach zuständig. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Burgebrach (1880 Amtsgericht Burgebrach umbenannt, 1932 aufgelöst, seitdem Amtsgericht Bamberg).[8] Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 10,010 km².[9]

Am 1. Mai 1978 wurde Birkach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Frensdorf eingemeindet.[10][11]

Baudenkmäler

In Birkach gibt es drei Baudenkmäler:[12]

  • Antoniuskapelle
  • Birkacher Hauptstraße 7: Kapelle Unbefleckte Empfängnis
  • Marter

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Birkach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 181818401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 472493517527532582577562551544501530524547548523532508489633632605547568
Häuser[13] 79929492959594109
Quelle [8][14][14][14][15][16][17][18][19][20][21][14][22][14][23][14][24][14][14][14][25][14][9][26]
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Ort Birkach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001799001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987002024
Einwohner 79106136151147120119138119125197270
Häuser[13] 1920272524232344
Quelle [7][8][15][17][20][22][24][25][9][26][27][1]
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Religion

Birkach ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Johannes der Täufer (Frensdorf) gepfarrt,[6] seit 1922 ist die Kuratie Mariä Heimsuchung (Vorra) zuständig.[24]

Literatur

Commons: Birkach (Frensdorf) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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