Bischofssprengel Erfurt
Untergliederung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
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Der Bischofssprengel Erfurt ist eine Untergliederung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). In den zwei Bischofssprengeln der Landeskirche sind mehrere Kirchenkreise zu einem gemeinsamen Aufsichtsbezirk zusammengefasst, dem ein oder zwei Regionalbischöfe vorstehen.
| Bischofssprengel Erfurt | |
|---|---|
| Organisation | |
| Landeskirche | Evangelische Kirche in Mitteldeutschland |
| Statistik | |
| Leitung | |
| Regionalbischof | Tobias Schüfer |
| Regionalbischöfin | Friederike Spengler |
| Büroanschrift | Augustinerstraße 10 99084 Erfurt |
| Webpräsenz | www.ekmd.de |
Lage und Gliederung
Der Bischofssprengel umfasst den südlichen Teil der Landeskirche, der im Wesentlichen aus dem größten Teil des Freistaates Thüringen besteht. Der Dienstsitz befindet sich im Augustinerkloster in Erfurt.
Dem Sprengel sind die folgenden 16 Kirchenkreise zugeordnet:[1]
- Altenburger Land
- Bad Frankenhausen-Sondershausen
- Bad Salzungen-Dermbach
- Eisenach-Gerstungen
- Eisenberg
- Erfurt
- Gera
- Gotha
- Greiz
- Jena
- Mühlhausen
- Rudolstadt-Saalfeld
- Schleiz
- Südharz
- Südthüringen
- Weimar-Apolda
Geschichte
Am 1. Januar 2022 wurden die drei Propstsprengel Gera-Weimar, Eisenach-Erfurt und Meiningen-Suhl zum Bischofssprengel Erfurt vereinigt.[2]
Regionalbischöfe wurden Friederike Spengler, die bisherige Regionalbischöfin des Propstsprengels Gera-Weimar, und Tobias Schüfer, der bisherige Regionalbischof des Propstsprengels Meiningen-Suhl. Die beiden Regionalbischöfe arbeiten im Team und sind gemeinsam für den Bischofssprengel Erfurt verantwortlich.
Zum 1. Januar 2026 fusionierten die drei Kirchenkreise Arnstadt-Ilmenau, Gotha und Waltershausen-Ohrdruf zu einem neuen Kirchenkreis Gotha mit Sitz in Gotha.[3] Ebenso fusionierten die Kirchenkreise Henneberger Land, Hildburghausen-Eisfeld, Meiningen und Sonneberg zum Kirchenkreis Südthüringen mit Sitz in Meinigen[4] und die Kirchenkreise Weimar und Apolda-Buttstädt zum Kirchenkreis Weimar-Apolda mit Sitz in Weimar.[5]
Weiterhin wollen die Kirchenkreise Südharz, Bad Frankenhausen-Sondershausen und Mühlhausen zum 1. Januar 2027 zum Kirchenkreis Nordthüringen fusionieren.[6]
