Evangelisch-Lutherisches Dekanat Wassertrüdingen

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Das Evangelisch-Lutherische Dekanat Wassertrüdingen war eines der 18 Dekanate des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg. Zusammen mit den Dekanatsbezirken Dinkelsbühl und Feuchtwangen wurde Wassertrüdingen zum 1. Januar 2026 Teil des neuen Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks an Sulzach und Wörnitz.[1]

Schnelle Fakten Evangelisch-Lutherisches Dekanat, Organisation ...
Evangelisch-Lutherisches
Dekanat
Dekanatsamt in Wassertrüdingen
Dekanatsamt in Wassertrüdingen
Organisation
Dekanatsbezirk Wassertrüdingen
Kirchenkreis Ansbach-Würzburg
Landeskirche Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Statistik
Fläche 165 km²
Kirchengemeinden 16
Gemeindeglieder ca. 9000
Leitung
Dekanin Uta Lehner
Anschrift des Dekanatsamts Kirchgasse 4
91717 Wassertrüdingen
Webpräsenz dekanat-wassertruedingen.de/
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Der Bezirk lag im Süden des mittelfränkischen Landkreises Ansbach und grenzte an bayerisch Schwaben an. Die höchste Erhebung ist der Hesselberg. Dort findet jährlich an Pfingsten der Bayerische Kirchentag statt.

Geschichte

In der Reformationszeit lag die Landeshoheit im überwiegenden Teil des heutigen Dekanatsbezirks bei dem Markgraftum Brandenburg-Ansbach. 1528 führte Ansbach die Reformation ein. Abweichend hiervon wurde Amelbruch 1531 und Beyerberg 1555 evangelisch. Aufkirchen und Fürnheim gehörten zur Grafschaft Oettingen. Dort wurde 1541 bzw. 1546 die Lehre Luthers eingeführt. 1556 wurde das markgräfliche Dekanat Wassertrüdingen errichtet. Um 1650 siedelten sich Exulanten aus dem Ländlein ob der Enns an. Am 7. Dezember 1810 wurde das brandenburgisch-ansbachische Dekanat in ein bayerisches Dekanat umgewandelt, wobei einige Gemeinden an Nachbardekanate abgegeben wurden.

Kirchengemeinden

Der Bezirk umfasste 16 Kirchengemeinden, in denen ca. 9.000 Gemeindeglieder lebten. Im Folgenden sind die Pfarreien und Kirchengemeinden sowie deren Kirchengebäude aufgeführt.

Literatur

Einzelnachweise

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