Engelhof (Spalt)
Gemeindeteil der Stadt Spalt
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Engelhof (fränkisch: Änglhuf[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Spalt im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).[3]
Engelhof Stadt Spalt | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 12′ N, 10° 57′ O |
| Höhe: | 435 m ü. NHN |
| Einwohner: | 7 (31. Dez. 2023)[1] |
| Postleitzahl: | 91174 |
| Vorwahl: | 09175 |
Geografische Lage
Engelhof liegt in der Gemarkung Mosbach.[4] Nördlich der Einöde befindet sich die Massendorfer Schlucht, südlich liegt das Waldgebiet Winkel. Ein Anliegerweg führt zur Kreisstraße RH 6 bei Güsseldorf (0,5 km südöstlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde im Urbar der Herren von Pappenheim, das 1214 aufgestellt wurde, als „Engelbrehthoue“ erstmals urkundlich erwähnt.[6] Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist Engelbrecht, der Personenname des Gründers.[7] Nach dem 16-Punkte-Bericht für das Oberamt Roth des Jahres 1608 gab es in Engelhof ein Anwesen, der das Landesalmosenamt der Reichsstadt Nürnberg als Grundherrn hatte. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Roth aus.[8] An den Verhältnissen änderte sich auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts nichts.[9]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Engelhof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Mosbach und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Mosbach zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Mai 1978 nach Spalt eingemeindet.[10][11]
Baudenkmäler
- Haus Nr. 1: ehemaliges Wohnstallhaus mit Hofkapelle St. Marien, Flurkreuz und Sandsteinpfeiler[12]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Emmeram (Spalt) gepfarrt.[9][25] Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Christophorus (Spalt) gepfarrt.[22]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Engelhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 20 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Karl Gröber, Felix Mader: Stadt und Landkreis Schwabach (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken 7). R. Oldenbourg, München 1939, DNB 366496239, S. 177.
- Georg Paul Hönn: Engelhardshof. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 202 (Digitalisat).
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 392–393.
- Eberhard Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1969, DNB 457000937, S. 16–17.
Weblinks
- Engelhof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 21. November 2021.
- Engelhof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 22. September 2019.
- Engelhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.