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12-Stunden-Rennen von Reims 1967

Sportwagenrennen From Wikipedia, the free encyclopedia

Das achte 12-Stunden-Rennen von Reims, auch 12 Heures de Reims, fand am 25. Juni 1967 auf der Rennstrecke von Reims statt und zählte zu keiner Rennserie.

Guy Ligier und Jo Schlesser (links und rechts am Wagen lehnend) mit dem siegreichen Ford Mk IIB vor dem Rennstart …
… und während des Rennens

Das Rennen

1967 fand auf dem Straßenkurs in der Nähe von Reims zum letzten Mal ein 12-Stunden-Langstreckenrennen statt. Zwei Wochen zuvor war die Elite des Sportwagensports beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start gewesen und viele Teams verzichteten auf eine Teilnahme beim Rennen in Reims. Dennoch standen am Renntag 34 Fahrzeuge in der Startaufstellung. Traditionell startete das Rennen um Mitternacht und ging am Sonntag zu Mittag zu Ende.

Die Nachtstunden dominierten drei der gemeldeten Lola T70 Mk.3 GT, die im Laufe des Rennens allesamt ausfielen. Auch der Matra MS630 von Jean-Pierre Jaussaud und Henri Pescarolo musste nach einem Getriebeschaden vorzeitig abgestellt werden. Am Sonntagvormittag lag der Ford Mk IIB von Guy Ligier und Jo Schlesser mit einem Vorsprung von zwei Runden komfortabel vor dem Ferrari 365 P2/3 von Jo Siffert und David Piper in Führung. Siffert kam 15 Minuten vor dem Rennenden an die Boxen und berichtete von einem lauten Geräusch aus dem Motorraum. Ein Pleuelstange war gebrochen und schlug gegen das Kurbelgehäuse. Siffert gelang es, den Motor noch einmal zu starten und in ganz langsamer Fahrt noch eine Runde zu fahren, um den zweiten Gesamtrang zu erreichen. Als Gesamtdritter kam der Porsche 906 von Robert Buchet und Hans Herrmann in die Wertung.

Ergebnisse

Schlussklassement

Weitere Informationen Pos., Klasse ...
Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 P + 2.0 1 FrankreichFrankreich Ford France FrankreichFrankreich Guy Ligier
FrankreichFrankreich Jo Schlesser
Ford Mk IIB 296
2 P + 2.0 9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Piper Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Piper
Schweiz Jo Siffert
Ferrari 365 P2/3 289
3 S 2.0 35 FrankreichFrankreich Robert Buchet
DeutschlandDeutschland Hans Herrmann
Porsche 906 284
4 S P.0 27 Schweiz Squadra Tartaruga Schweiz Dieter Spoerry
Schweiz Rico Steinemann
Porsche 906 LH 281
5 S 2.0 37 Schweiz Edgar Berney
Schweiz André Wicky
Porsche 906 277
6 S 2.0 36 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Midland Racing Partnership Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vic Elford
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Bradley
Porsche 906 270
7 S + 2.0 17 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Sutcliffe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Sutcliffe
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Bond
Ford GT40 267
8 S + 2.0 18 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Crabbe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Crabbe
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Pierpoint
Ford GT40 259
9 P 1.3 66 FrankreichFrankreich Automobiles Alpine FrankreichFrankreich Jean-Louis Marnat
FrankreichFrankreich Roger Delageneste
Alpine A210 258
10 P 1.3 66 FrankreichFrankreich Automobiles Alpine FrankreichFrankreich André de Cortanze
FrankreichFrankreich Alain LeGuellec
Alpine A210 256
11 P 1.6 58 Belgien VDS Belgien Teddy Pilette
Belgien Serge Trosch
Alfa Romeo Giulia TZ2 252
12 S + 2.0 16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Edward Nelson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Edward Nelson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eric Liddell
Ford GT40 249
13 P 1.3 67 FrankreichFrankreich C.D. FrankreichFrankreich Alain Bertaut
FrankreichFrankreich André Guilhaudin
C.D. SP66C 243
14 GT 2.0 45 FrankreichFrankreich Sylvain Garant
Schweiz Jacques Rey
Porsche 911S 233
15 GT 1.3 61 FrankreichFrankreich Automobiles Alpine FrankreichFrankreich Gérard Larrousse
FrankreichFrankreich Jean-Claude Andruet
Alpine A110 232
16 GT 2.0 49 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roger Enever
Irland Alec Poole
MGB 204
17 GT 2.0 46 FrankreichFrankreich Alain Finkelstein
FrankreichFrankreich Jean-Pierre Hanrioud
Porsche 911S 197
Ausgefallen
18 P 2.0 26 FrankreichFrankreich Matra Sports FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jaussaud
FrankreichFrankreich Henri Pescarolo
Matra MS630 77
19 P + 2.0 2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lola Cars Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Hobbs
Lola T70 Mk.3 GT
20 P + 2.0 3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sid Taylor Neuseeland Denny Hulme
AustralienAustralien Frank Gardner
Lola T70 Mk.3 GT
21 P + 2.0 4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jackie Epstein Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jackie Epstein
AustralienAustralien Paul Hawkins
Lola T70 Mk.3 GT
22 P + 2.0 5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike de Udy Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike de Udy
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hugh Dibley
Lola T70 Mk.3 GT
23 S + 2.0 15 FrankreichFrankreich Ford France FrankreichFrankreich Henri Greder
FrankreichFrankreich Jean-Michel Giorgi
Ford GT40
24 S + 2.0 19 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Piper Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Attwood
Belgien Mauro Bianchi
Ferrari 250LM
25 P + 2.0 20 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Prophet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Prophet
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Fitzpatrick
Ferrari 250LM
26 S + 2.0 24 ItalienItalien Brescia Corse ItalienItalien Umberto Maglioli
ItalienItalien Nino Vaccarella
Ford GT40
27 P 2.0 28 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Mexiko Pedro Rodríguez
FrankreichFrankreich Jean Guichet
Ferrari Dino 206S
28 P 1.6 32 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wingfield Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Knight
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Delatour
Lotus 47
29 P 1.6 33 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Fawdington & Ramsey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Julian Sutton
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andrew Hedges
Lotus 47
30 P 2.0 38 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike de Udy Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roy Pike
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Raeburn
Porsche 906
31 GT 2.0 48 Belgien Gahan
Belgien Noël van Assche
Porsche 911S
32 P 1.6 52 FrankreichFrankreich Automobiles Alpine FrankreichFrankreich Henri Grandsire
FrankreichFrankreich Patrick Depailler
Alpine A210
33 P 1.6 55 FrankreichFrankreich Automobiles Alpine Belgien Mauro Bianchi
FrankreichFrankreich Jean Vinatier
Alpine A210
34 P 1.6 59 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Automobiles Alpine Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mark Konig
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rollo Fielding
Nomad Mk.1
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Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Weitere Informationen Pos., Klasse ...
Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
35 ItalienItalien Ferrari Ferrari
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Klassensieger

Weitere Informationen Klasse, Fahrer ...
Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
S + 2.0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Sutcliffe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Bond Ford GT40 Rang 7
S 2.0 FrankreichFrankreich Robert Buchet DeutschlandDeutschland Hans Herrmann Porsche 906 Rang 3
P + 2.0 FrankreichFrankreich Guy Ligier FrankreichFrankreich Jo Schlesser Ford Mk IIB Gesamtsieg
P 2.0 Schweiz Dieter Spoerry Schweiz Rico Steinemann Porsche 906 LH Rang 4
P 1.6 Belgien Teddy Pilette Belgien Serge Trosch Alfa Romeo Giulia TZ2 Rang 11
P 1.3 FrankreichFrankreich Jean-Louis Marnat FrankreichFrankreich Roger Delageneste Alpine A210 Rang 9
GT 2.0 FrankreichFrankreich Sylvain Garant Schweiz Jacques Rey Porsche 911S Rang 14
GT 1.3 FrankreichFrankreich Gérard Larrousse FrankreichFrankreich Jean-Claude Andruet Alpine A110 Rang 15
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Renndaten

  • Gemeldet: 35
  • Gestartet: 34
  • Gewertet: 17
  • Rennklassen: 8
  • Zuschauer: unbekannt
  • Wetter am Renntag: warm und trocken
  • Streckenlänge: 8,300 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 12:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 296
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 2456,800 km
  • Siegerschnitt: 204,854 km/h
  • Pole Position: Paul Hawkins – Lola T70 Mk.3 GT (#4) – 2:07,900
  • Schnellste Rennrunde: Paul Hawkins – Lola T70 Mk.3 GT (#4) – 2:10,500 = 229,013 km/h
  • Rennserie: zählte zu keiner Rennserie

Literatur

  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.
Commons: 12-Stunden-Rennen von Reims 1967 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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