Kirchenkreis Sonneberg
Ehemaliger Kirchenkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland mit Sitz in Sonneberg
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Der Kirchenkreis Sonneberg war ein Kirchenkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland mit Sitz in Sonneberg, der zum Bischofssprengel Erfurt gehörte. Zuletzt war Helmut-Otto Reich amtierender Superintendent.[2]
| Kirchenkreis Sonneberg | |
|---|---|
| Organisation | |
| Landeskirche | Evangelische Kirche in Mitteldeutschland |
| Statistik | |
| Pfarreien | 11 (2025) |
| Gemeindeglieder | 12.573 (2023)[1] |
| Leitung | |
| Superintendent | Helmut-Otto Reich |
| Büroanschrift | Coburger Allee 40 96515 Sonneberg |
| Webpräsenz | www.kirchenkreis-sonneberg.de |
Lage und Allgemeines
Der Kirchenkreis Sonneberg lag im Süden von Thüringen und umfasste die Kirchengemeinden im Landkreis Sonneberg.
Im Kirchenkreis lebten am 31. Dezember 2023 12.573 evangelische Christen, die damit einen Anteil von 23,4 % an der Gesamtbevölkerung hatten.[1]
Das Kreiskirchenamt, das verschiedene Verwaltungsaufgaben wie zum Beispiel die Abwicklung von Bau-, Personal- oder Versicherungsangelegenheiten für mehrere Kirchenkreise übernimmt, befand sich in Meiningen.[3]
Pfarrbereiche
Die Kirchengemeinden waren in die 11 Pfarrbereiche Judenbach, Kirchengemeindeverband Am Rennsteig, Neuhaus/Rwg. und Umgebung, Kirchengemeindeverband Frankenblick, Köppelsdorf, Mengersgereuth-Hämmern, Mupperg, Neuhaus-Schierschnitz, Oberlind, Schalkau, Sonneberg und Steinach gegliedert.[4]
Geschichte
Die Superintendentur Sonneberg wurde 1851 durch die Fusion der Ephorien Sonneberg und Schalkau gebildet.[5] Sie lag bis zur Bildung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland 2009 innerhalb des Aufsichtsbezirkes Süd in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen, ab dann gehörte der nunmehrige Kirchenkreis Sonneberg zunächst zum Propstsprengel Meiningen-Suhl, seit 2022 war er dem neugebildeten Bischofssprengel Erfurt angeschlossen.
Als Superintendenten waren von 2005 bis 2018 Wolfgang Krauß und danach bis 2022 Thomas Rau im Amt.[6] Anschließend wurde die Stelle nicht neu ausgeschrieben, es amtierte bis 2025 Pfarrer Helmut-Otto Reich.[2]
Die vier Kirchenkreise Henneberger Land, Hildburghausen-Eisfeld, Meiningen und Sonneberg fusionierten am 1. Januar 2026 zum Kirchenkreis Südthüringen.[7]
