Le Bonhomme

französische Gemeinde im Elsass From Wikipedia, the free encyclopedia

Le Bonhomme (deutsch Diedolshausen) ist eine französische Gemeinde mit 744 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Gemeindeverband Communauté de communes de la Vallée de Kaysersberg.

Schnelle Fakten Diedolshausen ...
Le Bonhomme
Diedolshausen
Le Bonhomme (Frankreich)
Le Bonhomme (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Sainte-Marie-aux-Mines
Gemeindeverband Vallée de Kaysersberg
Koordinaten 48° 10′ N,  7′ O
Höhe 644–1231 m
Fläche 21,98 km²
Einwohner 744 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 34 Einw./km²
Postleitzahl 68650
INSEE-Code

Dorfmitte mit Kirche Saint-Nicolas
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Geographie

Le Bonhomme liegt etwa 15 Kilometer südwestlich der Stadt Sainte-Marie-aux-Mines (dt. Markirch) und 25 km westnordwestlich von Colmar an der Mündung des Baches Bagenelles (dt. Beschbach) in die Béhine (dt. Bechine). Der 949 m hohe Col du Bonhomme (dt. Diedolshauser Pass) westlich der Gemeinde ist ein bedeutender Pass über die Vogesen, über den die Départementsstraße D 415 führt. Überragt wird das Dorf von der Ruine Burg Gutenburg (Burg Judenburg). Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.

Mairie Le Bonhomme

Geschichte

Die ältere Geschichte des Dorfs ist eng mit derjenigen der Burgen Gutenburg und Honack verknüpft, die früher zusammen mit dem Dorf Diedolshausen und anderen Ortschaften zum Amt Hohnack oder Urbeis der Herrschaft Rappoltstein gehörten.[1]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Diedolshausen als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Rappoltsweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Demographie

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Bevölkerungsentwicklung bis zum Ende des Ersten Weltkriegs
Jahr Einwohner Anmerkungen
17931009[2]
18211186Dorf[3]
18461215[2]
18611157[4][2]
18721166am 1. Dezember, in 211 Häusern,[5]
18801187am 1. Dezember, auf einer Fläche von 2212 ha, in 199 Häusern, davon 1158 Katholiken und 29 Protestanten[6]
18851133[7]
18901036in 183 Wohnhäusern mit 259 Haushaltungen, davon 1012 Katholiken und 24 Protestanten[8]
19101179[9][10][7]
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Anzahl Einwohner seit Mitte des 20. Jahrhunderts
Jahr19621968197519821990199920072017
Einwohner818850696612607767841752

Sprache

Die Gegend um Lapoutroie ist eines der wenigen elsässischen Gebiete mit originär frankophoner Regionalsprache. Beim vom Aussterben bedrohten Welche (dt. Welsch) oder Vosgien handelt es sich um einen galloromanischen Dialekt aus der Gruppe der Langues d’oïl, der eng mit dem Wallonischen verwandt ist.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 711–712.

Siehe auch

Commons: Le Bonhomme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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