Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau
Ehemaliger Kirchenkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland mit Sitz in Arnstadt
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Der Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau war ein von 1997 bis 2025 bestehender Kirchenkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland mit Sitz in Arnstadt, der zum Bischofssprengel Erfurt gehörte. Letzte Superintendentin war Elke Rosenthal.[2]
| Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau | |
|---|---|
| Organisation | |
| Landeskirche | Evangelische Kirche in Mitteldeutschland |
| Statistik | |
| Pfarreien | 13 |
| Gemeindeglieder | 15.607 (2023)[1] |
| Leitung | |
| Superintendentin | Elke Rosenthal |
| Büroanschrift | Pfarrhof 10 99310 Arnstadt |
| Webpräsenz | www.kirchenkreis-arnstadt-ilmenau.de |
Lage und Allgemeines
Der Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau lag im Südwesten von Thüringen. Sein Gebiet war weitgehend identisch mit dem des Ilm-Kreises. Einzelne Gemeinden bzw. Gemeindeteile gehörten zu den kreisfreien Städten Erfurt (Molsdorf) und Suhl (Gehlberg, Schmiedefeld am Rennsteig und Vesser) sowie zur Stadt Königsee im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (Hengelbach und Paulinzella).
Im Kirchenkreis lebten am 31. Dezember 2023 15.607 evangelische Christen. Er hatte damit einen Anteil von evangelischen Christen an der Gesamtbevölkerung von 15,47 %.[1]
Das Kreiskirchenamt, das verschiedene Verwaltungsaufgaben wie zum Beispiel die Abwicklung von Bau-, Personal- oder Versicherungsangelegenheiten für mehrere Kirchenkreise übernahm, befand sich in Meiningen.[3]
Pfarrbereiche
Die Kirchengemeinden waren in die 13 Pfarrbereiche Arnstadt, Elxleben-Witzleben, Gehren, Geratal, Großbreitenbach, Gräfenroda-Geschwenda, Gräfinau-Angstedt, Ichtershausen-Holzhausen, Ilmenau, Ilmenau-Unterpörlitz, Marlishausen, Schmiedefeld-Frauenwald und Stadtilm gegliedert.[4]
Geschichte
Die Superintendentur Arnstadt-Ilmenau entstand 1997 durch Fusion der Superintendenturen Arnstadt und Ilmenau[5] innerhalb des Aufsichtsbezirkes Süd in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen. Nach der Bildung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland 2009 gehörte der nunmehrige Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau zunächst zum Propstsprengel Meiningen-Suhl; ab 2022 gehörte er dem neugebildeten Bischofssprengel Erfurt an.
Erster Superintendent war von 1997 bis 2006 Michael Hundertmark[6], von 2006 bis 2019 folgte Angelika Greim-Harland.[7] Ab 2020 war Elke Rosenthal[8] im Amt.
Zum 1. Januar 2023 vergrößerte sich der Kirchenkreis um den Pfarrbereich Gräfenroda-Geschwenda, der bisher dem Kirchenkreis Waltershausen-Ohrdruf angehört hatte,[9] und zum 1. Januar 2024 um den Pfarrbereich Schmiedefeld-Frauenwald, der vom Kirchenkreis Henneberger Land wechselte.[10]
Am 1. Januar 2026 fusionierten die drei Kirchenkreise Arnstadt-Ilmenau, Gotha und Waltershausen-Ohrdruf zu einem neuen Kirchenkreis Gotha mit Sitz in Gotha.[11]
