Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Geographie

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„Wir bitten um eine Sache: Dass diejenigen, die von Geographie nichts wissen, sich kundig machen, bevor sie Dinge kritisieren, die von größerem Wert für sie wären, wenn sie sie richtig verstünden.“

Henricus Martellus Germanus (1491)


Orte mit Namen in mehreren Sprachen; Orte mit historischen Namen, historische Orte mit modernen Namen bzw. modernen Nachfolgern

Das in der Überschrift angerissene Problemfeld gibt in der Praxis angelegentlich heftigen Anlass zu Auseinandersetzungen und nur allzu oft steckt hinter diesen ein ethnischer bzw. nationalistischer POV. Sollen daher für diesen Bereich Richtlinien entworfen werde, in die die bereits bestehenden Richtlinien einzuarbeiten sind, und wenn ja, wie sollten diese beschaffen sein? Es geht dabei um Nennungen im einleitenden Satz bzw. Absatz.

Es ist wohl Konsens darin, dass die amtlichen Namen lemmabildend sein sollten, außer es gibt eingebürgerte deutsche Namen (wie Mailand für Milano oder Florenz für Firenze) für diese Städte oder im Deutschen gebräuchliche Namen (die eben nicht „deutsch“ sind wie der Name der Hauptstadt Zyperns Nikosia, die in allen auf der Insel geläufigen Sprachen anders lautet, englisch: Nicosia, griechisch: Λευκωσία bzw. transkribiert: Lefkosia oder türkisch: Lefkoşa). Ebenso klar sollte sein, dass bei offiziell mehrsprachigen Ortsnamen auch die weiteren amtlichen Namen aufgeführt werden, mit oder ohne WL-Seite. Herkömmliche Namen in Minderheitensprachen sollten in anerkannten Minderheitsgebieten auch dazugehören. Grenzorte wären ein zu diskutierender Fall, ebenso wie frühere Namen, insbesondere dann wenn der Namenswechsel mit tiefgreifenden historischen Veränderungen verbunden war, wie Vertreibungen oder ethnischen Säuberungen.

Mitunter lassen sich solche alternativen Namen nicht mit einer bestimmten Sprache verbinden, sondern sind schlicht andere Namen. Beispiel wären etwa die von Präsident Trump verfügten Umbenennungen. Auch hinter dem angeblichen kurdischen Namen für Diyarbakır, Amed, steckt nichts anderes als der ursprüngliche Namen der Stadt Amid, Amedu, Amida. Auch türkisch heißt die Stadt selbst eigentlich so, (Kara-)Amid, das schwarze Amid. Diyar-i Bekr ist lediglich der Name der umgebenden Landschaft, der über den Provinznamen auf den Namen der Stadt übergesprungen ist. Auch müsste bei nichtamtlichen Namen unterschieden werden zwischen hergebrachten Namen und Namen die im Stile von Ettore Tolomei bebildet wurden. --Hajo-Muc (Diskussion) 21:15, 23. Mär. 2026 (CET)

Eigentlich wird das ganze in WP:Namenskonventionen #Anderssprachige Gebiete geklärt. Daß wir den Trump'schen Bullshit mit dem Gulf of America nicht mitmachen, ergibt sich daraus, daß der Name von Meeren international durch die IHO (Internationale Hydrografische Organisation) geregelt wird, und deren Mühlen mahlen langsam. Den Trump'schen Bullshit Mount McKinley hingegen müss[t]en wir mitmachen, aber offenbar hatte noch niemand Lust dazu, diese Verschiebung durchzuführen. Generell sind diese NK so gemacht, daß wir deutschnationalen Namens-Revanchismus erschweren, indem heute amtliche Namen bevorzugt werden. Ob das so sinnvoll ist, etwa in Gebieten nationaler Minderheiten, ist allerdings ein anderes Thema.
Daß wir Namen in anderen Sprachen je nach Lage der Dinge angeben, sollte selbstverständlich sein, und Weiterletungen sollte es jedenfalls geben. Manche englische Stäftenamen wird es vielleicht sogar in der DE:WP geben und ich sehen keinen Grund, das zu verbieten, Cologne und Munich sind jedenfalls BKLs, wo auf Köln und München verwiesen wird. Desweiteren sehen unsere NKen vor, daß wir die zeitgenössisch korrekten Namen angeben, der Geburtsort von Katarina Witt ist nicht Chemnitz sondern Karl-Marx-Stadt, und man sollte das genauso auf die WL verlinken und nicht als Karl-Marx-Stadt, da wir es späteren Generationen nicht unnötig erschweren wollen, den Artikel ggf. zu teilen.
Einen Spezialfall gibt es in der Kategorie:Ort in Ostpreußen, wo üblicherweise nur die bis 1938 gültigen Ortsnamen kategorisiert werden, weil diese Kategorie als "Findbuch" für die alten Ortsnamen dient, da die heutigen Ortsartikel unter ihrem polnischen oder russischen Namen stehen, sofern die Orte noch bestehen oder unter dem früheren preußischen Ortsnamen, falls diese Orte nach 1945 wüst wurden. Und zu allerletzt die Anmerkung, daß es hier 1938 Umbenennung alter preußischer in "deutsche" Ortsnamen gab, die 1942 teilweise nochmal umbenannt wurden, weil sie "nicht deutsch genug" klangen. In die Ortsartikel schreiben wir auch das hinein, und sie sollten auch in BKLs aufgenommen sein, um Suchabfragen abzufangen, die auf Dokumenten dieser zeit beruhen, die der Leser im nachlaß der Eltern, Großeltern etc. gefunden hat. --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 23:23, 18. Apr. 2026 (CEST)
Weitestgehend Zustimmung. Erstmal zu Ostpreußen: Es gibt da noch mehr, z. B. Kategorie:Ort in Pommern. Dort allerdings sind größtenteils die Artikel eingetragen, nicht die deutschen Weiterleitungen. Ist also etwas inkonsistent. Eigentlich sollten da konsequent deutsche Namen nach Stand von 1945 stehen, weil diese in Deutschland bis in die 60er Jahre als amtlich galten, selbst wenn es Naziumbenennungen waren. Ggf. sind natürlich frühere Stichtage anzunehmen, z. B. für Westpreußen. Nach meiner Erfahrung wissen ziemlich viele Benutzer nicht mal, dass Weiterleitungen kategorisiert werden können und in bestimmten Fällen auch sollen. Zu finden in Kategorie:Ort nach Region (fehlte bei Ostpreußen, habe ich gerade nachgetragen), die eigentlich nur nach Landschaften, also nicht nach politischen Einheiten kategorisiert. Ist halt ein Kompromiss, mit dem leben wir schon ziemlich lange und er wird auch nicht ernsthaft in Frage gestellt. Es gibt Unschärfen z. B. bei westpreußischen Orten, die nach Ostpreußen umsortiert wurden.
Zu den Exonymen deutscher Orte: In den Regeln steht das nicht, es gab um sorbische Namen für Orte außerhalb der Sorbenregion auch mal Kontroversen dazu. Bisher scheint das einigermaßen mit Augenmaß praktiziert worden zu sein, die Anzahl englischer Exonyme ist ja sehr begrenzt und z. B. Aken für Aachen ist auch unmittelbar einsichtig. Bei der Frage des BKS-Typs haben sich solche Weiterleitungen aber unterzuordnen - in der Realität anscheinend kein Problem. Kann man als stillschweigenden Konsens so akzeptieren, solange nicht jemand anfängt, spanische oder ungarische Exonyme deutscher Orte anzulegen. MBxd1 (Diskussion) 11:16, 19. Apr. 2026 (CEST)
Genau. Es hat ja auch historische Gründe, warum Aix-la-Chapelle als französisches Exonym als WL existiert, aber nicht etwa Francfort-sur-le-Main. Dresde wiederum ist eine BKL ist und darin erwähnt wird, daß es sich auch um eine französisches und spanisches Exonym für Dresden handelt. Selbiges gilt für die BKL Dresda, das Exonym Dresdens in einer Reihe weiterer romanischer Sprachen, Italineisch, Rumänisch, Portugiesisch und Latein, die wir aber im Artikel Dresden nicht alle aufzählen, denke ich.
Pommern hatte ich nicht auf dem Schirm, aber geht es hier nicht eigentlich um Hinterpommern? Die Kategorie:Ostpreußen definiert sich mir schon politisch, vergleiche Hauptartikel Ostpreußen, aber da haben in den letzten Jahren einige leute daranherumgebastelt. --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 15:09, 19. Apr. 2026 (CEST)
Pommern ist politisch definiert, Hinterpommern nicht (die heutige Grenzziehung entspricht auch nicht der historischen Grenze zwischen Hinter- und Vorpommern). Aber alle diese Kategorien hängen in einem unpolitischen Kategorienast. Das ist halt der Kompromiss, anders geht es nicht. Eigentlich müsste man für die Ostgebiete noch eine eigene Kategoriezwischenebene einziehen, um das besser hervorzuheben. Und was auffällt: Ostbrandenburg wird mal wieder ignoriert. MBxd1 (Diskussion) 15:27, 19. Apr. 2026 (CEST)
Für Ostbrandenburg gilt aber dasselbe, was du über Hinterpommern schriebst. Nicht politisch definiert, heutige Grenze entspricht nichts Historischem. Man könnte höchstens "Ort in der Provinz Brandenburg" kategorisieren (das Wort "Brandenburg" ist ja schon anderweitig vergeben), für Orte in D (BB und paar ST) und PL. Genau wie Kategorie:Ort in Pommern nach heutigen Grenzen Orte in D (MV und BB) und PL (mindestens 2 Woidwodschaften) umfasst, oder Kategorie:Ort in Ostpreußen Orte in PL, RU und LT.
Eine Zwischenebene für die ehemaligen deutschen Ostgebiete wäre denkbar, aber weder Kategorie:Ort in Pommern noch Kategorie:Ort in Schlesien könnten davon Unterkategorien sein --Global Fish (Diskussion) 16:54, 19. Apr. 2026 (CEST)
Ein politische Entität Ostpreußen existiert nicht (mehr). Es gibt auch keinen Landschaftsnamen Ostpreußen. Was es gibt, ist ein historisches Territorium, dessen Existenz mit dem Potsdamer Abkommen endete. Damit ist die Aussage, ein bestimter Ort liege heute in Ostpreußen etwa genauso sinnvoll wie die, er läge im Land der Pruzzen oder in der Rzeczpospolita Polen-Litauen. Natürlich ist es in diesem Fall sinnvoll, nach Zugehörigkeit zu einem historischen Territorium zu kategorisieren. Dann aber bitte mit dem historischen Ortsnamen, der zur Zeit dieser Zugehörigkeit bestand. Über die Weiterleitungen wird man automatisch zum heutigen Ortsnamen (in der Oblast Kaliningrad oder verschiedenen polnischen Wojewodschaften) geführt. Die historischen Namen waren jahrzehntelang ein politisches Thema, ein heißes Eisen, an dem die Zugehörigkeit zu einem politischen Lager erkennbar wurde. Diese Zeiten sind gottseidank vorbei (einige PIS-Betonköpfe ausgenommen). Der Bürgermeister von Wrocław hat mit Breslau keine Probleme mehr. Im Falle von Pommern muss sich eine Kategorie auf eine Kategoriedefinition beziehen. Also können Ort nach ihrer Lage in Pommern kategorisiert werden. Dazu wäre aber zu klären, was genau in diesem Zusammenhang mit "Pommern" gemeint sein soll. Sonst kann ich auch Mainz als Stadt in Hessen kategorisieren.--Meloe (Diskussion) 17:19, 19. Apr. 2026 (CEST)
Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass diese Kategorien in erster Linie auf die Ostgebiete zielen, denn ansonsten haben wir solche historischen Kategorien nicht. Man hat dann das gleiche Problem wie Bufe bei seinen Büchern: Wenn man den preußischen Provinzen folgt, hängen da teilweise Gebiete mit drin, die weiterhin zu Deutschland gehören. Und Ostbrandenburg (das ist tatsächlich feststehender Begriff für die heute polnischen Teile der Provinz Brandenburg, nur eben keine politische Einheit) ist Schnipsel einer Provinz, die größtenteils heute Deutschland ist, und wird deswegen oft übersehen. Die Freunde Schlesiens und Pommerns wollen aber oft genau die westlichen Teile mit drin haben. Somit ein klarer Fall von Zielkonflikt, mit dem Ergebnis eines gewissen Gewurschtels, das man nur begrenzt anfassen kann. Die sauberste Lösung wäre ein klare Definition, die genau auf heute polnisch oder russischen Gebiete zielt und entsprechend sperrig definiert wird. An der Durchsetzbarkeit habe ich aus genannten Gründen Zweifel. MBxd1 (Diskussion) 17:21, 19. Apr. 2026 (CEST)
Ja, ich sehe das mit dem Zielkonflikt genauso. Prinzipiell kann man beides machen: man kann einerseits nach historischen Verwaltungseinheiten kategorisieren. Man müsste sich nur auf einen Zeitrahnen einigen. Denkbar wären dann etwa alles preußischen Provinzen. Als Mecklenburger hatte ich mir analoges auch schon manchmal gewünscht.
Man kann auch nach Orten in ehemaligen deutschen Gebieten vor 1918/22 bzw. vor WK 2 kategorisieren. --Global Fish (Diskussion) 17:31, 19. Apr. 2026 (CEST)
Wir haben in MeckPomm durchaus die besonderheit, daß wir evangelische Kirchen, sofern sie in Pommern liegen in die Kategorie:Kirchenprovinz Pommern sortieren, und wir tun das, egal ob diese im Landesteil Vorpommern von MeckPomm liegen oder in Polen, sofern sie zeitlich passen. Nach 1945 gebaute Kirchen kommen nicht in diese Kategorie. --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 00:08, 20. Apr. 2026 (CEST)

Es ging mir weniger darum, welcher Name das Lemma bilden soll, als vielmehr darum, in welcher mitunter inflationären Vielzahl von Namensformen am Beginn eines Artikels solche Namen gebraucht werden. Beispiele:

  • Besançon ([bəzɑ̃ˈsõ] ) (deutsch veraltet Bisanz, lateinisch Vesontio) ... (Was haben eigentlich eine längst der Vergangenheit angehörender deutscher und ein lateinischer Namen im Einleitungssatz verloren?)
  • Lausanne [lɔzan] (deutsch veraltet auch Lausannen und Losannen, frankoprovenzalisch Losena [lɔˈzəna], italienisch und rätoromanisch Losanna) ... (dito, wir sind hier in der deutschen, nicht in der rätoromanischen oder italienischen Wikipedia, auch wenn ich die italienische und rätoromanische Form tolerieren könnte, weil es sich um offizielle Landessprachen der Schweiz handelt, nur eben nicht um lokal gebrauchte)
  • Cividale del Friuli (furlanisch Cividât, slowenisch Čedad, deutsch gelegentlich Östrich) ... (Was soll hier der veraltete deutsche Name? Mir ist noch ein weiterer, veralteter deutscher Name bekannt: Siebentod)
  • Leipzig [ˈlaɪ̯pt͡sɪç]  (im sächsischen Dialekt Leibzsch [ˈlaɪ̯bt͡sʃ] ; obersorbisch Lipsk ... (Was soll hier die Dialektform, was soll die obersorbische Form, obwohl die Stadt nicht im Verbreitungsgebiet dieser Sprache liegt? Und warum fehlt hier die lateinische Form Lipsia, die immerhin eine gewisse Bedeutung besitzt, da Leipzig eine Verlagsstadt ist/war und etliche Bücher diesen Namen als Ort des Verlags führen? Man kann solche Angaben gerne im Artikeltext kontextualisiert darstellen, wo das möglich ist, aber im ersten Satz und unkommentiert nicht.)
  • Stuttgart (schwäbisch Schduágórd; um das Jahr 1160 Stuokarten; ursprüngliche Bedeutung Stutengarten... (Was soll hier die angebliche schwäbische Form, ich kenne die eher als Schduggerd oder Schduagerd und was die Namensgeschichte? Alles was nach Belegen heischt, muss im Text wieder aufgenommen und dort belegt werden, die Einleitung ist dabei auf das Nötigste zu beschränken.)
  • Lüttich (französisch Liège/?, bis 1949 Liége, von lateinisch Legia, vorher Leodicum, wallonisch Lîdje, niederländisch Luik/?, luxemburgisch Léck/?, ripuarisch Lück) (Warum fehlt eigentlich hier noch die limburgische Variante Luuk? ;))
  • Und schließlich noch der ... Genfersee (Schweizer Schreibweise), französisch Léman oder lac Léman, ..., bei dem die in Deutschland und Österreich übliche Form Genfer See erst durch ein ellenlanges Inhaltsverzeichnis getrennt außerhalb des Lesebereichs erscheint und die Weiterleitung nicht einmal im Suchfeld angezeigt wird. Es entsteht der Eindruck, dass gerade die im deutschen Sprachraum verbreitetste Form eine Falschschreibung ist.

--Hajo-Muc (Diskussion) 10:39, 20. Apr. 2026 (CEST)

PS: Der Einleitungssatz soll weder die Interwiki-Liste duplizieren, noch ersetzen. --Hajo-Muc (Diskussion) 10:44, 20. Apr. 2026 (CEST)
Fangen wir mal mit Lateinisch an. Gehst du mal ins nächste römisch-katholische Pfarramt und frägst nach, was die Ortsbeschreibung der Pfarrkirche für einen Namen angibt. Der lateinische Name gehört in jeden Artikel mit einer römisch-katholischen Pfarre, weil das der Name ist, der auch heute noch in der Kirchenbüchern verwendet wird. Haben wir bisher nicht umgesetzt, weil die zuständigen Fachportale über gewichtigere Dinge streiten, etwa ob Kirchen einem Patronzinium geweiht werden oder ob der Ausdruck falsch ist ein SmileysymbolVorlage:Smiley/Wartung/:-/  und lieber solange intrigieren, bis der andere Benutzer gesperrt wird. //
Du wirst nicht erwarten, daß ich jedes deiner Beispiele erkläre, aber auf einige dewiner Fragen antworten will ich dann schon.
  1. Was haben eigentlich eine längst der Vergangenheit angehörender deutscher und ein lateinischer Namen im Einleitungssatz verloren? Weil WP das Wissen der Welt sammelt, weil wir einen neutralen Standpunkt verfolgen und das auch die Blickwinkel vergangener Zeiten einschließt. Und weil noch in der 1880er Jahren der Name so häufig in der Literatur auftaucht, u.a. in den Kommentarbüchern zu den RI.
  2. Was soll hier der veraltete deutsche Name? Weil der alte deutsche Name moch vor 110 Jahren oder so ganz geläufig war, und weil es Menschen in Österreich gibt, die genau diesen Ortsnamen im Taufschein ihrer Großmutter finden?
  3. Warum fehlt eigentlich hier noch die limburgische Variante Luuk? It's a wiki. Wo der Bearbeiten-Knopf ist, dürftest du wissen.
Und schließlich zum Genfersee… der gehört ja gerade nicht zum deutschen Sprachraum, sondern liegt vollständig in der französischsprachigen Schweiz, warum sollte der dort übliche Name Léman net verwendet werden? --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 12:04, 20. Apr. 2026 (CEST)
  1. Zum gesammelten Wissen der Welt: Schön und gut, aber jedes Ding an seinem Ort und im Kontext und nicht gleich mit der Mistfuhre im Eingangssatz abgeklappt und auch 1880 war der Name nur in alter- und deutschtümelnder Weise so vertreten, im üblichen Sprachgebrauch schon lange nicht mehr, warum jetzt gerade im Eingangssatz, als wollte man Grenzpflöcke einrammen?
  2. Ein österreichischer Taufschein mit diesem Namen wird wohl vergeblich gesucht werden, um diesen deutschen Namen zu finden muss man schon bis zu Thomasîn von Zerclaere und ein paar Folgegenerationen zurückgehen. Ab 1420 gehörte das Land zur Republik Venedig und mit deutschen Namen wars dann das. Diese Namen stammen alle aus dem Hoch- bis Spätmittelalter und gehörten eigentlich im Geschichtsteil kontextualisiert und eben nicht im Eingang abgeladen wie Umzugsmöbel. Mit der Gegenwart haben diese Namen nichts mehr zu tun. Der Artikel Verona (alter deutscher Name: Bern) zeigt, wie man so etwas darstellen kann.
  3. Zumüllen will ich den Artikel ja nicht.
Und beim Genfer See hätte ich gerade die im deutschsprachigen raum am weitesten gebräuchliche Form im Eingangssatz verortzet. --Hajo-Muc (Diskussion) 16:07, 20. Apr. 2026 (CEST)
Was folgt also? Ob ein solcher Name genannt wird, noch mehr aber, wie prominent und an welcher Stelle im Artikel, hängt vom Einzelfall ab. Was sollte dazu also in einer hypothetischen Richtlinie stehen? Ratlos.--Meloe (Diskussion) 16:32, 20. Apr. 2026 (CEST)
Welche Namen im Eingangsteil erwähnt werden sollen. --Hajo-Muc (Diskussion) 17:02, 20. Apr. 2026 (CEST)
Mach einen Vorschlag. Das es passende und unpassende Fälle gibt, hatten wir schon.--Meloe (Diskussion) 17:08, 20. Apr. 2026 (CEST)
Eben. Üblicherweise kann man zum Namen eines Ortes fast immer soviel sagen, dass es für einen eigenen Abschnit reicht; da passen dann auch Namensvarianten in Fremdsprachen rein. In die Einleitung gehören Lemmaäquivalente (oder zumindest die Varianten, die dem nahe kommen). Also historische offzielle Namen oder anerkannterweise gängige andere Sprachvarianten. Messerscharf wird sich das nicht regeln lassen, aber eben so ganz grob. --Global Fish (Diskussion) 22:35, 20. Apr. 2026 (CEST)
Meines Wissens gibt es keine präzisen Regeln, wohl aber eine gewisse Bandbreite etablierter Praxis. Auswüchse werden auch durchaus entfernt. Auf rein deskriptiver Basis, ohne wertende Reihenfolge und auch nicht unbedingt in der Reihenfolge im Artikel: 1. Deutscher Name, ggf. deutsches Exonym, 2. Originalname (ggf. originalschriftlich mit Umschrift) in allen landesweiten und lokalen Amtssprachen, 3. historische Namen zurück bis etwa 1914, 4. Name in der Sprache lokaler Sprachminderheiten (sofern nicht sowieso lokale Amtssprache, 5. in Grenzregionen Sprache der Nachbarländer. Lateinische Namen sind nicht generell üblich, jedenfalls ganz sicher nicht als künstliche kirchensprachliche Latinisierung auf Dorflevel. Ältere historische Namen gehören in den Geschichtsabschnitt, nicht in die Einleitung. Da es weitgehend funktioniert, sehe ich auch nicht unbedingt Regelungsbedarf. Es könnte sein, dass es z. B. für die Schweiz gesonderte Praktiken gibt, dort bietet es sich an, alle Landessprachen abzubilden. MBxd1 (Diskussion) 23:11, 20. Apr. 2026 (CEST)
Die slowakische WP hat eine Liste der Schreibweisen der Stadt Bratislava (sk:Zoznam historických názvov Bratislavy). Diese ist mehr oder weniger chronologisch geordnet, liefert aber wenige Erkenntnisse, und es reicht, daß es die Liste auf SK:WP gibt. Und dennoch führt sie den Leser zu einer interessanten Erkenntnis, nämlich der das Breslau (Wrocław, lateinisch Vratislavia oder Wratislavia) und Bratislava (Preßburg) im wesentlichen dieselben Ortsnamen sind, weil sie beide nach einem Mönch namens Vratislav benannt sind. (Hier ist auch interessant, daß der lateinische Name Posonium sich nur im ungarischen Namen Pozsony (sprich: Posson) niedergeschlagen hat. Denselben Ursprung hat indirekt auch Břeclav in Tschechien via Břetislav I.. --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 23:28, 20. Apr. 2026 (CEST)
Posonium könnte direkt aus Pozsony abgeleitet sein, weil Latein bis ins 19. Jahrhundert Amtssprache im Königreich Ungarn war, zu dem Preßburg/Bratislava gehörte. --Hajo-Muc (Diskussion) 23:45, 20. Apr. 2026 (CEST)
zu jedenfalls ganz sicher nicht als künstliche kirchensprachliche Latinisierung auf Dorflevel, ja, MBxd1, es besteht daschon ein Unterschied, ob ein Ort schon vor Christi Geburt Augusta Treverorum hieß oder erst im Mittelalter so benannt wurde – man sollte hier nicht ganz außer acht lassen, daß die Kirche in der Zeit die einzige Instanz war, die halbwegs eine Ordnung aufrechterhielt. Ich bin der Auffassung, daß hier auch eine WL angebracht wäre und denke, daß diese auch in einer LD Bestand hätte. Aber hier ist die Lage sowieso anders, denn Augusta Treverorum ist ein Artikel zur römischen Stadt der Antike. Der spätre Name der Stadt (ab Ende des 3. Jh.), Treveris ist eine WL auf vorgenanntes Lemma. Das hat sicher alles seine Richtigkeit, vgl. auch Liste antiker Ortsnamen und geographischer Bezeichnungen. Anders ist es sicher mit den mittealterlichen und neuzeitlichen Namen, siehe Liste lateinischer Ortsnamen. Und moderne lateinische Ortsnamen sind sicherlich nur was für die Infobox. --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 00:56, 21. Apr. 2026 (CEST)
In Bezug auf den von Tübingen vorgeschlagenen
  • Graesse – Benedict – Plechl, Orbis latinus. Lexikon lateinischer geo-graphischer Namen, 4. erw. Aufl., Braunschweig 1972;
  • iMGH. Geodaten historischer Ortsnamen Datenbank mittelalterlicher Ortsnamen und ihrer modernen Entsprechungen inklusive einer Verknüpfung mit Geokoordinaten bei Google Maps, Zusatzprojekt der digitalen Monumenta Germaniae Historica;
bietet sich eine Verarbeitung, wenn überhaupt, nur in Wikidata oder im FactGrid an, doch stehen dem Datenbankschutzrechte entgegen, sodaß allenfalls Linked Data denkbar wären. --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 08:39, 21. Apr. 2026 (CEST)

Verwaltungsgliederung Vietnams

Vietnam hat vergangenes Jahr eine Verwaltungsreform gestartet, die bei administrativen Einheiten auf eine komplette Neugliederung des Landes hinausläuft (siehe en:2025 Vietnamese administrative reform bzw. vi:Sáp_nhập_tỉnh,_thành_Việt_Nam_2025):

  • etwa die Hälfte der Provinzen wurde durch Fusion aufgelöst
  • die untergeordnete Bezirks- bzw. Distriktebene wurde komplett aufgelöst - dazu gehören auch fast alle bisherigen Städte
  • die untergeordneten Gemeinden/bisherigen Stadtviertel sind dadurch nun die zweite Verwaltungsebene, sollen durch Fusionen aber auch zahlenmäßig radikal reduziert werden
  • mehrere (ländlich geprägte) Provinzen wurden zu regierungsunmittelbaren Städten, ähnlich wie etwa Chongqing in China - z.B. Huế umfasst nun etwa die ganze Provinz, die bisherige Stadt gibt es administrativ nicht mehr.
  • mehrere (ehemalige) Städte erhielten neue Namen, z.B. Ninh Bình-> Hoa Lư

--> D.h. quasi sämtliche Geographie-Artikel zu Vietnam sind nun veraltet, ebenso das ganze zugehörige Kategoriensystem. --Julez A. 02:03, 24. Mär. 2026 (CET)

Toll. Da muß man ja aber auch an die ganzen Infoboxen dran. Vielleicht sollte man bei der Gelgenheit auch gleich die Kategorisierung an die Infobox hängen, falls das noch nicht der Fall ist. Das Portal:Vietnam scheint ohne ausgewiesenen Betreuer zu sein? Ich bin begeistert. --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 15:24, 19. Apr. 2026 (CEST)
@Julez A.: Da muß man ja auch auf Wikidata ran. Weißt du, ob dort schon etwas geschehen ist? Eigentlich könnte man bei der Gelegenheit die Infobox umstellen und möglichst viel von Wikidata holen. Vorausgesetzt der Datenbestand dort gibt das her. (@M2k~dewiki: Kannst du darüber etwas sagen?) --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 16:06, 19. Apr. 2026 (CEST)
Hallo, auf Wikidata gibt es unter
Projekte wie beispielsweise
mit den jeweils zugehörigen Diskussionsseiten.
Ein Projekt zu Vietnam ist beispielsweise
Von Juli 2025 gibt es
Siehe auch
--M2k~dewiki (Diskussion) 21:18, 19. Apr. 2026 (CEST)

Beziehungen zwischen zwei Staaten

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung bitte ich Beachtung von Wikipedia:Löschkandidaten/19._April_2026#Beziehungen_zwischen_Kenia_und_Trinidad_und_Tobago. Ich selbst bin neugierig auf die Entscheidung und habe keine feste Meinung pro/contra.
Falls ich mal selbst sowas schreiben möchte: gibt es für Beziehungen zwischen X und Y und für Grenze zwischen X und Y Vorlagen? --Kabelschmidt (Diskussion) 13:12, 19. Apr. 2026 (CEST)

Eine richtige Vorlage nicht. Ich denke, man kann da nicht jeden Artikel ausbauen wie Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. Wobei andere, auch kürzere Grenzen durchaus andere Besonderheiten haben kännen, über die man schreiben kann. --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 15:27, 19. Apr. 2026 (CEST)
Grenzen und Beziehungen sind verschiedene Artikel. --JPF just another user 20:59, 19. Apr. 2026 (CEST)
Da sind wir inmitten der Relevanzhölle. Diese kann durch zwei grundlegende Überlegungen beschrieben werden, die nicht miteinander verwechselt werden dürfen.
  1. Was ist generell ein legitimer Gegenstand eines Artikels?
  2. Welche Gegebenheiten müssen bestehen, dass ein Artikel geschrieben werden kann?
Über Beziehungen zwischen zwei Staaten kann durchaus etwas geschrieben werden. Gibt es konkret dazu aber nichts zu schreiben, kann dazu auch kein Artikel geschrieben werden. --Hajo-Muc (Diskussion) 11:29, 20. Apr. 2026 (CEST)
Nein, hier sind wir nicht in der Relevanzhölle. Internationale Beziehungen sind immer relevant. Staatsgrenzen sind immer relevant. Da gibt es gar nix zu diskutieren. --Matthiasb  (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 12:05, 20. Apr. 2026 (CEST)
Wenn zwei Staaten keine gemeinsame Grenze haben, gibt es dazu keinen Artikel. Und das zum Beispiel beide ans Meer grenzen und damit ja Schifffahrt möglich wäre, reicht nicht. Wenn zwei Staaten keine (erwähnenswerten) Beziehungen zueinander haben, ebenfalls keinen. Um festzustellen, dass etwas nicht ist, brauchen wir keinen. Ein Artikel braucht neben einem Lemma auch einen Inhalt. Wenn der entweder trivial oder irrelevant oder beides zugleich ist, ist der Artikel nicht gerechtfertigt. Ansonsten wäre auch ein Artikel über die Beziehungen von Trinidad und Tobago zum Zarentum Russland möglich. Beides sind Staaten, und keine Beziehungen hatten sie auch.--Meloe (Diskussion) 16:45, 20. Apr. 2026 (CEST)
Rein quantitativ: es gibt derzeit etwa 200 unabhängige Staaten. Also etwa 40000 mögliche Artikel zu konstruierbaren Zweierbeziehungen. Selbst, wenn man sie anlegt (und @Kabelschmidt, ich denke auch, dass sich da jemand eine Art Vorlage gebastelt hat, die er dann nur mit Datenbankinhalten (Botschafter, Handelsbilanz) füllt): niemand wird den Kram warten. Und das Gros wird eben auf dem Niveau Trinidad und Tobago vs. Suriname sein. Und selbst unser Ost-Timor-Experte wird wichtigeres zu haben als Artikel über die Beziehungen zu Lesotho oder Luxemburg.
Grenzen zwischen zwei Nachbarstaaten sind qualitativ ein ganz anderer Schlag und quantitativ dürften sich die daraus resultierenden Artikel im Rahmen halten (so grob geschätzt 200x10) --Global Fish (Diskussion) 22:30, 20. Apr. 2026 (CEST)
Mit dem Argument, dass niemand diese Artikel warten würde, dürfte man gar keine Artikel anlegen, denn bei jedem Thema läuft man Gefahr, dass Autoren verschwinden. Lesotho habe ich noch nicht im Angebot, aber Burundisch-osttimoresische Beziehungen. Sowas gibt es durchaus. --JPF just another user 18:13, 21. Apr. 2026 (CEST)
Mit dem Argument, dass niemand diese Artikel warten würde, dürfte man gar keine Artikel anlegen, - Hilfe. Man sollte mit Wörtern wie "Unsinn" ja äußerst vorsichtig sein, aber für diesen Argumentationsversuch scheint mir das Wort angebracht.
Es gibt paar Grundzüge, wie Skalierung funktioniert. Artikel werden tendenziell eher gewartet, je weniger es sind, und je mehr Leute sich für ein Thema interessieren. Hier sind wir einerseits bei einem Themenkreis, was ein Nischenthema ist. Andererseits aber geht die Zahl der ganzen Lemmata "Beziehungen zwischen Staat A und Staat B" eben quadratisch mit der Zahl der Staaten. Und bei 200 Staaten sind es eben 40000 Lemmata. Gut, vielleicht teilen wir noch mal durch 2, weil es vielleicht neben Burundisch-osttimoresische Beziehungen ncht auch noch ein Lemma zu Osttimoresisch-burundische Beziehungen geben wird.
Weißt du, ich finde Inklusionismus ja gut. Das Wissen, einschließlich des abseitigsten Wissens darzustellen. Tolle Idee. Leider verwechseln es viele damit, möglichst viele Lemmata anzulegen. Also Minimalportionen an Wissen möglichst breit zu verschmieren. Dieser Ansatz hier mit den 200x200 Lemmata (meinetwegen durch 2) allein für die aktuellen Staaten ist eine der effektivsten Methoden für maximale Verschmierung von wenig Inhalt. Eine groteske Persiflage eine Enzyklopädie! (Historische Staaten, Dreierbeziehungen etc. gar nicht mitgerechnet).
Erzähl mir vom Pferd. Erzähl mir vom Weihnachtsmann. Ich glaub ja fast alles. Aber ich nehme dir nicht ab, dass es Leute gibt, die jedes Jahr die Handesbilanzen in einen paar Zehntausend Artikeln aktualisieren werden (und die müssen jährlich aktualisiert werden, alle paar Jahre wird auch mal ein Botschafter ausgetauscht). --Global Fish (Diskussion) 19:23, 21. Apr. 2026 (CEST)
Wenn ich Deinen Beitrag mal kurz zusammenfasse: Du hast ABSOLUT keine Ahnung vom Prinzip der Wikipedia. Wir können ja gerne mal diskutieren, wer sich um Bahnhof Praha-Dejvice oder die Liste der beweglichen Denkmale im Landkreis Rostock kümmern soll. Für den |Kleinen Entenfängerteich rechne ich auch nicht gerade mit einer großen Unterstützung vieler Autoren. Du sitzt mit solchen Argumenten mitten im Glashaus. --JPF just another user 20:26, 21. Apr. 2026 (CEST)

Das war nicht meine Absicht. Bitte besser dort diskutieren. --Kabelschmidt (Diskussion) 21:21, 20. Apr. 2026 (CEST)

Köder

Ich habe unter Vorlage:Karte Flusssystem eine Vorlage entwickelt, um Flussverläufe (mit all ihren Fehlern) aus den wikidata- und OSM-Daten zu visualisieren. Mag eure wohlwollende Wertschätzung. Ein Beispiel:

Flusssystem Lausitzer Neiße (Tiefe 2)
(Daten aus Wikidata und OSM)

wo mensch auf einem Blick sehen kann, dass die Malxe auf OSM nicht korrekt modelliert und das Rothwasser zu kurz geraten ist. lg --Herzi Pinki (Diskussion) 22:52, 3. Mai 2026 (CEST)

Du bist ein Zauberer, Chapeau! --Dromedar61 (Diskussion) 22:54, 3. Mai 2026 (CEST)
Applaus! --Hajo-Muc (Diskussion) 23:59, 3. Mai 2026 (CEST)
Flusssystem Lóis (Tiefe 2)
(Daten aus Wikidata und OSM)

Ich bin begeistert, habe aber natürlich gleich Fragen:

  • Gibt es Vorschläge, wie man die Vorlage in kleine Artikel einbaut, unterhalb der Info-Box?
  • Ich habe die Vorlage gleich mit dem Lóis probiert, dessen Flusssystem ganz Zentraltimor durchzieht. Als Ursprung habe ich den Zusammenfluss von Gleno, Nunura und Marobo im Artikel. Die Ursprünge der Nebenflüsse werden dadurch nicht abgedeckt. Vor allem bei den Flüssen in Westtimor habe ich keine Koodinaten. Auf OSM sind sie immerhin eingezeichnet, aber wenn ich das richtig sehe, kommen Mündung und Ursprung aus WikiData/Wikipedia. Kann man irgendwie auf OSM zugreifen für die ganzen Neben- und Zuflüsse?

--JPF just another user 18:39, 4. Mai 2026 (CEST)

@J. Patrick Fischer:, mit overpass turbo steht eine Abfragesprache für OSM zur Verfügung. Könnte irgendwie gehen, das in SPARQL-Abfragen zu integrieren, Stichwort MWAPI. Eigentlich geht es mir um die Daten auf Wikidata. Flüsse ohne Koordinaten auf WD modellieren (oder aus OSM nehmen - wobei OSM ja von unzuverlässigen Menschen wie WP auch gemacht wird), mündet in (P403) eintragen, auf OSM die Property wikidata mit diesen Objekten versorgen. Dann bekommt man in den Karten die Verläufe aus OSM. Mehr braucht es nicht (Datenpropagierung dauert ~1 Tag, also Geduld als soft skill) lg --Herzi Pinki (Diskussion) 00:18, 5. Mai 2026 (CEST)
Ich verstehe zwar nichts, aber es klingt gut. :-) Mit den unzuverlässigen Menschen auf OSM, kenne ich. Sie haben, genauso wie ich bei der ersten Runde, viele Daten für Ortsnamen aus den Datenbanken übernommen. Leider stimmen die mit der Realität nicht überein und ich überarbeite gerade bei Osttimor alles mit neuen Quellen. Heidenarbeit. --JPF just another user 06:09, 5. Mai 2026 (CEST)

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