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Viișoara (Mureș)

Gemeinde in Rumänien, Kreis Mureș / Maros From Wikipedia, the free encyclopedia

Viișoara [viiˈʃoara] (veraltet Hundorf; deutsch Hohndorf, ungarisch Csatófalva) ist eine Gemeinde im Kreis Mureș in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Schnelle Fakten ViișoaraHohndorf Csatófalva, Basisdaten ...
Viișoara
Hohndorf
Csatófalva
Viișoara (Mureș) (Rumänien)
Viișoara (Mureș) (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Mureș
Koordinaten: 46° 18′ N, 24° 36′ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe:375 m
Fläche:60,87 km²
Einwohner:1.802 (1. Dezember 2021[1])
Bevölkerungsdichte:30 Einwohner je km²
Postleitzahl:547645
Telefonvorwahl:(+40) 02 65
Kfz-Kennzeichen:MS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024[2])
Gemeindeart:Gemeinde
Gliederung:Viișoara, Ormeniș, Sântioana
Bürgermeister :Pavel-Claudiu Petri (PSD)
Postanschrift:Str. Principală nr. 111
loc. Viișoara, jud. Mureș, RO–547645
Website:
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Der Ort Viișoara ist auch unter den ungarischen Bezeichnungen Hundorf und Hondorf, und der deutschen Hohendorf und Hahnendorf bekannt.[3]

Geographische Lage

Lage der Gemeinde Viișoara im Kreis Mureș

Die Gemeinde Viișoara liegt im Kokeltal (Podișul Târnavelor) in einem südlichen Seitental der Târnava Mică (Kleine Kokel). Am Domald – ein linker Zufluss der Târnava Mică – und der Kreisstraße (drum județean) DJ 142C, befindet sich der Ort Viișoara acht Kilometer nördlich von der Kleinstadt Dumbrăveni (Elisabethstadt) und etwa 45 Kilometer südlich von der Kreishauptstadt Târgu Mureș (Neumarkt am Mieresch) entfernt.

Geschichte

Der heutige Ort Viișoara entstand durch die Zusammenlegung der beiden Dörfer Hohndorf und Maldorf. Hohndorf wurde nach unterschiedlichen Angaben 1367[4] oder 1376 und Maldorf 1420 erstmals urkundlich erwähnt.[5]

Archäologische Funde wurden auf dem Gebiet von Hohndorf in die Jungsteinzeit und auf dem Areal von den Einheimischen genannt Pe Platou (Auf der Breite), in die Spätbronzezeit datiert.[6]

Auf dem Gebiet des Ortsteils Domald (Maldorf) wurde eine Urne aus der Römerzeit gefunden.[7]

Unter den Kleinadligen, welche auf dem Gebiet des Gemeindezentrums Grundbesitz hatten, war auch der Mathematiker János Bolyai.[5]

Im Königreich Ungarn gehörte der Ort dem Stuhlbezirk Erzsébetváros in der Gespanschaft Klein-Kokelburg anschließend dem historischen Kreis Târnava-Mică und ab 1950 dem heutigen Kreis Mureș an.

Bevölkerung

Die Bevölkerung der Gemeinde Viișoara entwickelte sich wie folgt:

Weitere Informationen Volkszählung, Ethnie ...
Volkszählung Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
1850 2780 0822 20 1855 083
1941 3750 1161 47 2310 232
1977 2574 1319 32 1013 210
1992 1636 1092 27 0115 402
2002 1663 1151 47 0039 426
2011 1659 1008 29 0028 594
2021 1802 1217 32 0052 501 (363 Roma)
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Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und die der Rumäniendeutschen 1941 registriert. Die höchste Anzahl der Rumänen (1708) 1956, der Magyaren (66) wurde 1900 und die der Roma (530) 2011 ermittelt.[8]

Sehenswürdigkeiten

  • Im Gemeindezentrum die evangelische Kirche im 15. Jahrhundert errichtet und mehrere Male erneuert,[9] steht unter Denkmalschutz.[10]
  • Im eingemeindeten Dorf Ormeniș (Irmesch), die evangelische Kirche[11] im 16. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.[10]
  • Im eingemeindeten Dorf Sântioana (Johannisdorf), die schlichte evangelische Kirche,[12] steht nicht unter Denkmalschutz.

Einzelnachweise

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