Wallmershof
Gemeindeteil des Marktes Uehlfeld
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Wallmershof ist ein Gemeindeteil des Marktes Uehlfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[2] Wallmershof liegt in der Gemarkung Schornweisach.[3]
Wallmershof Markt Uehlfeld | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 40′ N, 10° 38′ O |
| Höhe: | 325–345 m ü. NHN |
| Einwohner: | 24 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91486 |
| Vorwahl: | 09163 |
Geografie
Südlich des Weilers fließt ein namenloser rechter Zufluss der Weisach. Im Westen liegen die Waldgebiete Dachsbau, Rosenteich und Langerstrich, im Süden der Tiefweiherschlag und im Südosten das Waldgebiet Krähe. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schornweisach zur Kreisstraße NEA 1 (1,1 km nordöstlich) bzw. zur Kreisstraße NEA 12 (0,7 km südöstlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde im Fraischbuch unter dem Gebirge von 1604 als „Waltmanszhofen uff dem Hawge“ bzw. als „Wallmershoff“ erstmals namentlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Waldemar.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Wallmershof 2 Anwesen (1 Hof, 1 Gütlein). Das Hochgericht übte das Centamt Höchstadt des Hochstifts Bamberg aus. Beide Anwesen hatten das Kastenamt Höchstadt als Grundherrn.[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Wallmershof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Schornweisach und der 1813 gebildeten Ruralgemeinde Schornweisach zugeordnet. Bis 1820 unterstand das Anwesen dem Herrschaftsgericht Burghaslach der Grafen Castell.[7] Am 1. Januar 1978 wurde Wallmershof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Uehlfeld eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Roswinda (Schornweisach) gepfarrt.[6][18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Wallmershof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 91 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1951, DNB 452071143, S. 88 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 190 (Digitalisat).
Weblinks
- Wallmershof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 7. Februar 2023.
- Wallmershof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 21. September 2019.
- Wallmershof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 28. Mai 2025.