Berlepsch (Adelsgeschlecht)
Adelsgeschlecht
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Berlepsch ist der Name eines alten niedersächsischen Adelsgeschlechts. Die Familie, deren Zweige zum Teil bis heute bestehen, gehört zum Uradel im Leinegau. Später gelangten die Herren von Berlepsch vor allem in Hessen, aber auch in Thüringen, Sachsen und Westfalen zu Besitz und Ansehen. Die Familienmitglieder mit Grundbesitz in Hessen sind bis in die Gegenwart in der Althessischen Ritterschaft immatrikuliert.

Herkunft, Herkunftslegenden und Urkunden
Nach einer vom Ornithologen Hans Freiherr von Berlepsch im Jahr 1922 publizierten Sage nächtigte Kaiser Friedrich Barbarossa einst auf der Burg eines Ritters von Berlevessen.[1]
Die ununterbrochene Stammreihe der Familie beginnt mit dem Ritter Konrad († 1271) und Theodrich († vor 1266). Diese sind Stammväter zweier im Stammbuch der Althessischen Ritterschaft (1888) nebeneinanderstehender Linien, die demnach jeweils Teil der Familie Berlepsch sind.[2]
Frühe Urkunden
Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht wahrscheinlich mit Cunradus de Berleibisin in einer am 25. Februar 1233 ausgestellten Urkunde. In ihr ist Konrad einer der Zeugen der von Landgraf Konrad von Thüringen erteilten Zustimmung, dass das Kloster Spieskappel Güter nach Leimsfeld und in die heutige Wüstung Snegelbiz nach Waldrecht verpachte und die in landgräflicher Jurisdiktion gelegenen Güter von gewissen Leistungen befreie.[3][4][5] Conradus de Berlevessen war jedoch unter den nicht mitsiegelnden Zeugen. Trotz fehlender Nachweise in Form von Siegeln oder Urkunden sprach der Heimatforscher Wilhelm Eckhardt und viele andere auf dem Familientag auf Schloss Berlepsch im Jahr 1933 von einer Linie unter Conradus de Berlevessen um das Jahr 1233 und einer Linie unter Theodoricus de Berlevessen um 1240. Theodoricus ist im Jahr 1240 überhaupt nicht urkundlich belegt, stattdessen aber ein Widekindus de Berlepsen.[6] Cunradus wird im Gegensatz zu Theodoricus in den zwei Einleitungsbänden (Freiherrliche Häuser und Gräfliche Häuser) des Genealogischen Handbuchs des Adels und im jüngsten Band des Gothaisch genealogischen Taschenbuchs der gräflichen Häuser als frühester Beleg zum Geschlecht hinzugezählt.[7][8][9]
Nach einer Urkunde vom 20. Juni 1284 verzichteten der Ritter Konrad und der Knappe Theoderich von Berlepsch („Berleipse“; nicht die Vorherigen), der Sohn Konrads Bruders „mit dem Ausdruck des Bedauerns“ auf einen und zwei halbe Zehnte zu Oberwehlheiden, Niedervellmar und Obersimmershausen. Vorausgegangen war gemäß der Urkunde eine Bedrängnis des Konvents des Frauenklosters Weißenstein durch Konrad und Theoderich. Als Zeugen bzw. Siegler sind unter anderem ein Graf Albert von Wallenstein, Graf Burchard von Ziegenberg, Conrad von Wehren, Eckehard von Felsberg, Theoderich von Elben, Heinrich von Rengshausen, Conrad von Bartherode, Ludwig von Blumenstein, Conrad von Weimar und Wernher von Geismar genannt.[10][11]
Die Vorgeschichte ist in einer undatierten weiteren Urkunde festgehalten: In einem Brief des Albert, Graf von Wallenstein („Waldensten“) an Theoderich von Berlepsch („Berlebse“), bittet Wallenstein Berlepsch dringend darum, das Kloster Weißenstein wegen des vorgenannten Zehnten nicht zu belästigen, da er „dem Kloster, so lange er lebe, [...] für die Zehnten volle Währschaft leisten werde“.[10]
Herkunft nach alten Überlieferungen
Die Vorfahren der Familie Berlepsch sollen nach einigen älteren Veröffentlichungen aus Mähren an der ungarischen Grenze stammen und Heinrich und Dietrich von Bernewitzko gehießen haben. Dies behaupteten beispielsweise Wigand Happel[12][13][14][15] (16. Jahrhundert), Johannes Letzner (1594),[15] Lorenz Peckenstein (1608),[13] Valentin König (1729),[14] Zedler’s Universallexikon (1733),[16] Johann Christian von Hellbach (1825),[17] Leopold von Zedlitz-Neukirch (1836),[18] Heinrich Ferdinand Mannstein (1843)[19] und eine Veröffentlichung im Verlag Ernst Schäfer (1858),[20] wobei Happel die älteste greifbare Quelle darstellt, auf die sich nachfolgende Veröffentlichungen (darunter Letzner, Peckenstein und König), beziehen.[12][13][14][15] Eine handschriftliche Stammtafel dazu wurde von Heinrich August Lindner (18. Jahrhundert) angefertigt.[21] Konkret sollen nach Valentin König die Ritter Heinrich und Dietrich von Bernewitzko im Dienst Herzog Ottos, Grafen zu Nordheim gestanden haben.[14] Um 1079 hätten sie mit ihrem verdienten Geld Jühnde (Barlissen, in alten Urkunden: Berleveshusen, Berleipeshusen, 1524: Barlevessen)[22] bezogen.[14]
Im Jahr 1858 wurde ein gemeinsamer Ursprung der Freiherren von Bernewitz und der Freiherren von Berlepsch bei jener „uralten mährischen Familie Bernevizko“ behauptet.[23] Wenig später (1869) legte auch das Gothaisch genealogische Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser im Kapitel über die Herren von Bernewitz eine Abstammung der Berlepsch von der hochadeligen Familie Bernewitz dar („wurden die Stammväter der Freiherren von Berlepsch“).[24] Die Familie Bernewitz aus Mähren wanderte demnach Mitte des 12. Jahrhunderts mit Albrecht dem Bären nach Brandenburg ein und gehörte davor „zu den mächtigsten Dynasten-Geschlechtern des Landes“[24] Mähren. Barnewitz wäre ein ebenso verwandtes Adelsgeschlecht.[25]
M. Gritzner bzw. A. M. Hildebrandt erwähnten in einem Deutschland und Österreich-Ungarn betreffenden Wappenbuch (1885) die böhmische Familie Berleviczko, mit der sich die sächsische Familie Berlepsch „in früherer Zeit als stammverwandt verbunden hatte“.[26] Die Familie Berleviczko habe demnach ursprünglich die drei goldenen Sparren im Wappen geführt.[26]
Eine vermeintliche Verwandtschaft mit den Herren von Bernewitz, Barnewitz oder Berleviczko wird, abgesehen vom genannten Band (1869), in den zahlreichen, das Adelsgeschlecht Berlepsch behandelnden Bänden des Genealogischen Handbuchs des Adels oder des Gothaisch Genealogischen Taschenbuchs der Freiherrlichen/Gräflichen/Uradeligen Häuser jedoch nicht thematisiert.[27]
Joachim Jünemann bemerkte im Jahr 1978 in einem im Göttinger Jahrbuch veröffentlichten ausführlichen Aufsatz über die Familie von Berlepsch, dass sich jene Reihe von Chronisten (Peckenstein, König etc.) möglicherweise von Letzners „phantasiereichen Berichterstattung, die sich im Text und in den Stammbäumen der von Berlepsch widerspiegelt“,[28] habe täuschen lassen. Auch ein Deckengemälde aus dem 19. Jahrhundert im Rittersaal auf dem Schloss Berlepsch, das eine „vorgestellte Göttin ‚Historia‘“[28] umgeben von Sparren- und Stichwappen und mit Letzners Chronik über die Familie Berlepsch auf dem Schoß zeigt, könnte diese Legendenbildung verstärkt haben.[28]
Hans Dietrich Freiherr von Berlepsch trug auf einem Familientag am 23. Oktober 1964 in Vöhl das „leider nicht gedruckte“[28] Referat Vom ersten Auftreten der von Berlepsch bis zum „Luther-Hans“ vor. Berlepsch habe sich deutlich von den Berichten jener Chronisten ab dem 17. Jahrhundert distanziert und sich stattdessen an Georg Landaus Geschichte der Familie von Berlepsch gehalten, die größtenteils auf wirklich vorhandenen Urkunden beruhe. Landaus handschriftlicher, ebenfalls nicht gedruckter Aufsatz aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, befinde sich in Form einer Schreibmaschinenabschrift in Privatbesitz der Familie von Berlepsch.[28]
Name, Burg/Schloss und Stammsitz
Der Name des Geschlechts lautete im 14. Jahrhundert noch Berlevessen nach der Stammburg Barlissen und ging im weiteren zeitlichen Verlauf desselben und des darauffolgenden Jahrhunderts mit dem Bezug der neuen Burg über Berlevs und Berleps in Berlepsch auf.[1][29]
In der Geschichte derer von Berlepsch sind zunächst zwei Linien hervorgetreten.[30] Das Stammbuch der Althessischen Ritterschaft und seine Nachfolgebände veröffentlichten umfangreiche Stammbäume beider Linien.[2][31] Sie saßen beide laut einem Beitrag in der Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde (1932) noch bis um das Jahr 1300 auf der namensgebenden Stammburg Barlissen.[30] Das Verwandtschaftsverhältnis der Stammväter ist ungeklärt. Dem Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland zufolge waren seinerzeit „neuere Genealogen“[32] der Auffassung, dass es zwei eigenständige Geschlechter gewesen seien. Das Geschlecht mit dem Sittichwappen erbte demnach aber zumindest das Wappen des Geschlechts mit dem Sparrenwappen.[32] In der Tat sind in allen bisherigen acht Bänden des Genealogischen Handbuchs des Adels, die das Adelsgeschlecht Berlepsch behandeln, nur Glieder der noch blühenden Linie aufgeführt, wobei die Namensformen zwischen Berleibisin, Berleybischin, Berlevessen und Berlepsch gewechselt habe.[33] Friedrich Schannat ordnete der Linie mit dem Sittichwappen den Namen Berlips zu, der Linie mit dem Sparrenwappen hingegen den Namen Berleves.[34]
Nach Angaben des Gothaisch Genealogischen Taschenbuchs der Gräflichen Häuser (1871) stand in Barlissen „keine Burg“, wobei jedoch „Reste von Wall und Graben des ehemals befestigten Dorfkirchhofes“ noch vorhanden (gewesen) seien.[35] Jünemann zitierte aus nicht angegebener, wohl zeitgenössischeren Quelle ein „castrum Berlevessen“,[36] was auch mit befestigter Ort übersetzt werden kann.
In der Zeit, in der die Stadt Göttingen angesichts des mitunter von angesehensten Adelsfamilien praktizierten Raubrittertums versuchte, ihr Umland unter Kontrolle zu bekommen, kündigte Herzog Albrecht der Feiste von Braunschweig in einem gedrungenen Versprechen an Göttingen am 7. Juni 1297 an, die Burg Barlissen bis zum 25. Juli zerstören zu lassen, was in der sogenannten Landgrafenfehde gegen Otto von Hessen in den Jahren 1312 bis 1314 auch geschah.[37][38][39]
Linie mit dem Sittichwappen
Der älteste bekannte Vorfahre war der Ritter Konrad.[2] Nach der Zerstörung der Stammburg Barlissen ließ sich diese Linie auf Schloss Ziegenberg nieder.[30] Von ihr stammen alle heute noch lebenden Mitglieder der Familie von Berlepsch ab.[2]
Linie mit dem Sparrenwappen
Der älteste bekannter Vorfahre war Theoderich.[2] Seine Nachkommenschaft kam nach der Zerstörung der Stammburg teilweise auf dem um das Jahr 1149 von Arnold von Berlepsch errichteten Schloss Arnstein und ab 1338 zum größeren Teil auf Bischoffshausen zum Lehen unter.[30]
Späterer Stammsitz wurde das um das Jahr 1369 von Arnold von Berlepsch (Berleves) und seinem Sohn Hans „mit Hülfe der hessischen Fürsten“[35] errichtete Schloss Berlepsch bei Witzenhausen an der Werra. Die hessischen Landgrafen hatten den Bau unterstützt, da er als Grenzburg strategisch gegen Feinde genutzt werden sollte.[40]
1369 erhielt der genannte Arnold von Berlepsch durch Heinrich II. das erbliche Amt eines Kämmerers der Landgrafen von Hessen. Danach bekleidete jeweils der älteste, in Hessen landsässige Berlepsch das damalige Amt des Erbkämmerers von Hessen, das eins der vier höchsten Hofämter im hessischen Adel war.[41]
Arnolds Sohn Hans von Berlepsch ist im Jahr 1357 als Schultheiß zu Eschewege belegt.[42] „In einem gemeinsamen Landsterben“[42][43] starb er Ende des 14. Jahrhunderts einschließlich seiner 12 Söhne an der Pest. Dazu werden noch 6 Töchter erwähnt, von denen zwei die Pest überlebten,[44] und auch das Stammbuch der Althessischen Ritterschaft weiß von zumindest einer später verheirateten Tochter.[2] Die verstorbenen Kinder seien im Wilhelmitenkloster Witzenhausen beigesetzt worden.[19] Zum Zeitpunkt Hans Todes gibt es einige ältere Belege für das Jahr 1399,[45][46][47][19] während neuere Literatur[48] und einige Webseiten[49][50] das Jahr 1392 angeben. Hans Witwe Luitgarde, geborene von Canstein, verkaufte am 9. Januar 1399 ihr Leibgedinge und heiratete gleichen Jahres Albrecht III. von Bovenden.[51]
Übernahme des Schlosses Berlepsch durch die Linie auf Ziegenberg
Daraufhin brachte sich Tilo von Berlepsch aus Ziegenberg, gegen den Willen des Landgrafen Heinrich II. in Besitz der Burg, woraufhin sie durch hessische Truppen zerstört und wiederaufgebaut wurde. Je nach Quelle geschah dies im Jahr 1400[46][52][53] oder 1408.[45][46][47] Vorherige Einigungsversuche, scheiterten daran, dass Tilo von Berlepsch weder die ihm zugesandten Briefe lesen noch schreiben konnte. Schließlich mündliche Einigungsversuche seien durch den „Starrsinn“ Tilo von Berlepschs nicht erfolgreich gewesen.[45][52]
1461 wurde das Schloss Berlepsch von Sittich von Berlepsch im Tausch gegen die Burg Sensenstein vom hessischen Landgrafen Ludwig II. zurückerlangt.[47][52] Ritter Sittich von Berlepsch ließ sie daraufhin mit Mauern, Türmen und Zwingern verstärken.[54] In der Zwischenzeit hatten die von Lauerbach das Schloss besessen.[47]
Ausbreitung und Persönlichkeiten
Um die 1470er Jahre wurde das Amt Ludwigsstein an Sittich den Älteren und Kaspar von Berlepsch verpfändet. Sittich von Berlepsch beschäftigte sich später mit landgräflichen Diensten und wurde 1487 Rat bei Willhelm III., während Kaspar von Berlepsch, der 1487 in der Vogtrechnung des Amtes Bilstein im Zusammenhang mit Getreidelieferungen an die Burg Ludwigsstein mehrfach erwähnt ist, wahrscheinlich die Amtsgeschäfte auf Ludwigsstein weiterführte.[55]






Johann „Hans“ Sittich von Berlepsch war Kommandant und Amtmann auf der Wartburg, als Martin Luther dort auf der Rückreise vom Wormser Reichstag in Sicherheit gebracht wurde. Er erwarb 1523 die Burg Seebach.
Sein Sohn Hans von Berlepsch stand am Anfang der von 1588 bis 1851 währenden Herrschaft der Berlepsch über das Schloss Buhla. Er kaufte auch die Burg Großbodungen, die er von 1575 bis 1584 in ihre „bis heute prägende architektonische Gestalt“ umbauen ließ.[56][57]
1525 erwarb Caspar von Berlepsch mit der Wolfsburg ein ansehnliches Anwesen in Marburg. Sein Sohn Erich Volkmar von Berlepsch († 1589) wurde ebenfalls kursächsischer Geheimrat, Oberhauptmann in Thüringen und Oberhofrichter zu Leipzig. Sein jüngster Bruder Curt Thilo von Berlepsch starb 1589 als kursächsischer Rat und Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld. Von ihm stammte Sittich von Berlepsch, Herr auf Thomasbrücken, ab. Dieser hatte vier Söhne, von denen der jüngste, Wilhelm Ludwig von Berlepsch, 1679 verstarb. Aus dessen Ehe mit Gertrud Wolff von Gudenberg stammten die Söhne Sittich Herbold und Peter Philipp. Nach Wilhelm Ludwigs Tod kam Gertrud (Maria Josephe Gertrud) nach Düsseldorf und stand bei der pfalzgräflich neuburgischen Prinzessin Maria Anna in höchster Gunst. Nach der Hochzeit der Prinzessin mit Karl II. von Spanien ging sie mit dieser nach Spanien und gewann dort großen Einfluss auf die Regierung des Königreiches. Nach dem Tod von König Karl II. kaufte sie vom Grafen von Croy die Reichsherrschaft und das Schloss Myllendonk bei Mönchengladbach und wurde 1695 mit ihren beiden Söhnen in den Reichsgrafenstand erhoben. 1706 wurde sie gefürstete Äbtissin des weltlichen Damenstifts in der Prager Neustadt.
Ihr Sohn Peter Philipp von Berlepsch, der bereits am 8. August 1695 zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder in den Reichsgrafenstand erhoben worden war, wurde 1697 kaiserlicher Hofrat und 1699 königlich spanischer Gesandter am kaiserlichen Hof. Er erhielt vom spanischen König Karl II. eine reiche Abtei in Sizilien, starb aber bereits 1721 im Alter von 46 Jahren. Sein Bruder Sittig Herbold von Berlepsch erhielt von der Mutter die Herrschaft Myllendonk und wurde kaiserlicher Kämmerer.[58] Diese Linie erlosch 1732 mit Philipp Anton Graf von Berlepsch (* 1702; † 1732), kurtrierischer Kammerherr und Malteserritter, kinderlos vermählt mit seiner Cousine.
Ludwig Hermann von Berlepsch (* 25. Januar 1782; † 5. April 1845) war kurhessischer Generalmajor und Erbkämmerer. Seine Tochter, Karoline von Berlepsch (* 1820; † 1877), aus der Ehe mit Melusine von Kruse, heiratete in morganatischer Ehe den Kurfürsten Wilhelm II. von Hessen-Kassel.
Die Familie war vor allem in Kurhessen reich begütert. Bei Göttingen war Streulehn in Familienbesitz. In der späteren preußischen Provinz Hannover waren Angehörige des Geschlechts im Landkreis Northeim besitzlich. Im Königreich Sachsen war unter anderem Proschwitz (heute Ortsteil von Meißen) im Besitz bzw. Teilbesitz der Familie.[58] In der späteren preußischen Provinz Sachsen war im Landkreis Langensalza ein Gut in Welsbach und die Burg Seebach ab 1527 im Familienbesitz; der Ornithologe Hans von Berlepsch begründete dort 1877 die erste Vogelschutzwarte. Von 1602 bis 1624 gehörte das Amt Rammelburg mit dem Schloss Rammelburg Caspar von Berlepsch, der auch Großbodungen und Buhla besaß.
Der Geschlechterverband der Grafen und Freiherren von Berlepsch hält alle zwei Jahre Familientage ab.
Standeserhebungen
Karoline von Berlepsch erhielt von dem mit ihr verheirateten Kurfürsten Wilhelm II. im Jahr 1844 den Titel einer Baronin von Bergen und 1846 den österreichischen Titel einer Gräfin von Bergen.
Am 27. August 1869 zu Berlin erhielt Karl Friedrich von Berlepsch den preußischen Grafenstand nach dem Recht der Erstgeburt (Primogenitur) am Besitz des Majorats Berlepsch. Am 18. September 1878 zu Potsdam Neues Palais ist dem Nachgeborenen des ersten Grafen die Führung des Freiherrentitels durch Allerhöchste Kabinettsorder gestattet.[59]
Hans von Berlepsch, königlich preußischer Landrat und späterer Staatsminister, erhielt zusammen mit seinem Bruder Richard von Berlepsch, königlich sächsischer Premierleutnant außer Dienst, am 24. Februar 1876 zu Berlin durch Heroldsamtsreskript, eine preußische Anerkennung zur Führung des Freiherrentitels. Ebenfalls eine preußische Anerkennung zur Führung des Freiherrentitels erhielt Rudolf von Berlepsch auf Seebach und Großgottern im Landkreis Langensalza, am 5. Oktober 1881 zu Baden-Baden durch Allerhöchste Kabinettsorder.[59]
Am 26. Februar 1909 zu Dresden wurde Hans von Berlepsch, königlich-sächsischer Kammerherr, Major zur Disposition und Hofmarschall des Prinzen Johann Georg von Sachsen, in den königlich-sächsischen Freiherrenstand erhoben. Eine Eintragung in das sächsische Adelsbuch unter der Nummer 341 erfolgte am 12. November 1910. Am 15. November 1910 wurde Otto Berlepsch, Bahnmeister, in das königlich-sächsische Adelsbuch unter der Nummer 342 eingetragen.[59]
Wappen
Sittichwappen
Das Sittichwappen, das Stammwappen der Familie Berlepsch ist, zeigt in Gold fünf (2:2:1) rot bewehrte grüne Sittiche mit roten Halsbändern (Halsbandsittiche). Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken zwei rote, unten spitz zusammengesetzte Stäbe (Spickel), deren jeder eine silberne, oben mit sieben schwarzen Hahnenfedern besteckte Kugel trägt.
Abgesehen von der Wappensage hält es Jünemann auch für möglich, dass das Führen von Sittichen im Siegel derer von Berlepsch mittelbar durch ihr demnach von ihnen mitbegründetes Hauskloster Mariengarten beeinflusst wurde – der Sittich galt in der abendländischen Symbolik als Attribut der Jungfrau Maria.[60]
Nach Vermutung des kursächsischen Hofwappenmalers Johann August Milhauser, handelte es sich bei den Kugeln ursprünglich um Granatäpfel.[61] Joachim Jünemann wies im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv Hannover (Abteilung Kloster Mariengarten) ein Siegel aus dem Jahr 1311 mit 3 und eines aus dem Jahr 1315 mit 5 Halsbandsittichen nach.[62] Die Zahl 3 beim älteren Siegel könnte an die Anzahl der Sparren im Sparrenwappen angepasst worden sein. Die Zahl 5 hingegen steht nach Hinweis des Burkhard Freiherrn von Berlepsch (1977) am wahrscheinlichsten mit den „fünf Tugenden des Ritters aus der christlichen Tugendlehre“[63] in Verbindung.[63] Wilhelm Eckhardt identifizierte die Sittiche im Jahr 1933 mutmaßlich als Jagdfalken, woraufhin Kriemhild Klie-Riedel im Jahr 1976 einen Aufsatz über die Frage, ob es im Berlepsch-Wappen Sittiche oder Falken seien, schrieb. Als Argument gegen den Sittich stehe in Hinblick auf die Wappensage die angesichts einiger zeitgenössischer Quellen aber nicht zutreffende Behauptung, dass es im gelobten Land keine Sittiche aber Falken gegeben habe. Besonders charakteristisch in den Siegeln ist der einzigartige, „bedeutend dicker[e], stärker[e] und auch noch höher[e]“[62] Kugelschnabel des Sittichs zu erkennen.[62]
Nach dem Stammbuch der althessischen Ritterschaft war Konrad von Berlepsch ein früher Vorfahre Stammes mit dem Sittichwappen.[2]
Sparrenwappen
Das Sparrenwappen ist im Jahr 1266 bei Conradi de Berlesve noch zeitlich vor dem Sittichwappen nachgewiesen und damit das älteste Berlepsch-Siegel.[64]
Dem Stammbuch der althessischen Ritterschaft zufolge war Theoderich von Berlepsch ein früher Vorfahre des Stammes mit dem Sparrenwappen.[2]
Jünemann mutmaßte nach einem Austausch mit Burkhard von Berlepsch, dass der Wechsel vom Sparren- zum Sittichwappen mit dem Machtkonflikt zwischen Welfen und Hessen zusammenhängt. Der Übergang markierte demnach den politischen Wechsel derer von Berlepsch in den hessischen Burgdienst im 14. Jahrhundert, nachdem sie ihren braunschweigischen Stammsitz verloren hatten.[39]

Geviertes Wappen
Später wurde ein geviertes Wappen mit zwei Helmen gebräuchlich. 1 und 4 das Stammwappen, 2 und 3 in Schwarz drei goldene Sparren übereinander. Rechts der Stammhelm, auf dem linken Helm mit schwarz-goldenen Helmdecken zwei schwarze Büffelhörner, je belegt mit den drei goldenen Sparren.
Das gevierte Wappen kam am 5. August 1695 auf, als die Brüder Sittig Herbald, kaiserlicher Gouverneur und Peter Phillip, kaiserlicher Reichshofrat, von Kaiser Leopold I. in Wien in den Reichsgrafenstand erhoben wurden.[65] Die Beschreibung ihres reichsgräflichen Wappens in der Wiener Reichskanzlei gleicht im Wesentlichen der Beschreibung des Wappens im Grafendiplom von 1869.[26] Es wurde auch Anfang des 20. Jahrhunderts bei A. M. Hildebrandt abgebildet.
Herren von Bernewitz

Das sächsische, braunschweigische und preußische Adelsgeschlecht Bernewitz und die wappengleiche bereits erloschene märkische, auch nach Dänemark übersiedelte Familie Barnewitz stammen laut einer Veröffentlichung (1858) im Verlag Ernst Schäfer von der „uralten mährischen Familie Bernevizko“[23] ab, die demnach auch Vorfahren derer von Berlepsch sein sollen.[23] Ernst Heinrich Kneschke verneinte im Jahr 1861 eine Verwandtschaft der Herren von Bernewitz mit den Herren von Berlepsch aufgrund deren Wappenverschiedenheit.[66] (vergleiche: #Herkunft nach alten Überlieferungen)
Im Jahr 1867 wurde den Herren von Bernewitz die Führung des freiherrlichen Titels erlaubt, ihr damit einhergehendes freiherrliches geviertes Wappen hat die drei goldenen Sparren auf schwarz in 2 und 3 mit dem gevierten Wappen derer von Berlepsch gemeinsam.[67]
Legende
Im Jahr 1922 publizierte Hans Freiherr von Berlepsch folgende Wappensage:
„Laut Wappensage nächtigte Kaiser Friedrich Barbarossa bei seinen Reisen durch das Land nach damaligem Brauch auf der Burg eines Berlevessen (erst im fünfzehnten Jahrhundert lautete sich Berlevessen in Berlepsch um). Als er am nächsten Morgen seinen Gastgeber in Kurzweil mit unbekannten grünen Vögeln beobachtete, tadelte er ihn ob dieser für einen Rittersmann unziemlichen Beschäftigung. Berlepsch sagte: „Du tust mir Unrecht. Du hättest mich vorerst fragen sollen, woher diese Vögel stammen. Ich weiß und tue sehr wohl, was einem Ritter geziemt. Wenn nötig und Gelegenheit führe ich mein Schwert, wenn aber Ruhe ist, halte ich auch solche Beschäftigung für erlaubt. So folgte ich Dir, als Du zum Kreuzfahrt riefst, und von dorten brachte ich mir diese Sittiche mit.“ Barbarossa sah sein Unrecht ein und sagte: „So sollst Du zum Andenken an Deine Kreuzfahrt und die heutige Begebenheit von jetzt an diese Vögel im Wappen führen.““
Joachim Jünemann zufolge war Barbarossa nach Überlieferung „der Vogelzähmung keinesfalls abhold“ und dressierte „selbst Falken zur Beizjagd“, was der Wappenlegende derer von Berlepsch gegenüber stehe. Des Weiteren spiegele diese Wappensage die im 12. Jahrhundert stattgefundene Entstehung des Wappenwesens wider, die aus der Notwendigkeit resultierte, sich aufgrund der verdeckten Schutzbewaffnung kenntlich zu machen. Jünemann verknüpfte dies eng mit den Kreuzzügen.[68]
Bekannte Mitglieder des Geschlechts
- Arnold von Berlepsch (* 1324; † 1379), landgräflicher Marschall und Erbkämmerer
- August von Berlepsch (* 1815; † 1877), Erfinder der beweglichen Bienenwabe und damit Begründer der modernen Imkerei
- August Adolph von Berlepsch (* 1790; † 1867), königlich-sächsischer Oberlandforstmeister
- Burkhardt von Berlepsch (* 1619; † 1691), Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- Carl Heinrich von Berlepsch (* 1694; † nach 1777), fürstlich-würzburgischer Generalfeldmarschallleutnant
- Carl Ludwig von Berlepsch (* 1791; † 1848), Landrat und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung
- Caspar von Berlepsch († 1521), landgräflicher Erbkämmerer
- Caspar Adam von Berlepsch auf Teuchern († 1706), Erbkämmerer von Hessen[69]
- Dietrich Otto von Berlepsch (* 1823; † 1896), Präsident des Landeskonsistoriums der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
- Eitel von Berlepsch (* 1539; † 1602), Kommandant der Festung Ziegenhain und landgräflicher Gouverneur der Grafschaft Ziegenhain
- Emilie von Berlepsch (geb. von Oppel; * 1755; † 1830), Schriftstellerin
- Erich Volkmar von Berlepsch (* um 1525; † 1589), Oberhofrichter, Amtshauptmann
- Erich Volkmar von Berlepsch (* 1707; † 1749), Kreishauptmann
- Friedrich Ludwig von Berlepsch (* 1749; † 1818), hannoverscher Hofrichter, Land- und Schatzrat und Publizist, Jurist
- Gabriel von Berlepsch (* 1984), deutscher Film- und Theaterschauspieler
- Georg Freiherr von Berlepsch, befehligte beim Unternehmen Eiche am 12. September 1943 die zur Befreiung Mussolinis eingesetzte 1. Kompanie des Fallschirmjäger-Lehr-Bataillons
- Georg Friedrich von Berlepsch (* 1727; † 1799), Domdechant, Konsistorialpräsident und Rittergutsbesitzer
- Hans von Berlepsch (Kämmerer) (1531–1593), deutscher Hofbeamter
- Hans Freiherr von Berlepsch (1857–1933), deutscher Offizier und Ornithologe
- Hans von Berlepsch (Hofmarschall) (1868–1928), deutscher Major und Hofmarschall
- Hans Eduard von Berlepsch-Valendas (1849–1921), Schweizer Architekt und Maler
- Hans Hermann von Berlepsch (1843–1926), deutscher Jurist, Politiker und Sozialreformer
- Hans Hermann Carl Ludwig von Berlepsch (1850–1915), deutscher Ornithologe
- Hans Sittich von Berlepsch (um 1480–1533), deutscher Ritter und Amtmann
- Hartmann von Berlepsch (* 1601; † 1671), Rittmeister, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- Heinrich Moritz von Berlepsch (* 1736; † 1809), sächsischer Kammerherr und Landkomtur der Ballei Thüringen
- James von Berlepsch (* 1935; † 2008), Schauspieler, Theatergründer und Theaterleiter
- Karl Friedrich von Berlepsch (* 1821; † 1893), Erbkämmerer von Hessen und Mitglied des preußischen Herrenhauses
- Karl von Berlepsch (1882–1955), deutscher Schriftsteller, Lyriker und Maler
- Karoline von Berlepsch (* 1820; † 1877), Gräfin von Bergen, dritte Gattin des Kurfürsten Wilhelm II. von Hessen-Kassel
- Lina von Berlepsch (* 1829; † 1899), Schriftstellerin, Ehefrau des August von Berlepsch
- Ludwig Hermann von Berlepsch (* 1782; † 1845), Erbkämmerer und kurhessischer Generalmajor
- Marie Gertrude von Berlepsch (* 1654; † 1723), geb. Wolff von Gudenberg, Oberhofmeisterin der spanischen Königin
- Maria Goswina von Berlepsch (* 1845; † 1916), Tochter von H.A. von Berlepsch, Schriftstellerin
- Otto Wilhelm von Berlepsch (* 1618; † 1683), sächsischer General, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- Sittich von Berlepsch († 1470), Stammvater des Geschlechts Berlepsch unter den 5 Sittichen und landgräflicher Erbkämmerer sowie Landvogt an der Lahn
- Sittich von Berlepsch († 1513), fünfter Erbkämmerer von Hessen, Herr auf Berlepsch, Melsungen, Ludwigstein und Staufenberg sowie landgräflicher Gesandter, Hofmeister und Statthalter zu Kassel
- Thimon von Berlepsch (* 1978), Zauberkünstler
- Tilo Freiherr von Berlepsch (* 1913; † 1991), Schauspieler
- Thomas Christian von Berlepsch (* 1668; † 1752), Erbkämmerer
Bilder
- Heinrich Moritz von Berlepsch (* 1737; † 1809), Komtur der Deutschordensballei Thüringen
- Friedrich Ludwig von Berlepsch (* 1749; † 1818), Hofrichter, Land- und Schatzrat
- Emilie von Berlepsch (* 1755; † 1830), Schriftstellerin
- August Adolph von Berlepsch (* 1790; † 1867), Oberlandforstmeister
- August von Berlepsch (* 1815; † 1877), Begründer der modernen Imkerei
- Hans Hermann von Berlepsch (* 1843; † 1926), preußischer Handelsminister
- Maria Goswina von Berlepsch (* 1845; † 1916), schweizerisch-österreichische Schriftstellerin
- Hans Eduard von Berlepsch-Valendas (* 1849; † 1921), Schweizer Architekt und Maler
- Hans Hermann Carl Ludwig von Berlepsch (* 1850; † 1915), Ornithologe
- Hans Freiherr von Berlepsch (* 1857; † 1933), Begründer des Vogelschutzes
Schriftliche Überlieferung
Das Archiv der Familie von Berlepsch wird im Hessischen Staatsarchiv Marburg als Depositum verwahrt und umfasst 311 Urkunden mit einer Laufzeit von 1369 bis 1829 (Best. Urk. 92) und 24 laufende Meter Aktenschriftgut mit einer Laufzeit vom 14. Jahrhundert bis zum frühen 20. Jahrhundert (Best. 340 v. Berlepsch). Der Bestand ist vollständig erschlossen und online recherchierbar.
Literatur
- Johannes Letzner: Stammbuch oder Chronik des uralten adelichen und gedenkwürdigen Geschlechts der von Berlepsch. 1594. (books.google.de)
- Berlepsch in: Siebmachers Wappenbuch
- Johann Siebmacher: New Wappenbuch, Band 1. Nürnberg 1605. Tfl. 134 (books.google.de).
- Paul Fürst: Des Heiligen Römischen Reichs erneuertes und vermehrtes Wappenbuch. Nürnberg 1657. Tfl. 134 (books.google.de).
- Das grosse und vollständige anfangs Siebmacherische hernacher Fürstische und Helmerische nun aber Weigelische Wappenbuch. Nürnberg 1769. Tfl. 134 (uni-goettingen.de).
- Johann Siebmachers großes Wappenbuch – 12. Supplement. Nürnberg 1777. Tab. 6 (uni-goettingen.de)
- Otto Titan von Hefner: J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch – Der Adel des Königreichs Preußen. Nürnberg 1857. S. 34; Tfl. 39 (digitale-sammlungen.de: Text, Tafel).
- Otto Titan von Hefner: J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch – Der Adel des Königreichs Sachsen. Nürnberg 1857. S. 7; Tfl. 6 (uni-heidelberg.de: Text, Tafel)
- Otto Titan von Hefner: J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch – Der Adel des Kurfürstenthums, Großherzogtums und der Landgraffschaft Hessen. Nürnberg 1859. S. 4; Tfl. 2 (digitale-sammlungen.de: Text, Tafel)
- Konrad Blažek: J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch – Ergänzungsband: Preußische Grafen und Freiherren. Nürnberg 1866. S. 3; Tfl. 2 (uni-goettingen.de: Text, Tafel)
- George Adalbert von Mülverstedt: J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch – Abgestorbener Adel der Fürstenthümer Schwarzburg. Nürnberg 1908. Nachtrag. S. 37; Tfl. 25 (uni-goettingen.de: Text, Tafel)
- Horst Appuhn: Johann Siebmachers Wappenbuch von 1605. Dortmund 1989. Tfl. 134. (Abbildung auf Wikimedia Commons)
- Berlepsche. In: Lorenz Peckenstein: Theatrum Saxonicum, Henning & Groß, Leipzig 1608, S. 308–309 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Ioannis Friderici Schannat: Fuldischer Lehn-Hof. Johann Benjamin Andreae & Henrich Hort, Frankfurt am Main 1726, S. 42, 46–48 (MDZ).
- Genealogisch-Historische Beschreibung nebst denen Stamm- und Ahnentaffeln derer von Berlepsch. In: Valentin König: Genealogische Adels-Historie, Band 2. Wolfgang Deer (Verlag), Leipzig 1729, S. 96–129 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Berlepsch, Berlips in: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste, Band 3 (B–Bi). Johann Heinrich Zedler (Verlag), Halle und Leipzig 1733, S. 1324–1327 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). Supplement, Band 3
- Berlepsch in: August Wilhelm Bernhardt von Uechtritz (Hrsg.): Diplomatische Nachrichten adelicher Familien, Teil 2. Leipzig 1791. S. 1–7. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
- Berlepsch, oder Berleps in: Nöthige Supplemente zu dem Großen Vollständigen Universal Lexikon aller Wissenschaften und Künste, Band 3 (Barc-Bod). Leipzig 1752, S. 841–846 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Berlepsch, Perlepsch, Berlips, Berlebsch in: Johann Christian von Hellbach: Adels-Lexikon, Band 1 (A–K). Ilmenau 1825. S. 128–129 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Berlepsch, die Freiherren und Herren von. In: Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues Preussisches Adels-Lexicon, Band 1 (A–D). Gebrüder Reichenbach (Verlag), Leipzig 1836, S. 218 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Berlepsch in: Georg Landau: Beschreibung des Kurfürstenthums Hessen. Zweites Buch: Besondere Beschreibung von Kurhessen – Die Provinz Niedersachsen – Der Kreis Witzenhausen. Kassel 1842. S. 328–329. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Berlepsch, Perlepsch, Berlips, Berlebsch, Berleiwes, Berleps. In: Heinrich Ferdinand Mannstein: Ober- und niedersächsisches Adelslexikon, Band 1. Arnoldische Buchhandlung, Dresden und Leipzig 1843, S. 125–131 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Berlepsch in: Eugen Hugo Theodor Huhn: Topographisch-statistisch-historisches Lexikon von Deutschland. Band 1 (A–D). Bibliographisches Institut, Gotha 1845, S. 439. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
- Von Berlebsch. In: Johann Andreas Tyroff: Wappenbuch der Königlichen, Großherzoglichen und Herzoglich Sächsischen Staaten, Band 1. Nürnberg 1848. Tfl. 69. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
- Die Herren von Berlepsch, auch Freiherren. Und Die Freiherren von Bernewitz. In: Illustrirte Deutsche Adelsrolle des Neunzehnten Jahrhunderts. Verlag Ernst Schäfer, Leipzig 1858, S. 31–32, 52 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Berlepsch, Freiherren und Grafen in: Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, Band 1 (Aa–Boyve). Friedrich Voigt's Buchhandlung, Leipzig 1859, S. 353–355 (uni-duesseldorf.de).
- Berlepsch, Perlepsch, Berlips und † Berlepsch. In: Otto Titan von Hefner: Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland, Band 1 (A–F). Verlag Georg Joseph Manz, Regensburg 1860. S. 106 (digitale-sammlungen.de).
- Berlepsch. In: Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser. Justus Perthes, Gotha 1871–1938.
- 44. Jahrgang. Gotha 1871. S. 81–86 (books.google.de).
- 65. Jahrgang. Gotha 1892. S. 98–99 (books.google.de)
- 67. Jahrgang. Gotha 1894. S. 112–113 (books.google.de).
- 69. Jahrgang. Gotha 1896. S. 109–110 (books.google.de)
- 81. Jahrgang. Gotha 1908. S. 88–89 (books.google.de).
- 111. Jahrgang. Gotha 1938. S. 64–65 (books.google.de).
- Berlepsch. In: Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, Justus Perthes, Gotha 1887–1940.
- 37. Jahrgang. Gotha 1887. S. 49–51 (uni-duesseldorf.de).
- 42. Jahrgang. Gotha 1892. S. 24–26 (www.digibib.genealogy.net, books.google.de)
- 50. Jahrgang. Gotha 1900. S. 20–22 (books.google.de)
- 58. Jahrgang. Gotha 1908. S. 18–20 (books.google.de)
- 62. Jahrgang. Gotha 1912. S. 21–22 (books.google.de).
- 90. Jahrgang. Gotha 1940. S. 24–27 (Vorschau in Google-books)
- Stammbuch/Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft
- Rudolf von Buttlar-Elberberg: Stammbuch der Althessischen Ritterschaft. Gustav Klaunig Hofbuchhandlung, Kassel 1888, S. 21–27 (uni-goettingen.de).
- Karl von Baumbach-Nassenerfurth: Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft. Scheitler (Druck), Rudolstadt 1932, Blatt 6–7 (fuldig.hs-fulda.de).
- Siegfried von Dörnberg: Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft. Hoehl (Druck), Bad Hersfeld 1958. Tfl. 9–12.
- Berlepsch. In: Gothaisches genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. Justus Perthes, Gotha 1904–1917
- 5. Jahrgang. Gotha 1904. S. 61–71 (digital.ub.uni-duesseldorf.de, books.google.de).
- 9. Jahrgang. Gotha 1908. S. 53–56 (books.google.de)
- 11. Jahrgang. Gotha 1910. S. 53–56
- 18. Jahrgang. Gotha 1917. S. 81–82 (Vorschau in Google-books)
- Berlepsch in: Genealogisches Handbuch des Adels. C. A. Starke Verlag 1952–2014.
- Band 2: Hans Friedrich von Ehrenkrook: Gräfliche Häuser A Band 1. Glücksburg 1952. S. 27–28.
- Band 21: Hans Friedrich von Ehrenkrook: Freiherrliche Häuser A Band 3. Limburg an der Lahn 1959. S. 1–8.
- Band 53: Walter von Hueck: Adelslexikon Band 1 (A–Bon). Limburg an der Lahn 1972. S. 344.
- Band 59: Walter von Hueck: Freiherrliche Häuser A Band 9. Limburg an der Lahn 1975. S. 4–12.
- Band 63: Walter von Hueck: Gräfliche Häuser Band 8. Limburg an der Lahn 1976. S. 38–40.
- Band 94: Walter von Hueck: Gräfliche Häuser Band 12. Limburg an der Lahn 1988. S. 37–39.
- Band 102: Walter von Hueck: Freiherrliche Häuser Band 16. Limburg an der Lahn 1992. S. 3–13.
- Marikka Freiin v. Berlepsch: Berlepsch in: Band 157: Christoph Franke, Gottfried Graf Finck von Finckenstein: Freiherrliche Häuser Band 26. Limburg an der Lahn 2014. S. 13–30.
- Anton Büdel: Berlepsch. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 2. Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 94 (deutsche-biographie.de).
- Joachim Jünemann: Sparren und Sittich im Schilde des Geschlechts von Berlepsch. In: Göttinger Jahrbuch, Band 26. Göttingen 1978. S. 99–132. (Vorschau in Google-books)
- Steffen Arndt und Wilhelm A. Eckhardt (Bearb.): Familien-, Herrschafts- und Gutsarchiv v. Berlepsch (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Marburg), Marburg 2008.
