Egon Homm

deutscher Basketball-Nationalspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Egon Homm (* 11. Januar 1947 in Osnabrück) ist ein ehemaliger deutscher Basketball-Bundesligaspieler und Nationalspieler, der mit dem VfL Osnabrück unter anderem Deutscher Meister 1969 und Deutscher Pokalsieger 1967 des Deutschen Basketball Bundes wurde.

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereine als Aktiver ...
Basketballspieler
Basketballspieler
Egon Homm
Egon Homm (Mai 2005)
Egon Homm (2005)
Spielerinformationen
Voller Name Egon Homm
Geburtstag 11. Januar 1947 (79 Jahre)
Geburtsort Osnabrück, Deutschland
Größe 196 cm
Position Small Forward
Trikotnummer 13[1]
Vereine als Aktiver
1960–1962 DJK Blau-Weiß Schinkel
1962–1971 VFL Osnabrück
Nationalmannschaft
1963–1970 DeutschlandDeutschland Deutschland 42 (A-, B- und Junioren-Mannschaften des DBB)
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Egon Homm war ein Spieler aus der „Osnabrücker Basketballschule“. Er hat im Laufe seiner Karriere im Club und in der Nationalmannschaft, dort unter verschiedenen Bundestrainern, auf allen Positionen gespielt.[2][3]

Der Diplom-Betriebswirt arbeitete nach Beendigung seines Studiums zunächst in einer Hamburger Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Im Anschluss an seine Tätigkeit als Revisor und mehrjährige Beschäftigung im Aufgabenbereich Organisation war Homm unter anderem zehn Jahre Manager der Software AG, zuletzt am Standort Stuttgart. Die dreijährige Ausbildung zum Industriekaufmann hatte Egon Homm in der Osnabrücker Aktienbier-Brauerei Ende März 1967 abgeschlossen.

Leben und Karriere

Egon Homm ist in Osnabrück, am Westerberg, geboren und aufgewachsen. Bevor Egon Homm Betriebswirtschaft studierte, absolvierte er eine Lehre zum Industriekaufmann in der Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei (1964 bis 1967). Später wechselte der Olympiakaderspieler zur Kreissparkasse Osnabrück. Bis Dezember 1970, konnte er an Lehrgängen in den zentralen Leistungszentren sowie an Länderspielen und internationalen Turnieren im In- und Ausland, auch in sozialistischen Staaten beziehungsweise Staaten des Ostblocks teilnehmen.

Das Basketballspiel erlernte Egon Homm zunächst in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und auf den „Freiplätzen“ Osnabrücker Schulen in Innenstadtnähe. Er ist damit der einzige aus dem Osnabrücker Land stammende VfL-Bundesligaspieler dieser Zeit, der das Basketballspiel nicht im Sportunterricht eines Gymnasiums erlernte.[4] 1960 schloss er sich dem DJK Blau-Weiß Schinkel an und gewann in der Saison 1961/1962 mit seinen Mannschaftskameraden, dazu gehörte ebenfalls der spätere VfL-Bundesligaspieler Hans Gröneweg, ungeschlagen die Bezirksmeisterschaft der B-Jugend. 1962 wechselte er zum VfL Osnabrück und erspielte mit den Sportkameraden der B- und A-Jugend verschiedene Meistertitel auf Bezirks- und Landesverbandsebene. Seine Jugendtrainer waren Jürgen Molitor, Uwe Degen und in der A-Jugendmannschaft Klaus Manthey. Seit Ende 1963 war er Mitglied der Leistungskader der Auswahlmannschaft des Niedersächsischen Basketballverbandes (NBV) und der Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes (DBB).[5]

Sein erstes Länderspiel als Jugend-Nationalspieler bestritt er im August 1964, auf Einladung des damaligen Bundestrainers Yakovos Bilek, in der Hansestadt Hamburg unter Bundestrainer Kurt Siebenhaar gegen die Jugend-Nationalmannschaft von Frankreich, nach einer gemeinsamen Trainingswoche mit den Jugend- und A-Nationalmannschaften beider Länder in Hamburg. Das gemeinsame Trainingslager wurde veranstaltet im Geiste der deutsch-französischen Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg beziehungsweise des am 22. Januar 1963 geschlossenen Élysée-Vertrages, das half, die von Deutschland und Frankreich, den früheren Erbfeinden, angestrebten Beziehungen zwischen den Menschen auf Dauer positiv zu gestalten.

Im April 1966 nahm Homm mit der Jugend-Nationalmannschaft in Mannheim am 3. Europa-Jugend Basketballturnier um den Dr.-Albert-Schweitzer-Pokal (AST) teil.

Der damalige Trainer und Coach des Niedersächsischen Basketballverbandes (NBV), Felix Szöllösy aus Braunschweig, berief Egon Homm 1966 erneut in den Kader der A-Jugendauswahl des NBV (im Vorjahr Dritter Platz in Berlin). Zusammen mit drei weiteren A-Jugendspielern aus dem Basketballbezirk Osnabrück, Günter Kollmann (Quakenbrücker TSV), Günter Miemitz (Osnabrücker TC) und Karl Vennegeerts (VfL Osnabrück) gewann die niedersächsische Jugendauswahl im Mai 1966 den Deutschen Jugend-Pokal des Deutschen Basketball Bundes. An dem Turnier nahmen zwölf Verbandsauswahlen des DBB teil. Die vier Spieler aus dem Osnabrücker Land erzielten im Endspiel gegen die A-Jugendspieler des hessischen Basketballverbandes (68:61) zusammen 48 Punkte. (Egon Homm erzielte in dem Finale gegen den HBV, als Forward auf dem linken Flügel positioniert, in direkter Folge, für das NBV-Team die ersten vier Körbe zur 8:0-Führung.)[6]

Egon Homm wurde von Bundestrainer Yakovos Bilek in das Team der B-Nationalmannschaft berufen (zusammen mit den VfL-Kameraden Dieter und Koppermann, Günter Kollmann aus Quakenbrück, aber auch Spielern wie zum Beispiel Holger Geschwindner und Jürgen Wohlers), die im August 1966 in Brindisi (Italien) ein Turnier um die „Coppa Gianni Donativi“ der „Trofeo del Sud“ gegen die stärksten U23-Spieler der FIBA-Zone Europa bestritt. Die Gegner kamen aus Griechenland, Italien, Israel, Spanien und der UdSSR, von denen einige in den dann folgenden Jahren den europäischen Basketball dominierten. Zu ihnen gehörte zum Beispiel der damals 16-jährige, 2,06 Meter große Center Dino Meneghin, eine italienische Basketball-Legende (1966–1994). Eine Reihe der Turnier-Teilnehmer der in Brindisi vertretenen FIBA-Nationen nahmen später an den Olympischen Sommerspielen 1972 in München teil. Einige dieser Spieler wurden später in die FIBA Hall of Fame und auch in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen (zum Beispiel Dino Meneghin, damals Pallacanestro Varese). Delegationsleiter war der Mainzer FIBA-Schiedsrichter Willi Heinzelmann.

Trofeo del Sud – Coppa „Gianni Donativi“ – 31. August bis 4. September 1966 – Brindisi – Palazzetto C.O.N.I.

Im September 1967 nahm Egon Homm auf Einladung von Bundestrainer Bilek und dessen Trainerstab für die A-, B- und Jugend-Nationalspieler in Frankfurt am Main, unter der sportlichen Leitung des erfahrenen US-Trainers Lennart Carlson, an einem sechstägigen Trainingslehrgang teil, zu dem 24 Spieler eingeladen worden waren, die 1,90 Meter oder länger waren. Eingeladen waren damals Perspektiv-Spieler und nicht die erfahrenen A-Nationalspieler. Es war das erste Mal, dass vom DBB für eine Teilnahme eine Mindestlänge von 1,90 Meter bestimmt wurde. Vierundzwanzig Spieler nahmen teil. Der sechstägige Lehrgang diente den Bundestrainern weiter dazu, sich im Zusammenhang mit der geplanten Bildung des Olympiakaders 1972 einen Überblick über das Leistungsvermögen der „Einmeterneunzig- und Zweimeter-Bundesligaspieler“ als ‚Kandidaten‘ für den Olympiakader 1972, im direkten Vergleich zueinander, zu verschaffen.[7][8][9]

Bereits in den Jahren 1965 und 1966 trainierte Egon Homm, als A-Jugendspieler, regelmäßig zusätzlich mit dem Erstligakader des VfL-Oberliga-Teams und wurde fallweise in Erstligaspielen oder zum Beispiel 1966 bei dem jährlich zum Jahreswechsel stattfindenden internationalen Turnier der US-Streitkräfte in Bremerhaven eingesetzt. (Das VfL-Team konnte sich 1966 in die Liste der Turniersieger eintragen. Homm war insgesamt vier Mal Gast der US-Militärs am Standort Weddewarden.) Als Stammspieler gehörte Egon Homm dem „Meisterteam des VfL Osnabrück“ (damals 1,96 Meter / 90 Kilogramm) seit Beginn der ersten Basketball-Bundesligaspielzeit, 1966/1967, an. Seit diesem Zeitpunkt gehörte er stets zum Kader der B-Nationalmannschaft des DBB (bis 1969).[10][11]


Zuordnung der BBL-Spieler zu den VfL-Spielzeitenteams
– 1966 bis 1971 –
Weitere Informationen Posi-tion, SPIELER ...
Posi-
tion
SPIELER 1966/
1967
1967/
1968
1968/
1969
1969/
1970
1970/
1971
ANMERKUNG
F C Ansmann 7 7 FC Bayern München
B C Baroch 4 4 zurück zu Slavia Prag
F C Böttger 8 8 8 8 Karriereende
F C Böttner 9 VfL bis 1975
B C Dieter 5 5 USC München
B C Volkmar Gaber 6 6 USC Mainz
B C Garthaus 6 VfL bis 1975
B C Gröneweg 9 Osnabrücker TC
B C Haferkamp 5 Karriereende BBL
F C Homm 13 13 13 13 13 Karriereende
B C Husemann 7 7 USC Mainz
F C Kollmann 9 8 ATV Düsseldorf QTSV
F C Koppermann 12 12 12 12 12 VfL bis 1975
F C Meyer 14 14 14 VfL bis 1975
F C Plock 14 Karriereende BBL
F C Posern 7 VfL bis 1975
F C U. Renner 6 6 FC Bayern München
B C Rupp 9 5 5 VfL bis 1973
B C R. Tobien 11 VfL bis 1973
B C H. Uhlig 4 4 4 USC MünchenVfL
F C Weinand 10 10 10 10 10 VfL bis 1975RUWA Essen
B C Yahya 11 11 11 11 Karriereende
FC Σ 11
BC Σ 11
Spieler Σ 22 Vize-
Meister
Vize-
Meister
Vize-
Pokal-
sieger
Vize-
Pokal-
sieger
  • DBB-Pokalsieger 1967
  • Deutscher Meister 1969 (DBB)
  • FIBA Europapokal-Spielzeiten
  • Spieler nicht im VfL-Team
  • Backcourt-Spieler
  • Frontcourt-Spieler
  • HINWEISE ZUR SPALTENSORTIERUNG: Die Sortierfunktion ermöglicht die eindeutige Zuordnung der Basketballer zu den fünf VfL-Spielzeitenteams. Dazu erfolgt die Sortierung in fünf Spalten, Kriterium ist der Name, nach der A-bis-Z-Regel (In den Spalten ist zu jedem Spieler seine Trikotnummer angegeben. Die Position ist ebenfalls zugeordnet).
    HINWEISE ZU DEN SPIELERN:  16 der 22 genannten VfL-Spieler wurden vom Deutschen Basketball Bund oder einem anderen nationalen Verband der FIBA bei Länderspielen in einer der Nationalmannschaften eingesetzt.  Die Zeitspanne des Alters zwischen dem jüngsten und dem ältesten beteiligten VfL-Basketballer beträgt etwa 16 Jahre. Die elf VfL-Spieler des Finalteams um die deutsche Basketballmeisterschaft 1969 (DBB) gehörten einem der Jahrgänge zwischen 1937 und 1954 an.
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    An allen Erfolgen des „legendären“ Bundesliga-Teams des VfL Osnabrück (1966 bis 1970) war stets ein Kernteam von fünf Spielern beteiligt: der A-Nationalspieler Klaus Weinand (2,00 Meter), der aus Palästina stammende syrische Nationalspieler Rassem Yahya (1,75 Meter), der in den 1970er Jahren in Spanien verstorbene Wilfried „Wiwi“ Böttger (1,95 Meter) sowie die beiden A-Nationalspieler aus der eigenen VfL-Jugend, Ingbert „Koppi“ Koppermann (1,99 Meter) und Egon Homm, der als „Youngster“ am ersten Spieltag der BBL im Herbst 1966 direkt in die neu gegründete Bundesliga (BBL) „startete“. Egon Homm ist der einzige von diesen fünf Spielern, der in Osnabrück geboren wurde (Hausgeburt „Roonstraße 12“, im strengen 'Eiswinter‘ 1947). Insgesamt stand er mit dem VfL Osnabrück sechs Mal in einem „großen Finale“ des DBB.[12][13][14][15][16][17][18][19][20][21]

    Im Zeitraum 1964 bis 1969 bestritt Egon Homm zweiundvierzig Länderspiele, davon neun A-Länderspiele, für den Deutschen Basketball Bund. Er war ein Nationalspieler im fünfzigköpfigen „Olympiakader 1972“ für die Vorbereitung auf die Teilnahme der DBB-Nationalmannschaft an den XX. Olympischen Sommerspielen 1972 in München. Nominiert wurde Homm im Oktober 1968 vom Bundestrainerrat des DBB, unter Leitung des DBB-Vizepräsidenten Anton Kartak, mit Veröffentlichung der „Kartak-Liste“. Als Olympiakaderspieler wurde er von der Deutschen Sporthilfe gefördert. (Achtzehn Monate lang wurden DM 150 überwiesen. Als sogenannter Heimatspieler erhielt Homm vom VfL Osnabrück keine Vergütung. Pro Spiel gab es nach Spielende für alle Spieler jeweils eine ‚Aufwandsentschädigung‘ in Höhe von DM 10 ‚bar auf die Hand‘.)

    Im Mai 1969 nahm Egon Homm mit der A-Nationalmannschaft des DBB, unter anderem zusammen mit dem VfL Osnabrück-Kapitän Helmut Uhlig, der in den Spielzeiten 1969/1970 und 1970/1971 zwischenzeitlich für den USC München aktiv war, und dem Entdecker, Trainer und Berater des NBA-Profis Dirk Nowitzki, Holger Geschwindner (damals MTV Gießen), an der Qualifikation zur 16. Basketball-Europa-Meisterschaft (Neapel) in Saloniki/Griechenland teil. Dort spielte das Team jeweils vor mehr als 8.000 Zuschauern, in der während des Turniers stets ausverkauften Rundsporthalle, gegen Finnland, Israel, Österreich und den Gastgeber Griechenland. In der Zeit vom 20. bis 25. Mai 1969 spielte die Nationalmannschaft das FIBA-Turnier in Saloniki mit den Bundesligaspielern Rolf Dieter, Egon Homm, Dietrich Keller, Jürgen Loibl, Jochen Pollex, Hans Riefling, Manfred Schitthof, Wolfgang Schmidt, Norbert Thimm, Helmut Uhlig, Largo Wandel, Jürgen Wohlers.[22] Egon Homm, Jahrgang 1947, war der jüngste Spieler in diesem Team. Bundestrainer waren in dieser Phase Miloslav Kříž und sein Assistent Günter Hagedorn.[23][24][24][25]

    Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Gold, verliehen am 16. Januar 1970

    Drei Mal nahm er mit dem „VfL-Meister-Team“ am FIBA Europapokal der Landesmeister beziehungsweise am FIBA Europapokal der nationalen Pokalsieger teil und spielte dabei gegen Solna Stockholm, Slavia Prag, Budapesti Honvéd SE und Panathinaikos Athen. 1968 konnten die VfL-Spieler im europäischen Wettbewerb der nationalen Pokalsieger das Achtelfinale erreichen.[26][27][28]

    Forward Homm bildete in seiner Zeit als VfL-Bundesligaspieler zusammen mit zehn Teamkameraden, Klaus Ansmann, Heinz Böttner, Wilfried Böttger, Günter Kollmann, Ingbert Koppermann, Eckhard Meyer, Wolfgang Plock, Helmut Posern, Ulrich Renner und Klaus Weinand, jeweils in den entsprechenden Spielzeiten, den Frontcourt im VfL-Team. Seine Trainer in dieser Zeit waren Helmut Uhlig sowie Miloslav Kříž und Karel Baroch (beide ČSSR).

    Nach den Endspielerfolgen, 1967 DBB-Pokalsieger und 1969 Deutscher Basketball-Meister des DBB, wurde Egon Homm zusammen mit seinen jeweiligen Teamkameraden vom Osnabrücker Oberbürgermeister Wilhelm Kelch (1959 bis 1972), jeweils im Rahmen einer gesonderten Ehrung im Friedenssaal des Rathauses seiner Heimatstadt, „als Zeichen besonderer Anerkennung für hervorragende sportliche Leistungen“, die Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Gold verliehen. Nach den Endspielen in den Jahren 1968 und 1970 wurde Homm und den anderen erfolgreichen VfL-Spielern die Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Silber verliehen.

    Egon Homm gehört zu dem Kreis der Spitzensportler des VfL Osnabrück, Basketball- und Tischtennis-Bundesligaspieler, die für eine „Goldene Ära des Osnabrücker Sports“ (Aussage des Osnabrücker Oberbürgermeister Kelch, im Januar 1970), in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre, stehen.[29][30]

    Am Ende der Hinrunde der Bundesliga-Spielzeit 1970/1971 beendete Egon Homm seine Leistungssportaktivitäten und konzentrierte sich auf berufliche Zielsetzungen. Seitdem hat er seinen Lebensmittelpunkt nicht mehr in Osnabrück.

    Egon Homm ist seit dem Jahr 2000 Inhaber einer B-Trainer-Lizenz des DBB, die er im Rahmen eines „Nationalspieler-Lehrganges“, unter anderem zusammen mit Reiner Frontzek, Hansi Gnad und Klaus Perwas, erwarb. Er war schon als jugendlicher Spieler, bis zum Ende seiner Bundesligaspieler-Karriere, als B-Schiedsrichter, bis zur zweiten Liga, aktiv und damals Inhaber einer C-Trainer-Lizenz.

    Egon Homm beim Athletic-Training im Gym Arguineguín (Complejo deportivo David Silva), Mai 2023, Vorbereitung auf ein 3er-Turnier des Club Baloncesto Gran Canaria in Las Palmas.

    In den Jahren 2000 und 2001 war der ehemalige Nationalspieler des DBB in Berlin für den VfL Grasdorf und in Darmstadt für den SV Möhringen als Maxi-Basketballer bei den Bundesbestenspielen Basketball in den Altersklassen Ü48 und Ü50 zusammen mit ehemaligen Bundesligakameraden aktiv.

    Der frühere Osnabrücker Basketballer „residiert“ seit Mitte 2012 zusammen mit seiner Ehefrau im kleinen Küstenort Playa del Cura, Gemeinde Mogán, im Südwesten der Kanarischen Insel Gran Canaria.

    Vereine und Teams

    Jugend

    • 1960–1962: B-Jugend DJK Blau-Weiß Schinkel
    • 1962–1963: B-Jugend VfL Osnabrück
    • 1963–1966: A-Jugend VfL Osnabrück

    Basketball-Bundesliga

    • 1966–1971: VfL Osnabrück

    Erfolge

    Deutsche Meisterschaften mit dem VfL Osnabrück
    DBB-Jugend-Pokal mit der Niedersachsen-Auswahl
    • 1965 in Berlin: Rang 3
    • 1966 in Osnabrück: Pokalsieger
    Deutsche Pokalmeisterschaften mit dem VfL Osnabrück
    • DBB-Pokalsieger 1967
    • DBB Vize-Pokalsieger 1969
    • DBB Vize-Pokalsieger 1970

    FIBA Europapokalteilnahme

    • FIBA Europapokal der Pokalsieger 1967/1968[26][31][32]
      • First Round: SolnaIF Stockholm (SWE) VfLOsnabrück (FRG), am 23. November 1967 in Stockholm (60:55)
        und das Rückspiel am 30. November 1967 in Osnabrück, in der Schloßwallhalle (85:60)
      • 1/8 Final: VfLOsnabrück TJ Slavia VS Praha (CZE), am 13. Januar 1968 in Osnabrück (77:88)
        und das Rückspiel am 18. Januar 1968 in Prag (90:51)[33][34][35]
    • FIBA Europapokal der Landesmeister 1969/1970[36]
    First Round: VfL Osnabrück Budapisti Honvéd SE (HUN), am 6. November 1969 in Osnabrück (74:88)
    und das Rückspiel am 13. November 1969 in Budapest (92:59)[27][37]
    • FIBA Europapokal der Pokalsieger 1970/1971[38][39]
    1/8 Final: Panathinaikós AO Athína (GRE) – VfL Osnabrück, am 3. Dezember 1970 in Osnabrück (52:89)
    und das Rückspiel am 10. Dezember 1970 im antiken Athener Panathinaikon-Stadion (89:73)[28]

    Siehe auch

    Literatur

    • Basketball – „amtliches Organ des Deutschen Basketball Bundes“ (Jahrgänge 1966 bis 1975) – ISSN 0178-9279

    Einzelnachweise

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