Büchenmühle
Ortsteil der Gemeinde Sachsen
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Büchenmühle (fränkisch: Biech Mil[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Sachsen bei Ansbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[3] Büchenmühle liegt in der Gemarkung Alberndorf.[4]
Büchenmühle Gemeinde Sachsen bei Ansbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 17′ N, 10° 39′ O |
| Höhe: | 441 m ü. NHN |
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91623 |
| Vorwahl: | 0981 |
Geografie
Die Einöde liegt am Büchenbach, einem rechten Zufluss der Fränkischen Rezat. Südöstlich schließt sich das Seeholz an, dahinter liegen die Seeholzäcker. Der Ort liegt an einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Rutzendorf (1,2 km östlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße führt (0,3 km südwestlich), die Steinbach (0,6 km nördlich) mit Ratzenwinden verbindet (1,5 km südlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahre 1424 als „Püchenmül“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom Gewässernamen Büchenbach ab, dessen Bestimmungswort die Pflanzengattung Buche ist.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Büchenmühle zur Realgemeinde Steinbach. Sie hatte das brandenburg-ansbachische Stiftsamt Ansbach als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Büchenmühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 25 des Ortes Steinbach.[7][8][9] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.[10]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Büchenmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Eyb und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Eyb zugeordnet.[11] Am 30. September 1827 wurde Büchenmühle in die neu gegründete Ruralgemeinde Alberndorf umgemeindet.[12] Diese wurde am 1. Januar 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Sachsen bei Ansbach eingegliedert.[10][13]
Bis 1934 war die Mühle in Betrieb.
Einwohnerentwicklung
Religion
Büchenmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Alban (Sachsen bei Ansbach) gepfarrt.[7] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ludwig (Ansbach) gepfarrt.[23]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Bügenmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 484 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 57.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Georg Rusam: Geschichte der Pfarrei Sachsen und der zugehörigen Orte. C. Brügel & Sohn, Ansbach 1940, DNB 575937491, OCLC 72078529, S. 382 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
- Büchenmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 19. November 2021.
- Büchenmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 15. September 2019.
- Büchenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.