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Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau

Ehemaliger Kirchenkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland mit Sitz in Arnstadt From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau war ein von 1997 bis 2025 bestehender Kirchenkreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland mit Sitz in Arnstadt, der zum Bischofssprengel Erfurt gehörte. Letzte Superintendentin war Elke Rosenthal.[2]

Schnelle Fakten Organisation, Statistik ...
Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau
Oberkirche Arnstadt
Oberkirche Arnstadt
Organisation
Landeskirche Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Statistik
Pfarreien 13
Gemeindeglieder 15.607 (2023)[1]
Leitung
Superintendentin Elke Rosenthal
Büroanschrift Pfarrhof 10
99310 Arnstadt
Webpräsenz www.kirchenkreis-arnstadt-ilmenau.de
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Lage und Allgemeines

Der Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau lag im Südwesten von Thüringen. Sein Gebiet war weitgehend identisch mit dem des Ilm-Kreises. Einzelne Gemeinden bzw. Gemeindeteile gehörten zu den kreisfreien Städten Erfurt (Molsdorf) und Suhl (Gehlberg, Schmiedefeld am Rennsteig und Vesser) sowie zur Stadt Königsee im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (Hengelbach und Paulinzella).

Im Kirchenkreis lebten am 31. Dezember 2023 15.607 evangelische Christen. Er hatte damit einen Anteil von evangelischen Christen an der Gesamtbevölkerung von 15,47 %.[1]

Das Kreiskirchenamt, das verschiedene Verwaltungsaufgaben wie zum Beispiel die Abwicklung von Bau-, Personal- oder Versicherungsangelegenheiten für mehrere Kirchenkreise übernahm, befand sich in Meiningen.[3]

Pfarrbereiche

Geschichte

Die Superintendentur Arnstadt-Ilmenau entstand 1997 durch Fusion der Superintendenturen Arnstadt und Ilmenau[5] innerhalb des Aufsichtsbezirkes Süd in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen. Nach der Bildung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland 2009 gehörte der nunmehrige Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau zunächst zum Propstsprengel Meiningen-Suhl; ab 2022 gehörte er dem neugebildeten Bischofssprengel Erfurt an.

Erster Superintendent war von 1997 bis 2006 Michael Hundertmark[6], von 2006 bis 2019 folgte Angelika Greim-Harland.[7] Ab 2020 war Elke Rosenthal[8] im Amt.

Zum 1. Januar 2023 vergrößerte sich der Kirchenkreis um den Pfarrbereich Gräfenroda-Geschwenda, der bisher dem Kirchenkreis Waltershausen-Ohrdruf angehört hatte,[9] und zum 1. Januar 2024 um den Pfarrbereich Schmiedefeld-Frauenwald, der vom Kirchenkreis Henneberger Land wechselte.[10]

Am 1. Januar 2026 fusionierten die drei Kirchenkreise Arnstadt-Ilmenau, Gotha und Waltershausen-Ohrdruf zu einem neuen Kirchenkreis Gotha mit Sitz in Gotha.[11]

Siehe auch

Einzelnachweise

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