Büschingplatz
Platz in Berlin-Friedrichshain von 1833 bis 1967
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Der Büschingplatz war ein Platz in Berlin-Friedrichshain von 1833 bis 1967.

Lage


Der Büschingplatz lag an der Landsberger Straße. Anliegende Straßen waren (in Uhrzeigerrichtung) die Gollnowstraße, die Mehnerstraße und die Büschingstraße nördlich der Landsberger Straße, sowie die Palisadenstraße, die Weberstraße und die Waßmannstraße südlich davon. Der Bereich wird heute von den Fahrbahnen der Mollstraße eingenommen.
Geschichte
Von 1705 bis etwa 1735 bestand an dieser Stelle das Landsberger Tor in der Palisadenumgrenzung um die nordöstlichen Vorstädte von Berlin, (danach wurde eine neue Zollmauer weiter östlich an der Friedenstraße errichtet). 1833 wurde dieser Platz in Büschings-Platz umbenannt, nach dem Gelehrten Anton Friedrich Büsching, wie auch zeitgleich die Büsching-Straße.[1] In den folgenden Jahrzehnten wurde er mit Wohn- und Geschäftshäusern bebaut, die jedoch fast alle die Adresse der anliegenden Straßen trugen.[2] Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war am Büschingplatz der Bau eines U-Bahnhofs einer Linie von der Innenstadt zur Frankfurter Allee vorgesehen. Die Pläne wurden Mitte der 1920er Jahre zugunsten einer direkten Streckenführung durch die Frankfurter Straße fallengelassen.[3]
1945 wurde diese Gegend bei den Straßenkämpfen um Berlin fast völlig zerstört. In den 1950er und 1960er Jahren wurden die Gebäudereste beseitigt und das Gebiet mit Neubauten bebaut.[4] Der Verlauf der westlichen Landsberger Straße wurde aufgehoben und der Name des Büschingplatzes um 1967 offiziell aufgehoben.[5]
Weblinks
- Verschwundene Orte. Büschingplatz Friedrichshainer Zeitzeiger
- Büschingplatz Öuisenstädtischer Bildungsverein