Büschingplatz

Platz in Berlin-Friedrichshain von 1833 bis 1967 From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Büschingplatz war ein Platz in Berlin-Friedrichshain von 1833 bis 1967.

Büschingplatz um 1900

Lage

Berlin 1914, mit Büschingplatz (Mitte rechts)
Mollstraße und Platz der Vereinten Nationen, der Büschingplatz befand sich an der Mollstraße in Höhe der Einmündung Büschingstraße

Der Büschingplatz lag an der Landsberger Straße. Anliegende Straßen waren (in Uhrzeigerrichtung) die Gollnowstraße, die Mehnerstraße und die Büschingstraße nördlich der Landsberger Straße, sowie die Palisadenstraße, die Weberstraße und die Waßmannstraße südlich davon. Der Bereich wird heute von den Fahrbahnen der Mollstraße eingenommen.

Geschichte

Von 1705 bis etwa 1735 bestand an dieser Stelle das Landsberger Tor in der Palisadenumgrenzung um die nordöstlichen Vorstädte von Berlin, (danach wurde eine neue Zollmauer weiter östlich an der Friedenstraße errichtet). 1833 wurde dieser Platz in Büschings-Platz umbenannt, nach dem Gelehrten Anton Friedrich Büsching, wie auch zeitgleich die Büsching-Straße.[1] In den folgenden Jahrzehnten wurde er mit Wohn- und Geschäftshäusern bebaut, die jedoch fast alle die Adresse der anliegenden Straßen trugen.[2] Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war am Büschingplatz der Bau eines U-Bahnhofs einer Linie von der Innenstadt zur Frankfurter Allee vorgesehen. Die Pläne wurden Mitte der 1920er Jahre zugunsten einer direkten Streckenführung durch die Frankfurter Straße fallengelassen.[3]

1945 wurde diese Gegend bei den Straßenkämpfen um Berlin fast völlig zerstört. In den 1950er und 1960er Jahren wurden die Gebäudereste beseitigt und das Gebiet mit Neubauten bebaut.[4] Der Verlauf der westlichen Landsberger Straße wurde aufgehoben und der Name des Büschingplatzes um 1967 offiziell aufgehoben.[5]

Einzelnachweise

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