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Crăciunești (Mureș)

Gemeinde in Rumänien From Wikipedia, the free encyclopedia

Crăciunești [ˈkrət͡ʃiuneʃtʲ] (veraltet Caracionfalău; ungarisch Nyárádkarácson oder auch Karácsonfalva) ist eine Gemeinde im Kreis Mureș in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Schnelle Fakten Crăciunești Nyárádkarácson, Basisdaten ...
Crăciunești
Nyárádkarácson
Crăciunești (Mureș) (Rumänien)
Crăciunești (Mureș) (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Mureș
Koordinaten: 46° 29′ N, 24° 34′ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe:325 m
Fläche:37,45 km²
Einwohner:4.338 (1. Dezember 2021[1])
Bevölkerungsdichte:116 Einwohner je km²
Postleitzahl:547175
Telefonvorwahl:(+40) 02 65
Kfz-Kennzeichen:MS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024[2])
Gemeindeart:Gemeinde
Gliederung:Crăciunești, Budiu Mic, Ciba, Cinta, Cornești, Foi, Nicolești, Tirimioara
Bürgermeister :Karoly-Gyula Bodo (UDMR)
Postanschrift:Str. Principală, nr. 166
loc. Crăciunești, jud. Mureș, RO–547175
Website:
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Geographische Lage

Lage der Gemeinde Crăciunești im Kreis Mureș

Die Gemeinde Crăciunești liegt nördlich des Kokeltals (Podișul Târnavelor) im südlichen Teil des Kreises Mureș im so genannten Țara Morcovilor (Karottenland). Am Niraj, ein linker Nebenfluss des Mureș (Mieresch) und der Kreisstraße (Drum județean) DJ 151D befindet sich der Ort Crăciunești zwölf Kilometer südlich von der Kreishauptstadt Târgu Mureș (Neumarkt am Mieresch) entfernt.

Bis etwa 2010 verkehrte auf dem Areal der Gemeinde eine Schmalspurbahn der ursprünglichen Schmalspurstrecke von Cristești nach Sovata (Szováta).[3]

Geschichte

Der Ort Crăciunești, von Szekler gegründet, wurde 1444 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter wurde im Ort eine reformierte Kirche; 1762 eine orthodoxe Kirche errichtet.[4] Eine Besiedlung des Ortes geht bis in die Latènezeit zurück. Archäologische Funde wurden auf dem Areal Crăciuneștis in die Jungsteinzeit datiert.[5]

Auf dem Gebiet des eingemeindeten Dorfes Budiu Mic (Hagendorf) ist eine Besiedlung, auf dem Areal von den Einheimischen Teleac (ungarisch Telek) genannt,[6] in der Latènezeit und eine Römerstraße vermerkt. Des Weiteren sind noch keinem Zeitalter Reste einer Burg auf dem Berg Sălașul Tătarilor und Cetatea lui Lucaci zugeordnet. Auch auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Foi (ungarisch Folyfalva), neben dem Bach Pârâul mare, konnten ein Bergwerk und Urnen noch keinem Zeitalter zugeordnet werden.[5]

Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Maros alsó („Unter-Maros“) im Komitat Maros-Torda, anschließend dem historischen Kreis Mureș und ab 1950 dem heutigen Kreis Mureș an.

In ihrer heutigen Zusammensetzung besteht die Gemeinde Crăciunești seit 1968. Die heutigen Orte Ciba (ungarisch Csiba), Foi und Nicolești (ungarisch Káposztásszentmiklós) sind erst seit 2006 als Dörfer anerkannt.[7]

Bevölkerung

Die Bevölkerung der Gemeinde Crăciunești entwickelte sich wie folgt:

Weitere Informationen Volkszählung, Ethnie ...
Volkszählung Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
1850 3530 666 2760 - 0104
1920 3966 773 2985 3 0205
1977 4972 340 4032 1 0599
2002 4348 108 3169 - 1071
2011 4470 110 2827 - 1533
2021 4338 220 2792 - 1325 (900 Roma)
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Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl 1977 registriert. Die höchste Einwohnerzahl der Magyaren (4542) wurde 1941, die der Roma (1086) 2011, die der Rumänen wurde 1920 und die der Rumäniendeutschen (15) wurde 1900 ermittelt.[8]

Sehenswürdigkeiten

  • Im Gemeindezentrum die reformierte Kirche (nach unterschiedlichen Angaben) um 1622[9] oder 1661[4] errichtet und die Holzkirche Sf. Arhangheli Mihail și Gavril und deren Glockenturm,[10] im 19. Jahrhundert errichtet, stehen unter Denkmalschutz.[6]
  • Im eingemeindeten Dorf Budiu Mic die reformierte Kirche, etwa um 1802 errichtet[11] und der Holzglockenturm der orthodoxen Kirche.[12]
  • Im eingemeindeten Dorf Cornești (ungarisch Somosd) die reformierte Kirche,[13] 1797[4] errichtet.
  • Im eingemeindeten Dorf Nicolești die Holzkirche Sf. Nicolae,[14] im 18. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.[6]

Städtepartnerschaft

Die Gemeinde Crăciunești pflegt eine Städtepartnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Balatonendréd im Kreis Siófok.[7]

Commons: Crăciunești – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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