Binsfeld (Eifel)

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Binsfeld bei Wittlich in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. In der Nähe liegt die US-amerikanische Spangdahlem Air Base.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Binsfeld (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Binsfeld (Eifel) hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 58′ N,  42′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 9,95 km²
Einwohner: 1264 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54518
Vorwahl: 06575
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 010
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Website: binsfeld-eifel.de
Ortsbürgermeister: Andreas Falk (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Binsfeld (Eifel) im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Geographische Lage

Der Ort liegt in der Südeifel. Nächstgelegene Mittelzentren sind Wittlich und Bitburg. Zu Binsfeld gehören auch die Wohnplätze Burghof, Kaisermühle und Schmiedshof.[2]

Geschichte

Erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 844. Binsfeld war im 17. Jahrhundert im Besitz des Kurfürstentums Trier. Spätestens ab 1551 (Binsfelder Postkreuz) besaß Binsfeld eine Poststation am Niederländischen Postkurs von Brüssel über Augsburg nach Innsbruck, Trient und Italien. Ab 1794 stand Binsfeld unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.

Zum Amt Spangdahlem mit Sitz in Binsfeld gehörten 1931 die Gemeinden Binsfeld und Spangdahlem. Es bestand eine Personalunion mit dem Amt Landscheid (mit den Gemeinden Arenrath, Burg/Salm, Landscheid und Niederkail).

Seit 1946 ist Binsfeld Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Von 1900 bis 1965 war Binsfeld durch die Schmalspurbahn Philippsheim–Binsfeld an die Eifelstrecke Köln–Trier angeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Binsfeld, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner
1815438
1835626
1871608
1905699
1939771
1950853
1961873
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Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner
19701.071
1987959
19971.162
20051.120
20111.056
20171.219
20241.264[1]
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Politik

Bürgermeister

Andreas Falk wurde am 26. August 2019 Ortsbürgermeister von Binsfeld.[4] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 55,23 % für fünf Jahre gewählt worden.[5] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er ohne Gegenkandidaten mit 70,5 % der Stimmen wiedergewählt.[6]

Falks Vorgänger waren seit 2009 Walter Faber und zuvor 15 Jahre lang Lothar Herres.[7][8]

Wappen

Binsfeld darf durch Genehmigung von 1980 mit Recht ein eigenes Wappen führen.

Wappen von Binsfeld
Wappen von Binsfeld
Blasonierung: „In Silber und Rot geteiltem Schild oben ein rotes Balkenkreuz, unten ein sechsspeichiges goldenes Rad.“
Wappenbegründung: Übernahme des Wappens der früheren – jetzt nicht mehr existenten – Verbandsgemeinde Binsfeld. Der Ort unterstand früher dem Kurfürstentum Trier, daher auch das kurtrierische rote Kreuz in Silber. Das goldene Rad steht sowohl als Symbol für die Landwirtschaft, als auch für den in Binsfeld früher weit verbreiteten Hausierhandel. In Binsfeld waren früher Hausierhandel und -gewerbe, sowie bis zur Gegenwart auch Landwirtschaft vorrangig in der Erwerbsstruktur.

Gemeindepartnerschaften

Mit Binsfeld (Unterfranken), einem Ortsteil von Arnstein, besteht seit 1987 eine Gemeindepartnerschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dorfimpressionen

Seit 1967 bestand das überregional bekannte Tanzlokal Kajüte, das 2020 infolge der Corona-Pandemie den Betrieb einstellte.[9] Am 14. Juli 2023 wurde das Lokal durch einen ehemaligen Angestellten wiedereröffnet.[10]

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Binsfeld

Verkehr

Binsfeld liegt direkt an der B 50 und der L 46.

Persönlichkeiten

  • Peter Binsfeld (* um 1545; † 24. November 1598) war ein Weihbischof in Trier und Hexentheoretiker. Zudem tat er sich mit dem Entwurf einer Pastoraltheologie hervor.
  • Josef Hammes (1890–1963), ehemaliger Bürgermeister von Morsbach und Landrat des Landkreises Bitburg
  • Jupp Heinz (1917–1999), Maler, Bildhauer und Grafiker

Einzelnachweise

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