Wikiwand AI

Zugvogelschutzgebiet Val Marie Reservoir

Zugvogelschutzgebiet in Kanada From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Zugvogelschutzgebiet Val Marie Reservoir (englisch Val Marie Reservoir Migratory Bird Sanctuary) ist ein Vogelschutzgebiet im Südwesten der kanadischen Provinz Saskatchewan unweit der US-amerikanischen Grenze. Es umfasst den Stausee Newton Lake, der vom Frenchman River durchflossen wird. Eingerichtet wurde das Schutzgebiet am 3. November 1948 gemeinsam mit vier weiteren in Saskatchewan, um fünf frühere Vogelschutzgebiete zu ersetzen, da diese aufgrund von Dürren nicht mehr als geeignet angesehen wurden.[1]

Schnelle Fakten
Zugvogelschutzgebiet Val Marie Reservoir

IUCN-Kategorie V – Protected Landscape/Seascape

Ringschnabelmöwe

Ringschnabelmöwe

Lage Saskatchewan (Kanada)
Fläche 4,31 km²
WDPA-ID 66994
Geographische Lage 49° 19′ N, 107° 50′ W
Zugvogelschutzgebiet Val Marie Reservoir (Saskatchewan)
Zugvogelschutzgebiet Val Marie Reservoir (Saskatchewan)
Einrichtungsdatum 3. November 1948
Verwaltung Canadian Wildlife Service
Schließen
Lage des Schutzgebietes

Lage

Das Vogelschutzgebiet liegt in der Mischgras-Ökoregion.[1] 9 km südsüdöstlich vom Schutzgebiet liegt die Ortschaft Val Marie. Der Highway 4 führt von der am Trans-Canada-Highway gelegenen Kleinstadt Swift Current etwa 110 km nach Süden zum Schutzgebiet. Das Vogelschutzgebiet hat eine Fläche von 4,31 km².[2] Es umfasst die Wasserfläche des Newton Lake. Das Schutzgebiet besteht zu 90 % aus offenen Wasserflächen und mit Sedimenten bedeckten Uferstreifen (mud flats), zu 9 % aus Feuchtgebieten (marsh) sowie zu 1 % aus Inseln.[1]

Tierwelt (Fauna)

Der Stausee bildet einen wichtigen Futter- und Rastplatz für Kanadagänse und Enten während deren Vogelzügen im Frühjahr und im Herbst, insbesondere während Dürreperioden, wenn dieser das einzige größere Gewässer im Umkreis darstellt.[1]

Inseln im Stausee bilden Brutplätze für Koloniebrüter wie Ohrenscharbe, Kanadareiher, Nachtreiher, Ringschnabelmöwe, Kalifornienmöwe und Flussseeschwalbe.[1]

Im Sommer besuchen Nashornpelikane, Präriemöwen und Trauerseeschwalben das Gebiet, ohne dort zu brüten.[1]

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks