Wöhrleinschneidmühle
Gemeindeteil von Marktrodach in Bayern
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Wöhrleinschneidmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Marktrodach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).[2]
Wöhrleinschneidmühle Markt Marktrodach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 16′ N, 11° 24′ O |
| Höhe: | 335 m ü. NHN |
| Einwohner: | 8 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96364 |
| Vorwahl: | 09262 |
Geographie
Der Einöde liegt am rechten Ufer der Rodach. Im Westen grenzt das Naturschutzgebiet und Geotop Rabensteiner Höhe mit Zeyerner Wand an. Ein Anliegerweg führt nach Zeyern (1 km nordöstlich).[3]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Wöhrleinschneidmühle zur Realgemeinde Zeyern. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus. Der Lehenhof Bamberg war Grundherr der Schneidmühle.[4]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Wöhrleinschneidmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Zeyern und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Zeyern zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Marktrodach gebildet, in die die ehemalige Gemeinde Zeyern eingegliedert wurde.[5]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Leonhard (Zeyern) gepfarrt.[4]
Literatur
- Helmut Demattio: Kronach – Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 32). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1998, ISBN 3-7696-9698-0.
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 788.
Weblinks
- Wöhrleinschneidmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 15. Dezember 2021.
- Wöhrleinschneidmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 10. Oktober 2020.
- Wöhrleinschneidmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 10. Oktober 2020.