Wolpersreuth

Gemeindeteil des Marktes Mainleus im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Wolpersreuth (oberfränkisch: Wolmeasch-reud[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Mainleus im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Wolpersreuth liegt in der Gemarkung Katschenreuth.[4]

Schnelle Fakten Markt Mainleus ...
Wolpersreuth
Markt Mainleus
Koordinaten: 50° 5′ N, 11° 22′ O
Höhe: 354 m ü. NHN
Einwohner: 22 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95336
Vorwahl: 09229
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Geografie

Der Weiler liegt auf einer Anhöhe, die im Westen ins Tal des Gerengrabens und im Osten ins Tal des Rinnichgrabens abfällt, beides linke Zuflüsse des Mains, der nördlich von Wolpersreuth vorbeifließt. Eine Anliegerstraße führt die Kreisstraße KU 32 kreuzend nach Neuenreuth (1,4 km südwestlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde 1283 als „Wolbrantruot“ erstmals urkundlich erwähnt, 1398 erstmals als „Wolpersrewt“. Das Bestimmungswort ist Wolprant, der Personenname des Siedlungsgründers. Das Grundwort Reuth zeigt an, dass das Land durch Rodung gewonnen wurde.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Wolpersreuth aus 4 Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Dieses hatte zugleich die Dorf- und Gemeindeherrschaft. Grundherren waren der bambergische Langheimer Amtshof (2 Höfe) und das Seniorat von Künßberg (2 Gütlein).[7]

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach.[8] Mit dem Gemeindeedikt wurde Wolpersreuth dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Schwarzach zugewiesen.[9] 1812 erfolgte die Überweisung an den Steuerdistrikt Katschenreuth und der neu gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde. Am 1. April 1955 wurde Wolpersdorf nach Mainleus umgemeindet.[8]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001809001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 3333413836393143232122
Häuser[10] 4667555
Quelle [11][8][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
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Religion

Wolpersreuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Johannis (Schwarzach bei Kulmbach) gepfarrt,[7] seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei Mainleus zuständig.[18]

Literatur

Fußnoten

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