Wellen (Beverstedt)

Ortsteil der Einheitsgemeinde Beverstedt im Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Wellen (niederdeutsch Wellen) ist eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Beverstedt im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Schnelle Fakten Gemeinde Beverstedt ...
Wellen
Gemeinde Beverstedt
Wappen von Wellen
Koordinaten: 53° 24′ N,  51′ O
Höhe: 22 m ü. NHN
Fläche: 11,92 km²[1]
Einwohner: 365 (31. Dez. 2023)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 27616
Vorwahl: 04747
Wellen (Niedersachsen)
Wellen (Niedersachsen)
Lage von Wellen in Niedersachsen
Wellen in der Einheitsgemeinde Beverstedt
Wellen in der Einheitsgemeinde Beverstedt
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Geografie

Die Ortschaften in der Einheitsgemeinde Beverstedt

Lage

Die südlich vom Fluss Lune gelegene Ortschaft befindet sich im Süden der Einheitsgemeinde Beverstedt und des Landkreises Cuxhaven an der Landesstraße 128.

Nachbarorte

Ortschaft Beverstedt Kirchwistedt
Stubben Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Kirchwistedt – Ortsteil Altwistedt
Gemeinde Holste
(Samtgemeinde Hambergen, Landkreis Osterholz)
Kirchwistedt – Ortsteil Ahe

(Quelle:[2])

Geschichte

Früher gehörte Wellen zur Börde Beverstedt und zum Adeligen Gericht Beverstedt. Die Neuordnung der Verwaltungsstrukturen in der mehrjährigen Franzosenzeit sorgte dann dafür, dass Wellen von der Kommune Beverstedt im gleichnamigen Kanton Beverstedt (Arrondissement Bremerlehe) verwaltet wurde. Später lag Wellen im hannöverschen Amt Beverstedt (1822–1859), Amt Lehe (1859–1885), Kreis Geestemünde (1885–1932), Landkreis Wesermünde (1932–1977) beziehungsweise Landkreis Cuxhaven. Die kommunale Selbständigkeit erlangte das Dorf 1840 mit der Bildung der Landgemeinde Wellen. Die gleichnamige Gemarkung wurde 1876 gebildet.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, verlor das Dorf seine politische Selbständigkeit und wurde zu einem Ortsteil des Fleckens Beverstedt in der Samtgemeinde Beverstedt.[3]

Am 1. November 2011 wurde Wellen eine Ortschaft im Sinne des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes in der neugebildeten Einheitsgemeinde Beverstedt.[4]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr191019251933193919501956197320162021
Einwohner256278279314461362322366352
Quelle[5][6][7][8][9][1]
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Politik

Gemeinderat und Bürgermeister

Auf kommunaler Ebene wird die Ortschaft vom Beverstedter Gemeinderat vertreten.

Ortsvorsteher

Der Ortsvorsteher von Wellen ist Thiemo Blanck (SPD).[1] Die Amtszeit läuft von 2021 bis 2026.

Wappen

Der Entwurf des Kommunalwappens von Wellen stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.[10]

Wappen von Wellen
Wappen von Wellen
Blasonierung: „In Grün über einem silbernen Wellenbalken im Schildfuß ein aufgerichtetes silbernes Steinbeil mit goldenem Stiel, die Schneide nach rechts gewendet, im Halbkreis umgeben von neun stiellosen silbernen Steinbeilen, die Schneide auswärts gewendet.“[10]
Wappenbegründung: Die Steinbeile erinnern daran, dass 1858 vom Wellener Einwohner Hinrich Bullwinkel im Drillmoor neun Steinbeile gefunden worden sind, die im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover aufbewahrt werden. Der Wellenbalken weist auf die Lune hin.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Gutshaus Nasse Straße 14

Bauwerke

Naturdenkmale

  • Baumpaar Adam und Eva: 1 Buche, 1 Eiche (Verordnungsdatum 2. Oktober 1995)

Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr

Die Landschaft wird in starkem Maße von Wäldern, Mooren und landwirtschaftlichen Nutzflächen geprägt.

Die Ortschaft Wellen verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr, einen Kindergarten und einen Sportverein.

Der Ort verfügt über ein Anruf-Sammeltaxi-System (AST). Dieses verkehrt an allen Tagen der Woche.

Söhne und Töchter des Ortes

  • Eduard von der Hellen (1863–1927), Archivar und Herausgeber
  • Nikolaus Tietjen (1873–1924), Landwirt, Bürgermeister von Appeln, Abgeordneter und Mitglied der Steuereinschätzungskommission des Kreistags Geestemünde, er veranlasste während der notgeprägten Inflationsjahre 1921/22 die Ausgabe der sog. „Söben-Dörper-Schiene“ (Sieben-Dörfer-Scheine) in Appeln, Frelsdorf, Frelsdorfermühlen, Meyerhof, Osterndorf, Wehldorf und Wollingst.

Einzelnachweise

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