Kirchenkreis Hildburghausen-Eisfeld
Ehemaliger Kirchenkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland mit Sitz in Hildburghausen
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Der Kirchenkreis Hildburghausen-Eisfeld war ein Kirchenkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland mit Sitz in Hildburghausen, der zum Bischofssprengel Erfurt gehörte. Zuletzt war Nikolaus Flämig amtierender Superintendent.[2]
| Kirchenkreis Hildburghausen-Eisfeld | |
|---|---|
| Organisation | |
| Landeskirche | Evangelische Kirche in Mitteldeutschland |
| Statistik | |
| Pfarreien | 12 (2024) |
| Gemeindeglieder | 14.167 (2023)[1] |
| Leitung | |
| Superintendent | Nikolaus Flämig |
| Büroanschrift | Friedrich-Rückert-Straße 20 98646 Hildburghausen |
| Webpräsenz | www.kirchenkreis-hildburghausen-eisfeld.de |
Lage und Allgemeines
Der Kirchenkreis Hildburghausen-Eisfeld lag im Süden von Thüringen und umfasste außer der Region Römhild, die zum Kirchenkreis Meiningen gehörte, und der Region Schleusingen, die dem Kirchenkreis Henneberger Land angeschlossen war, einen Großteil der Kirchengemeinden im Landkreis Hildburghausen.
Im Kirchenkreis lebten am 31. Dezember 2023 14.167 evangelische Christen. Er hatte damit einen Anteil von evangelisch-lutherischen Christen an der Gesamtbevölkerung von 31,6 %.[1]
Das Kreiskirchenamt, das verschiedene Verwaltungsaufgaben wie zum Beispiel die Abwicklung von Bau-, Personal- oder Versicherungsangelegenheiten für mehrere Kirchenkreise übernimmt, befand sich in Meiningen.[3]
Pfarrbereiche
Die Kirchengemeinden waren in die 12 Pfarrbereiche Bedheim-Pfersdorf, Brünn-Brattendorf, Crock, Eisfeld, Gleichamberg, Hildburghausen, Heldburg-Ummerstadt, Sachsenbrunn, Schönbrunn, Streufdorf-Eishausen, Themar und Westhausen gegliedert. Zudem bestand eine Kreispfarrstelle, eine Pfarrstelle für Klinikseelsorge und eine Kreisschulpfarrstelle.[4]
Geschichte
Die Superintendentur Hildburghausen-Eisfeld entstand 1996 durch Fusion der Superintendenturen Hildburghausen und Eisfeld[5] innerhalb des Aufsichtsbezirkes Süd in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen. Nach der Bildung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland 2009 gehörte der nunmehrige Kirchenkreis Hildburghausen-Eisfeld zunächst zum Propstsprengel Meiningen-Suhl, seit 2022 gehörte er dem neugebildeten Bischofssprengel Erfurt an.
Als Superintendenten waren bis 2005 Hanspeter Wulff-Woesten, bis 2013 Michael Kühne und danach bis 2021 Johannes Haak im Amt. Anschließend wurde die Stelle nicht neu ausgeschrieben,[6] es amtierte bis März 2024 Pfarrer Hartwig Dede, von April 2024 bis April 2025 Pfarrer Hartmut Lösch[7] und seit Mai 2025 amtierte Pfarrer Nikolaus Flämig.[8]
Die vier Kirchenkreise Henneberger Land, Hildburghausen-Eisfeld, Meiningen und Sonneberg fusionierten am 1. Januar 2026 zum Kirchenkreis Südthüringen.[9]