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Zugvogelschutzgebiet Île aux Canes

Zugvogelschutzgebiet in Kanada From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Zugvogelschutzgebiet Île aux Canes (englisch Île aux Canes Migratory Bird Sanctuary) ist ein Vogelschutzgebiet in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador. Das Schutzgebiet wurde 1991 eingerichtet.[1] Es ist Teil der Important Bird Area „Bell Island South Coast“ von BirdLife International.[2]

Schnelle Fakten
Zugvogelschutzgebiet Île aux Canes

IUCN-Kategorie Ia – Strict Nature Reserve

Eiderenten

Eiderenten

Lage Neufundland und Labrador (Kanada)
Fläche 162 ha
WDPA-ID 67095
Geographische Lage 50° 41′ N, 55° 37′ W
Zugvogelschutzgebiet Île aux Canes (Neufundland und Labrador)
Zugvogelschutzgebiet Île aux Canes (Neufundland und Labrador)
Einrichtungsdatum 1991
Verwaltung Canadian Wildlife Service
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Lage des Schutzgebietes

Lage

Das 1,62 km²[3] große Vogelschutzgebiet erstreckt sich über die etwa 8,4 ha große Insel Île aux Canes (auch als „Green Island“ bekannt)[1] und das 690 m nordwestlich gelegene Felsen-Eiland „Black Island“ sowie die umliegenden Riffe und Gewässer. Île aux Canes liegt etwa 800 m vor der Südküste von Bell Island, die wiederum knapp 20 km östlich der Halbinsel Great Northern Peninsula der Insel Neufundland im Atlantik liegt. Die wichtigsten Vegetationsarten auf der Insel Île aux Canes sind Schlickgras und Bärenklau, wobei der höher gelegene Teil der Insel hauptsächlich von niedrig wachsenden Heidekrautgewächsen bewachsen ist.

Tierwelt (Fauna)

Das Zugvogelschutzgebiet Île aux Canes und das 5 km nordwestlich gelegene Zugvogelschutzgebiet Shepherd Island bilden wichtige Brutplätze für Eiderenten.[1][2] In den beiden Schutzgebieten brütet die Unterart dresseri.[2] Diese beherbergen mit etwa 1000 Brutpaaren die größten Eiderenten-Brutkolonien im Archipel von Neufundland.[2] Die Zahl der Brutvögel war jedoch zumindest zeitweise rückläufig. Eine Gefahr für die Vögel stellen Füchse und Eisbären dar.[1] Im Winter werden die Gewässer um die Inseln von einer größeren Anzahl an Eiderenten der Unterart borealis aufgesucht.[2]

Einzelnachweise

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