Eurovision Song Contest 2026
70. Ausgabe des europäischen Musikwettbewerbs
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Der 70. Eurovision Song Contest (ESC) findet vom 12. bis zum 16. Mai 2026 in der Stadthalle in Wien statt, nachdem JJ mit dem Lied Wasted Love den Eurovision Song Contest 2025 in Basel gewonnen hat. Es ist nach 1967 und 2015 die dritte Austragung des ESC in Wien.
(dt.: Vereint durch Musik)[1]
14. Mai 2026 (2. Halbfinale)
16. Mai 2026 (Finale)
Wiener Stadthalle, Wien
| 70. Eurovision Song Contest | |
|---|---|
| Motto | United by Music (dt.: Vereint durch Musik)[1] |
| Datum | 12. Mai 2026 (1. Halbfinale) 14. Mai 2026 (2. Halbfinale) 16. Mai 2026 (Finale) |
| Austragungsland | |
| Austragungsort | Wiener Stadthalle, Wien |
| Austragender Fernsehsender | |
| Moderation | Michael Ostrowski & Victoria Swarovski Emily Busvine (Green Room) |
| Teilnehmende Länder | 35 |
| Zurückkehrende Teilnehmer | |
| Zurückgezogene Teilnahme | |
| Abstimmungsregel | Jedes Land verteilt zwei Punktesätze bestehend aus 1–8, 10 und 12 Punkten. Dabei stammt ein Punktesatz von der Jury und einer vom Zuschauervoting des jeweiligen Landes. |
| ◄ | |
Organisation
Der ESC 2026 wird vom Österreichischen Rundfunk (ORF) im Auftrag der Europäischen Rundfunkunion (EBU) organisiert.
Austragungsort
Der ORF bestätigte am Tag nach dem Finale des ESC 2025, dass man den Wettbewerb 2026 in Österreich ausrichten werde.[2]
Bewerbungsverfahren
Der ORF führte ein zweistufiges Bewerbungsverfahren für die Auswahl der Gastgeberstadt durch. Im ersten Schritt konnten alle Städte, denen eine Halle mit einem Fassungsvermögen von etwa 10.000 Zuschauern für acht Wochen zur Verfügung steht, beim Sender ihr Interesse an einer Bewerbung bekunden. Diese Städte erhielten im zweiten Schritt die vollständigen Bewerbungsunterlagen mit allen Anforderungen der EBU an die Ausrichtung des ESC. Der Bewerbungsschluss war der 4. Juli 2025.[3][4]
Zwei Städte reichten offiziell eine Bewerbung ein:[5]
| Stadt | Austragungsort | max. Kapazität (Konzerte) |
Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Innsbruck | Olympiahalle Innsbruck | 12.000 | Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 |
| Wien | Wiener Stadthalle | 16.000 | Austragungsort des Eurovision Song Contest 2015 |
Graz, Linz/Wels und Oberwart reichten trotz anfänglichem Interesse keine Bewerbung ein. Das Satiremedium Die Tagespresse griff die nicht erfolgte Bewerbung Oberwarts später satirisch auf.[6][7][8] Als Gründe wurden zu hohe Kosten bzw. nicht ausreichende Hallenkapazitäten genannt.[9][10][11] St. Pölten und Premstätten bekundeten Interesse, verfolgten eine Bewerbung aber nicht weiter. In Ebreichsdorf versuchte ein privater Hallenbetreiber Interesse bei der Stadt zu wecken, sich zu bewerben.[12] Klagenfurt und Salzburg schlossen eine Bewerbung von Anfang an aus.[13][14]
Am 20. August 2025 gab der ORF bekannt, dass der ESC 2026 in Wien stattfinden soll.[15] Damit würde der Eurovision Song Contest zum ersten Mal seit 2018 wieder in einer Hauptstadt stattfinden.
Kosten
Die Stadt Wien plant mit einem Budget von maximal 22,6 Mio. Euro für den ESC 2026. Das wären 5,6 Mio. Euro mehr als bei der Ausrichtung im Jahr 2015.[16]
Produktion
Am 26. Juni 2025 stellte der ORF das Kernteam der Produktion für den ESC 2026 vor.
Die zentralen Rollen sind:[17][18]
- Michael Krön, Executive Producer (Gesamtleitung)
- Mischa Zickler, Show Producer (Produktion der Inhalte der Shows)
- Marvin Dietmann, Head of Contest (Produktion der Wettbewerbsbeiträge)
- Daniel Hack, Head of Production (technische Produktion)
- Michael Kögler, Regisseur
- Robin Hofwander, Regisseur
Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbes sollen ARRI-Kameras zum Einsatz kommen. Die Titelmusik wird von Dorothee Freiberger und Martin Gellner nach Motiven von Mozarts Zauberflöte interpretiert. Freiberger komponierte auch die Musik des Eurovision Song Contest 2015. Als Lichtdesigner kommt Tim Routledge zum Einsatz, der diese Rolle bereits 2023 und 2025 ausführte.[19]
Am 16. Dezember 2025 wurde bekanntgegeben, dass Mischa Zickler Stefan Zechner als Show Producer ersetzen wird. Die genaueren Gründe für diese Entscheidungen wurden nicht kommuniziert.[18]
Reference Group
Die Eurovision Song Contest Reference Group ist das Exekutivkomitee der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und ihrer Mitgliedssender für den ESC. Sie entscheidet über die Regeln des Wettbewerbs, die Finanzierung der Veranstaltung und überwacht die Vorbereitung der ausrichtenden Rundfunkanstalt. Für den ESC 2026 wurde sie neu gewählt und hat folgende Mitglieder:[20][21]
Bühne
Das Bühnenbild wurde von Florian Wieder entworfen und wurde erstmals am 16. Dezember 2025 der Öffentlichkeit präsentiert. Das Zentrum der Bühne bildet ein um etwa 90 Grad gewölbter LED-Schirm („Leaf“). Dieser wird von einem spiralförmigen Bogen umschlossen („Curved Line“), der auch Teil der Bühne ist. Im Hintergrund kommt ein Konstrukt aus goldenen Stangen („Construct“) als weiteres Leitmotiv zum Tragen. Ein weiteres Merkmal ist ein über der Bühne in drei Kreisen angeordnetes System von Scheinwerfern.[19]
Abstimmungsregeln
Am 21. November 2025 gab die EBU bekannt, dass die Abstimmungsregeln überarbeitet wurden.
Jury
Zum ersten Mal nach 2022 werden wieder die Jurys auch im Halbfinale mit abstimmen. Zudem wurde die Anzahl der Juroren pro Land von fünf auf sieben erhöht, des Weiteren müssen zwei der Juroren zwischen 18 und 25 Jahren alt sein. Auch wurden die Fachbereiche, aus denen die Juroren stammen können erweitert, so können nun auch Musikjournalisten, Musikkritiker, Musiklehrer, aber auch Choreographen Teil der Jury sein. Die Juroren müssen zudem eine Erklärung unterschreiben, dass sie unabhängig und unvoreingenommen ihre Stimme abgeben werden.[22]
Publikumsvoting
Die maximale Anzahl an Votes, die ein Zuschauer vergeben kann, wurde von 20 auf 10 reduziert. Darüber hinaus wird die EBU ein neues Sicherheitssystem einsetzen, welches gezieltes Abstimmungsverhalten, als auch verdächtige Abstimmungsmuster verhindern bzw. aufdecken soll.[22]
Verhaltensregeln und dramaturgische Änderungen
Im Zuge der Generalversammlung der EBU wurden Richtlinien in Bezug auf „angemessene Werbung für Künstler und ihren Song“ beschlossen, wobei jedoch „unproportionale Werbekampagnen“ nicht mehr erlaubt sein sollen – insbesondere wenn diese von Dritten, einschließlich Regierungen oder Regierungsbehörden, durchgeführt oder unterstützt werden. Teilnehmende Rundfunkanstalten und Künstler dürfen sich nicht mehr aktiv an Werbekampagnen Dritter beteiligen, die das Abstimmungsergebnis beeinflussen könnten.[22] ESC-Direktor Martin Green erklärte, die Änderungen seien durch mehrere Werbekampagnen – insbesondere durch Dritte – ausgelöst worden, die „nicht im Einklang“ mit dem Geist des Wettbewerbs stünden. Die EBU legte den Delegierten die Änderungen unter der Prämisse vor, dass bei einer Annahme der Änderungen keine Abstimmung über eine Teilnahme Israels erfolge. Daher werden die Regeländerungen von der Presse als Reaktion auf die vorjährige mutmaßliche Werbekampagne einer israelischen Regierungsorganisation gewertet.[23]
Executive Producer Michael Krön kündigte im Vorfeld an, man wolle dem Publikum in der Halle erlauben, jegliche offiziellen Flaggen in der Halle zu zeigen.[24] Bereits 2025 waren die Regelungen für in der Halle erlaubte Flaggen gelockert worden, während etwa 2024 Flaggen von nicht-teilnehmenden Ländern verboten waren.[25] Zudem soll laut Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz kein künstlicher Beifall eingespielt oder Buhrufe übertönt werden. Eine solche Praxis war 2015 durch den ORF in freier Entscheidung erstmals verwendet worden.[26]
Moderation
Am 29. Januar 2026 wurden Michael Ostrowski und Victoria Swarovski als Moderatoren des Wettbewerbs präsentiert.[27] Ostrowski moderierte bereits einmal eine Veranstaltung der EBU, den Eurovision Young Musicians 2006, damals als Kunstfigur Schallbert Gilet.[28]
Am 14. April 2026 stellte der ORF zusätzlich die FM4-Moderatorin Emily Busvine als Moderatorin für den Green Room vor.[29]
Teilnehmer

Am ESC teilnahmeberechtigt sind alle aktiven Vollmitglieder der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Zusätzlich berechtigt ist Australien, das seit 2015 gesondert eingeladen wird.
Die Anmeldefrist lief bis zum 15. September 2025. Bis zum 10. Dezember 2025 hatten die Sender die Möglichkeit, sich ohne Vertragsstrafe wieder von der Teilnahme zurückzuziehen.[30] Diese Frist war aufgrund der Diskussionen um die Teilnahme Israels um zwei Monate verlängert worden.[31]
35 Länder werden am Wettbewerb teilnehmen – und damit so wenige wie noch nie seit der Einführung der Halbfinale im Jahr 2004.[32] Irland, Island, die Niederlande, Slowenien und Spanien ziehen sich aufgrund der Teilnahme Israels zurück. Bulgarien nimmt zum ersten Mal seit 2022, Rumänien zum ersten Mal seit 2023 und Moldau zum ersten Mal seit 2024 wieder am Wettbewerb teil. Da mit Spanien ein Land der so genannten Big Five der Veranstaltung fernbleibt, werden im Finale nur 25 anstelle der seit 2012 üblichen 26 Länder auftreten.
Nicht-Teilnehmer
Ehemalige Teilnehmer
| Land | Grund und Bemerkungen | letzte Teilnahme |
|---|---|---|
| Absage wegen der Teilnahme Israels | ||
| Raidió Teilifís Éireann (RTÉ) erklärte nach der EBU-Generalversammlung am 4. Dezember 2025, dass man sich aufgrund der Teilnahme Israels vom ESC zurückziehen werde. Damit nimmt Irland das erste Mal seit 2002 nicht am Wettbewerb teil und verzichtet zudem auf die Ausstrahlung des Eurovision Song Contest.[33] | 2025 | |
| Ríkisútvarpið (RÚV) erklärte am 10. Dezember 2025, dass man sich vom ESC zurückziehen werde, da die Entscheidung für die Teilnahme Israels in der isländischen Gesellschaft starke Kritik hervorgerufen habe. Island verzichtet somit das erste Mal überhaupt freiwillig auf eine Teilnahme. Man wolle den ESC aber regulär übertragen.[34] | 2025 | |
| AVROTROS erklärte nach der EBU-Generalversammlung am 4. Dezember 2025, dass man sich aufgrund der Teilnahme Israels vom ESC zurückziehen werde. Damit nehmen die Niederlande das erste Mal seit 2002 nicht am Wettbewerb teil.[35] Der Wettbewerb werde aber von der NOS und NTR ausgestrahlt.[36] | 2025 | |
| Radiotelevizija Slovenija (RTVSLO) erklärte nach der EBU-Generalversammlung am 4. Dezember 2025, dass man sich aufgrund der Teilnahme Israels vom ESC zurückziehen werde. Damit nimmt Slowenien das erste Mal seit 2000 nicht am Wettbewerb teil.[37] Zudem sei eine Ausstrahlung des Wettbewerbes nicht im Programmplan vorgesehen.[38] | 2025 | |
| RTVE erklärte nach der EBU-Generalversammlung am 4. Dezember 2025, dass man sich aufgrund der Teilnahme Israels vom ESC zurückziehen werde. Spanien nimmt somit das erste Mal überhaupt nach der ersten Teilnahme 1961 nicht am Wettbewerb teil[39] und verzichtet zudem auf die Ausstrahlung des Eurovision Song Contest.[40] | 2025 | |
| Nicht-Teilnahme aus anderen Gründen | ||
| Ràdio i Televisió d’Andorra (RTVA) erklärte am 25. Mai 2025, dass man 2026 nicht zum ESC zurückkehren werde. In der Vergangenheit hatte der Sender angegeben, dass eine Teilnahme nicht in seine redaktionelle Linie passe.[41] | 2009 | |
| Bosanskohercegovačka radiotelevizija (BHRT) steht seit 2016 aufgrund ausstehender Zahlungen unter Sanktionen der EBU und ist deshalb von deren Programmen, darunter auch dem ESC, ausgeschlossen. Der Grund dieser Zahlungsunfähigkeit liegt darin, dass RTRS seit 2017 seiner gesetzlichen Pflicht nicht nachkommt, 50 % des Rundfunkbeitrags in der Republika Srpska an BHRT zu überweisen.[42] Am 9. Juli 2025 gab BHRT bekannt, dass man 2026 nicht zum ESC zurückkehren werde.[43] | 2016 | |
| Der marokkanische Sender Société nationale de radiodiffusion et de télévision (SNRT) äußerte sich nicht zu einer Teilnahme und erschien schlussendlich nicht auf der Teilnehmerliste. | 1980 | |
| Der monegassische Sender TVMonaco äußerte sich nicht zu einer Teilnahme und erschien schlussendlich nicht auf der Teilnehmerliste. | 2006 | |
| Makedonska Radio Televizija (MRT) gab im September 2025 im Rahmen der Veröffentlichung seines Jahresplans für 2026 bekannt, dass man noch keine endgültige Entscheidung über eine Teilnahme am ESC 2026 getroffen habe.[44] Der Programmrat des Senders sprach sich gegen eine Teilnahme 2026 aus. Stattdessen solle man 2027 wieder teilnehmen, unter Ausarbeitung einer geeigneten Strategie.[45] | 2022 | |
| Slovenská televízia a rozhlas (STVR) erklärte Ende Mai 2025 auf Anfrage, dass seine neue Geschäftsführung die Teilnahme an internationalen Projekten überdenken wolle und dass eine Teilnahme am ESC in der Zukunft nicht ausgeschlossen sei.[46] Am 23. Juli 2025 gab der Sender jedoch an, dass eine Teilnahme bereits 2026 aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen nicht möglich sei.[47] | 2012 | |
| Die Türkei befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. TRT begründet seine Abwesenheit nach 2012 mit Unzufriedenheit über die Big-5-Regel und die Wiedereinführung der Jurys. | 2012 | |
| Ungarn befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. Die Duna gab keine Gründe für die Absage nach 2019 an. Regierungskritische Medien und Politiker warfen dem Sender vor, sich aufgrund von Homophobie vom ESC zurückgezogen zu haben, was dieser zurückwies.[48] | 2019 | |
Weitere EBU-Mitglieder
In folgenden Ländern gibt es aktive EBU-Vollmitglieder, die jedoch noch nie am ESC teilgenommen haben:
EBU-Mitglied suspendiert
| Land | Grund und Bemerkungen | letzte Teilnahme |
|---|---|---|
| Am 28. Mai 2021 suspendierte die EBU die Mitgliedschaft des belarussischen Staatsfernsehens BTRC aufgrund der politischen Situation im Land und der Instrumentalisierung des Senders durch die Regierung.[49] Dadurch ist eine Teilnahme am ESC nicht möglich. | 2019 a | |
| Am 26. Mai 2022 wurden die russischen Staatssender Perwy kanal und WGTRK als Reaktion auf den Überfall auf die Ukraine von der EBU suspendiert.[50] Eine Teilnahme am ESC ist somit ausgeschlossen. | 2021 |
Assoziierte EBU-Mitglieder
Assoziierte Mitglieder der EBU sind Sender aus nicht-europäischen Ländern. Sie können auf Einladung an EBU-Veranstaltungen teilnehmen. Beim ESC gilt dies seit 2015 für SBS aus Australien.
| Land | Grund und Bemerkungen |
|---|---|
| Die kanadische Regierung kündigte in ihrem am 4. November 2025 veröffentlichten Haushaltsentwurf für 2025 an, dass sie gemeinsam mit CBC/Radio-Canada eine Teilnahme am ESC prüfen wolle.[51] Der kanadische Finanzminister François-Philippe Champagne gab am selben Tag in einem Interview an, dass die Initiative dazu von der EBU ausgegangen sei.[52] ESC-Direktor Martin Green bestätigte, dass man sich mit Kanada in Gesprächen befinde.[53] In der Vergangenheit nahm Kanada 1987 und 1989 am Eurovision Young Dancers teil. | |
| Kemelbek Oischybajew, der Generaldirektor des kasachischen Senders Khabar, erklärte am 8. Juli 2025, dass er am Rande der EBU-Generalversammlung deren Generaldirektor Noel Curran den Wunsch nach einer kasachischen ESC-Teilnahme mitgeteilt habe.[54] Kasachstan nahm von 2018 bis 2022 am Junior Eurovision Song Contest teil und äußerte in der Vergangenheit wiederholt Interesse an einer ESC-Teilnahme. |
Wiederkehrende Interpreten
Die polnische Teilnehmerin Alicja und die san-marinesische Teilnehmerin Senhit sollten ihr jeweiliges Land bereits beim abgesagten ESC 2020 vertreten. Die Gruppe Bzikebi gewann den Junior Eurovision Song Contest 2008. Essyla nahm als Teil des Chores Almkalia am Eurovision Choir 2019 teil.
| Land | Interpret | Vorherige(s) Teilnahmejahr(e) |
|---|---|---|
| Vanilla Ninja | 2005 (für die | |
| Senhit | 2011, 2021 |
Nationale Vorentscheidungen
Deutschsprachige Länder
Belgien
Für die belgische Teilnahme zeichnet 2026 turnusgemäß der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Französischen Gemeinschaft RTBF verantwortlich. Dieser wählt seinen Beitrag wie in jedem Jahr seit 2013 intern aus.
Am 19. Februar 2026 wurde Essyla als belgische Vertreterin vorgestellt und ihr Lied Dancing on the Ice veröffentlicht.[55]
Deutschland
Für die deutsche Teilnahme am ESC ist 2026 erstmals seit 1995 nicht der Norddeutsche Rundfunk (NDR) zuständig, sondern der Südwestrundfunk (SWR). Der SWR übernimmt diese Rolle zum ersten Mal, in den Jahren 1962 und 1978 war allerdings mit dem Südwestfunk ein Vorgänger des SWR für den deutschen Beitrag beim Eurovision Song Contest verantwortlich.[56]
Der deutsche Beitrag wurde am 28. Februar 2026 im Rahmen der nationalen Vorentscheidung Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026 ausgewählt.[57] Diese gewann Sarah Engels mit dem Lied Fire.
Luxemburg
RTL Télé Lëtzebuerg wählte seinen Beitrag wie in den beiden Vorjahren im Rahmen der nationalen Vorentscheidungsshow Luxembourg Song Contest, die am 24. Januar 2026 in der Rockhal in Esch an der Alzette stattfand.[58] Gewinnerin wurde Eva Marija mit Mother Nature.
Österreich
Der ORF wählte seinen Beitrag erstmals seit 2016 wieder im Rahmen einer nationalen Vorentscheidung.[59] Diese fand am 20. Februar 2026 unter dem Titel Vienna Calling – Wer singt für Österreich? statt und wurde von Cosmó mit Tanzschein gewonnen.
Schweiz
Die SRG SSR unter Federführung des SRF wählte ihren Beitrag in einem mehrstufigen internen Auswahlverfahren mit mehreren Publikums- und Fachjurys, das bereits seit 2019 zum Einsatz kommt. Der Zeitraum zur Einreichung von Bewerbungen lief vom 4. bis zum 21. August 2025.[60]
Am 20. Januar 2025 wurde Veronica Fusaro als Schweizer Vertreterin vorgestellt. Ihr Beitrag Alice wurde am 11. März veröffentlicht.[61]
Andere Länder
Halbfinale
Auslosung

Die Aufteilung der 30 an diesen teilnehmenden Länder auf die beiden Halbfinale wurde am 12. Januar 2026 in einer öffentlichen Zeremonie im Wiener Rathaus von den Moderatoren Alexandra Wachter und Cesár Sampson unter Aufsicht der zuständigen EBU-Funktionäre ausgelost.[62]
Die Auslosung der Länder erfolgte aus fünf Lostöpfen, die nach dem Abstimmungsmuster der letzten 20 Jahre eingeteilt worden waren, um sogenanntes „Nachbarschaftsvoting“ zu vermeiden:
| Topf 1 | Topf 2 | Topf 3 | Topf 4 | Topf 5 |
|---|---|---|---|---|
Zusätzlich wurde ausgelost, in welcher Hälfte der Startreihenfolge die Teilnehmer in ihrem jeweiligen Halbfinale auftreten werden und in welchem der beiden Halbfinale die für das Finale vorqualifizierten Länder Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich sowie Gastgeber Österreich auftreten und stimmberechtigt sein werden.
Erstes Halbfinale
Das erste Halbfinale findet am 12. Mai 2026 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Italien (nach Georgien) und Deutschland (nach Israel) werden in diesem Halbfinale auftreten und abstimmungsberechtigt sein.
Die Show eröffnet Vicky Leandros mit ihrem Lied L’amour est bleu, dem luxemburgischen Beitrag beim ESC 1967 in Wien. Als Pausenfüller während der Abstimmung führen die Moderatoren Michael Ostrowski und Victoria Swarovski gemeinsam mit dem australischen Vorjahresteilnehmer Go-Jo eine Comedy-Performance zur Verwechslung zwischen den englischen Landesnamen Austria und Australia auf.[63][64]
Die Startreihenfolge wurde vom Wettbewerbsproduzenten Marvin Dietmann im Vorfeld festgelegt, wobei jedes Land zuvor eine Starthälfte zugelost bekommen hatte.
| Startnr.[65] | Land[32] | Interpret[66] | Lied Musik (M) und Text (T) |
Sprache | Übersetzung (inoffiziell) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Satoshi | Viva, Moldova! M/T: Vlad Sabajuc |
Rumänisch b | Lang lebe Moldau! | |
| 2 | Felicia | My System M/T: Audun Agnar, Julie Bergan, Felicia Eriksson, Emily Harbakk, Theresa Rex |
Englisch | Mein System | |
| 3 | Lelek | Andromeda M: Filip Lacković, Zorja Pajić, Lazar Pajić; T: Tomislav Roso |
Kroatisch | – | |
| 4 | Akylas | Ferto M: Akylas Mytilineos, Thomas Papathanasis, Theophilos Pouzbouris; T: Orpheus Nonis, Akylas Mytilineos |
Griechisch a | Bring es | |
| 5 | Bandidos do Cante | Rosa M/T: Duarte Farias, Miguel Costa, Luís Aleixo, Francisco Pestana, Francisco Raposo, Francisco Pereira, Gui Alface, Gonçalo Narciso, José Tavares |
Portugiesisch | Rose | |
| 6 | Bzikebi | On Replay M: Georgi Kuchianidse; T: Lisa Dschaparidse |
Englisch | In Dauerschleife | |
| 7 | Linda Lampenius & Pete Parkkonen | Liekinheitin M/T: Antti Riihimäki, Lauri Halavaara, Linda Lampenius, Pete Parkkonen, Vilma Alina Lähteenmäki |
Finnisch | Flammenwerfer | |
| 8 | Tamara Živković | Nova zora M/T: Boris Subotić |
Montenegrinisch d | Neuer Morgen | |
| 9 | Vanilla Ninja | Too Epic to Be True M/T: Sven Lõhmus |
Englisch | Zu episch um wahr zu sein | |
| 10 | Noam Bettan | Michelle M/T: Nadav Aharoni, Tzlil Klifi, Yuval Raphael, Noam Bettan |
Französisch, Hebräisch, Englisch | – | |
| 11 | Essyla | Dancing on the Ice M: Alice Van Eesbeeck, Nicolas d’Avell, Emil Stengele, T: Alice Van Eesbeeck, Barbara Petitjean |
Englisch | Tanzen auf dem Eis | |
| 12 | Lion Ceccah | Sólo quiero más M/T: Aurimas Galvelis, Tomas Alenčikas |
Litauisch, Englisch, Spanisch c | Ich will nur mehr | |
| 13 | Senhit feat. Boy George | Superstar M/T: Anderz Wrethov, John-Emil Johansson, Julie Aagard, Thomas Stengaard, Senhit Zadik Zadik, George Alan OʼDowd |
Englisch | – | |
| 14 | Alicja | Pray M/T: Alicja Szemplińska, Malcolm Sinclair, Weronika Gabryelczyk |
Englisch | Beten | |
| 15 | Lavina | Kraj mene M: Lavina; T: Lavina, Ivana Jegdić |
Serbisch | Neben mir |
Zweites Halbfinale
Das zweite Halbfinale findet am 14. Mai 2026 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Frankreich (nach Tschechien), Österreich (nach Zypern) und das Vereinigte Königreich (nach der Ukraine) werden in diesem Halbfinale auftreten und abstimmungsberechtigt sein.
Die Show wird von den Moderatoren Michael Ostrowski und Victoria Swarovski mit einer Performance von Wasted Love eröffnet. Als Pausenfüller während der Abstimmung tritt Vorjahressieger JJ mit einem neuen Song auf.[63]
Die Startreihenfolge wurde vom Wettbewerbsproduzenten Marvin Dietmann im Vorfeld festgelegt, wobei jedes Land zuvor eine Starthälfte zugelost bekommen hatte.
| Startnr.[65] | Land[32] | Interpret[66] | Lied Musik (M) und Text (T) |
Sprache | Übersetzung (inoffiziell) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Dara | Bangaranga M/T: Anne Judith Wik, Cristian Tarcea, Darina Nikolaewa Jotowa, Dimitris Kontopoulos |
Englisch e | Unruhestifterin | |
| 2 | Jiva | Just Go M/T: Fuad Cavadov |
Englisch, Aserbaidschanisch | Geh einfach | |
| 3 | Alexandra Căpitănescu | Choke Me M/T: Călin Grăjdan, Elvis Silistra, Alexandra Căpitănescu, Ștefan Condrea |
Englisch | Würg mich | |
| 4 | Eva Marija | Mother Nature M/T: Julie Aagaard, Maria Broberg, Eva Puc, Thomas Stengaard |
Englisch | Mutter Natur | |
| 5 | Daniel Žižka | Crossroads M: Daniel Žižka, Viliam Béreš; T: Daniel Žižka |
Englisch | Scheideweg | |
| 6 | Simón | Paloma Rumba M: Lilit Nawasardjan; T: Dawid Zerunjan, Rosa Kostandjan, Ewa Woskanjan |
Englisch | – | |
| 7 | Veronica Fusaro | Alice M/T: Veronica Fusaro, Charlie McClean |
Englisch | – | |
| 8 | Antigoni | Jalla M/T: Antigoni Buxton, Connor Mullally-Knight, Trey Qua, Claydee Lupa, Paris Kalpos, Charalambous Kallona, Demetris Nikolaou |
Englisch, Griechisch | Mehr | |
| 9 | Atvara | Ēnā M/T: Liene Stūrmane, Jānis Jačmenkins |
Lettisch | Im Schatten | |
| 10 | Søren Torpegaard Lund | Før vi går hjem M/T: Søren Torpegaard Lund, Clara Sofie Fabricius, Thomas Meilstrup, Valdemar Littauer Bendixen |
Dänisch | Bevor wir nach Hause gehen | |
| 11 | Delta Goodrem | Eclipse M/T: Delta Goodrem, Ferras Alqaisi, Jonas Myrin, Michael Fatkin |
Englisch | Verfinstern | |
| 12 | Leléka | Ridnym M: Adama Cefalu, Jakob Hegner, Jaroslaw Dschus, Wiktorija Leleka; T: Adama Cefalu, Wiktorija Leleka |
Englisch, Ukrainisch | Für meine Liebsten | |
| 13 | Alis | Nân M: Alis Kallaçi; T: Desara Gjini |
Albanisch | Mutter | |
| 14 | Aidan | Bella M: Aidan Cassar, Joep van den Boom, Sarah Bonnici; T: Aidan Cassar |
Englisch, Maltesisch f | Hübsch | |
| 15 | Jonas Lovv | Ya Ya Ya M/T: Jonas Lovv Hellesøy, Sondre Skaftun |
Englisch | – |
Finale
Das Finale findet am 16. Mai 2026 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Zu den 20 Qualifikanten aus den Halbfinalen kommen die sogenannten Big Four, das heißt die vier größten Teilnehmerländer des ESC, sowie das Gastgeberland Österreich, die automatisch für das Finale vorqualifiziert sind.
Zur Eröffnung der Show tritt Vorjahressieger JJ mit The Queen of the Night auf.
Als Pausenfüller während der Abstimmung gibt es ein Medley von ehemaligen ESC-Songs aus Anlass des 70. Jubiläums. Daran beteiligt sind Alexander Rybak, Erika Vikman, Kristian Kostov, Lordi, Max Mutzke, Miriana Conte, Ruslana und Verka Serduchka. Zudem tritt Parov Stelar auf und Cesár Sampson singt Vienna von Billy Joel.[63][64]
Die Startreihenfolge wird vom Wettbewerbsproduzenten Marvin Dietmann nach dem zweiten Halbfinale festgelegt. Die Startnummer des Gastgeberlandes Österreich wurde bereits im März ausgelost.
| Startnr. | Land[32] | Interpret[66] | Lied Musik (M) und Text (T) |
Sprache | Übersetzung (inoffiziell) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1–24 | Sarah Engels | Fire M/T: Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann, Sarah Engels |
Englisch | Feuer | |
| Monroe | Regarde ! M: Chistopher Cohen, Fred Savio, Fredie Marche, Maxime Morise; T: Fred Savio |
Französisch | Schau! | ||
| Sal Da Vinci | Per sempre sì M/T: Sal Da Vinci, Francesco Da Vinci, Alessandro La Cava, Eugenio Maimone, Federica Abbate, Federico Mercuri, Giordano Cremona |
Italienisch g | Für immer ja | ||
| Look Mum No Computer | Eins, Zwei, Drei M/T: Sam Battle, Thomas Stengaard, Lasse Midtsian Nymann, Julie Aagaard |
Englisch h | – | ||
| 25 | Cosmó | Tanzschein M/T: Elias Stejskal, Ella Stern, Benjamin Gedeon |
Deutsch | – |
Punktesprecher
Die Punktesprecher geben das Ergebnis des Juryvotings ihres Landes bekannt. Dabei werden die Punkte von 1–8 und 10 eingeblendet und die Höchstwertung von 12 Punkten vom Sprecher verkündet. Die Reihenfolge wird zufällig sein, wobei die Schweiz als Gastgeber des Vorjahres beginnt und der aktuelle Gastgeber Österreich als letztes an der Reihe ist.
| Nr. | Land | Sprecher | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| 1 | Livio Chistell[67] | – | |
| Sandra Kim[68] | Gewinnerin 1986 | ||
| Jaana Pelkonen[69] | Moderatorin 2007 | ||
| Klavdia[70] | Teilnehmerin 2025 | ||
| Mariasole Pollio[71] | – | ||
| Jakob Norrgård[72] | Teilnehmer 2025 als Teil von KAJ | ||
| Danyjil Leschtschynskyj[73] | Teilnehmer 2025 als Teil von Ziferblat | ||
| Loukas Hamatsos[74] | Punktesprecher 2000, 2003–2004, 2011–2013, 2015–2016 und seit 2021 |
Übertragung
Deutschsprachige Länder
Wie in jedem Jahr seit 2023 strahlen Das Erste, ORF 1 und SRF 1 ein gemeinsames Rahmenprogramm für das Finale mit Countdown-Sendung und Aftershow aus. Moderiert wird dieses aus dem MuseumsQuartier in Wien von Barbara Schöneberger.[75]
Österreich
Die beiden Halbfinale sowie das Finale wurden im TV auf ORF 1 sowie auf ORF ON übertragen. Österreichischer Kommentator war wie bei jeder Teilnahme seit 1999 Andi Knoll, der zudem vor den Halbfinalen die Sendung Mr. Song Contest proudly presents moderierte.
Der ORF überträgt in der Woche vor dem ESC umfangreich zusätzliche Sendungen zum ESC, darunter die Liveübertragung der Eröffnungsfeier am 10. Mai und mehrere Magazinsendungen aus einem temporären Studio am Rathausplatz.[76]
| Datum | Uhrzeit | Fernsehsender | Sendung | Moderation/Kommentar |
|---|---|---|---|---|
| 12. Mai 2026 | 20:15 Uhr | Mr. Song Contest proudly presents | Andi Knoll | |
| 21:00 Uhr | Erstes Halbfinale | |||
| 14. Mai 2026 | 20:15 Uhr | Mr. Song Contest proudly presents | ||
| 21:00 Uhr | Zweites Halbfinale | |||
| 16. Mai 2026 | 20:15 Uhr | Der Countdown | Barbara Schöneberger | |
| 21:00 Uhr | Finale | Andi Knoll | ||
| 17. Mai 2026 | 1:00 Uhr | Die Aftershow | Barbara Schöneberger |
Deutschland
Die beiden Halbfinale und das Finale werden im Fernsehen live auf One, das Finale außerdem im Ersten übertragen. Alle drei Shows laufen zusätzlich online in der ARD Mediathek im Livestream.[77]
Die ARD strahlt erstmals Countdown-Sendungen unmittelbar vor beiden Halbfinalen aus. Diese werden von Constantin Zöller moderiert.
Thorsten Schorn kommentiert zum dritten Mal die Liveshows im deutschen Fernsehen.
| Datum | Uhrzeit | Fernsehsender | Sendung | Moderation/Kommentar |
|---|---|---|---|---|
| 12. Mai 2026 | 20:15 Uhr | Die Show zum 1. Halbfinale | Constantin Zöller | |
| 21:00 Uhr | Erstes Halbfinale | Thorsten Schorn | ||
| 14. Mai 2026 | 20:15 Uhr | Die Show zum 2. Halbfinale | Constantin Zöller | |
| 21:00 Uhr | Zweites Halbfinale | Thorsten Schorn | ||
| 16. Mai 2026 | 20:15 Uhr | Der Countdown | Barbara Schöneberger | |
| 21:00 Uhr | Finale | Thorsten Schorn | ||
| 17. Mai 2026 | 1:00 Uhr | Die Aftershow | Barbara Schöneberger |
Schweiz
In der Deutschschweiz und der Romandie werden beide Halbfinale auf den zweiten Programmen (SRF zwei, RTS 2) und das Finale auf den ersten Programmen (SRF 1, RTS 1) des jeweiligen Senders übertragen. In der Italienischen Schweiz werden alle Sendungen im ersten Programm RSI La 1 übertragen.[78]
Für SRF kommentiert wie in jedem Jahr seit 2008 Sven Epiney die Liveshows, für RTS Victoria Turrian und Nicolas Tanner. Für RSI kommentieren seit 2023 Moderatorin Ellis Cavallini und der Leiter der Musikabteilung des Senders, Gian-Andrea Costa.
| Datum | Uhrzeit | Fernsehsender | Sendung | Moderation/Kommentar | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Deutsch | ||||||||
| 12. Mai 2026 | 20:10 Uhr | ESC – Das Warmup | Michel Birri | |||||
| 21:00 Uhr | Erstes Halbfinale | Sven Epiney | ||||||
| 14. Mai 2026 | 20:10 Uhr | Veronica Fusaro: Eine Musikerin nutzt ihre Stimme | – | |||||
| 21:00 Uhr | Zweites Halbfinale | Sven Epiney | ||||||
| 16. Mai 2026 | 20:15 Uhr | Der Countdown | Barbara Schöneberger | |||||
| 21:00 Uhr | Finale | Sven Epiney | ||||||
| 17. Mai 2026 | 1:00 Uhr | Die Aftershow | Barbara Schöneberger | |||||
| Französisch | ||||||||
| 12. Mai 2026 | 21:00 Uhr | Erstes Halbfinale | Victoria Turrian & Nicolas Tanner | |||||
| 14. Mai 2026 | 21:00 Uhr | Zweites Halbfinale | ||||||
| 16. Mai 2026 | 21:00 Uhr | Finale | ||||||
| Italienisch | ||||||||
| 12. Mai 2026 | 20:40 Uhr | Dove eravamo rimasti | Ellis Cavallini & Gian-Andrea Costa | |||||
| 21:00 Uhr | Erstes Halbfinale | |||||||
| 14. Mai 2026 | 20:40 Uhr | Arrivano i nostri | Fabrizio Casati | |||||
| 21:00 Uhr | Zweites Halbfinale | Ellis Cavallini & Gian-Andrea Costa | ||||||
| 16. Mai 2026 | 21:00 Uhr | Finale | ||||||
Rezeption
Debatte um die Teilnahme Israels
Bereits vor dem Eurovision Song Contest 2025 gab es viele Diskussionen um die Teilnahme Israels angesichts des Kriegs in Israel und Gaza seit 2023. Auch für den kommenden Wettbewerb ist bereits wieder eine Debatte um die Teilnahme des Landes entfacht.
Kan, die israelische Rundfunkanstalt, bestätigte am 29. Juni 2025, dass Israel erneut beabsichtige, am Wettbewerb teilzunehmen.[79] Daraufhin wurden die Stimmen lauter, dass die Europäische Rundfunkunion (EBU) Israel vom Wettbewerb ausschließen sollte. Mehrere Rundfunkanstalten anderer Länder haben bereits bestätigt, dass sie bei einer Teilnahme Israels dem Wettbewerb fernblieben. Andere Rundfunkanstalten haben angekündigt, dass sie abwägen würden, ob sie weiterhin teilnehmen werden.[80]
Am 26. September 2025 berichteten Medien, dass Anfang November im Rahmen einer gesonderten Generalversammlung aller EBU-Mitglieder eine Abstimmung über Israels Teilnahme stattfinden soll.[80][81] Am 13. Oktober 2025 wurde dann bekannt gegeben, dass die Abstimmung Anfang November 2025 von der EBU abgesagt wurde. Dies geschah in Folge des vereinbarten Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas. Die Reference Group des Wettbewerbs verlängerte darauf die Anmeldefrist bis Mitte Dezember um den Teilnehmerländern genug Raum zu geben, Gespräche über die Teilnahme Israels zu führen. Am 4. Dezember wurde dann die Teilnahme Israels am Wettbewerb bekanntgegeben, worauf die Rundfunkanstalten von Irland, den Niederlanden, Slowenien sowie Spanien umgehend mit dem Rückzug vom Wettbewerb reagierten.[82]
In Belgien sprachen sich die Gewerkschaften der Rundfunksender RTBF und VRT zum Boykott des Wettbewerbes aus;[83] der verantwortliche wallonische Sender RTBF entschied sich jedoch für eine Teilnahme. Der flämische Sender VRT erklärte, er habe wiederholt Kritik an der Art und Weise, wie der Wettbewerb organisiert wird, geäußert, wolle aber den Eurovision Song Contest regulär ausstrahlen.[84] Auf die Entsendung des Kommentators nach Wien wolle man verzichten, jedoch solle der Wettbewerb vom Funkhaus in Brüssel aus kommentiert werden. Gleichwohl wolle man ein journalistisches Team an den Wettbewerb entsenden.[84]
Israel hat bereits angekündigt, dass der Sieger der Sendung „HaKokhav HaBa“ Israel 2026 beim ESC repräsentieren soll. Wäre Israel vom Wettbewerb ausgeschlossen worden, hätte der Sieger einen anderen Preis erhalten.[85]
Im Dezember 2025 kündigten Nemo und Charlie McGettigan an, aus Protest gegen die Entscheidung der EBU für eine weitere Teilnahme Israels die Siegertrophäen des ESC 2024 bzw. des ESC 1994 zurückzugeben.[86][87]
Im April 2026 wandte sich die Organisation Creative Community for Peace in einem offenen Brief, den mehr als 1000 Persönlichkeiten aus der internationalen Unterhaltungsbranche unterzeichnet hatten (unter anderem Helen Mirren, Liev Schreiber, Amy Schumer, Mila Kunis, Matisyahu und Boy George), gegen einen Ausschluss Israels.[88]
Weblinks
- eurovision.com, Offizielle Website des Eurovision Song Contest (englisch)
- songcontest.orf.at, Website zum Eurovision Song Contest des ORF
- eurovision.de, Website zum Eurovision Song Contest der ARD
- srf.ch, Website zum Eurovision Song Contest des SRF
- Eurovision Song Contest 2026 bei IMDb









