Evangelisch-Lutherisches Dekanat Feuchtwangen

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Das Evangelisch-Lutherische Dekanat Feuchtwangen war eines der 18 Dekanate des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg. Zusammen mit den Dekanatsbezirken Dinkelsbühl und Wassertrüdingen wurde Feuchtwangen zum 1. Januar 2026 Teil des neuen Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks an Sulzach und Wörnitz.[1]

Schnelle Fakten Evangelisch-Lutherisches Dekanat, Organisation ...
Evangelisch-Lutherisches
Dekanat
Dekanatsamt in Feuchtwangen
Dekanatsamt in Feuchtwangen
Organisation
Dekanatsbezirk Feuchtwangen
Kirchenkreis Ansbach-Würzburg
Landeskirche Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Statistik
Pfarreien 9
Kirchengemeinden 13
Gemeindeglieder 15.450
Leitung
Dekanin Uta Lehner
Anschrift des Dekanatsamts Hindenburgstraße 8
91555 Feuchtwangen
Webpräsenz www.dekanat-feuchtwangen.de
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Geschichte

Der Dekanatsbezirk Feuchtwangen gehörte während der Reformationszeit größtenteils zum Markgraftum Brandenburg-Ansbach. In Wieseth war Ansbach der Landesherr, das Patronat lag aber bei Freiherr von Seckendorff-Pfaff. 1538 wurde es ihm vom Bischof von Eichstätt entzogen. 1558 erhielt er es zurück. Wildenholz war damals im Besitz der Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst.

In den folgenden Jahren wurde in den Ortschaften die Reformation eingeführt: 1524 Feuchtwangen, 1528 Dentlein, Dorfgütingen, Mosbach mit Larrieden, Oberampfrach, Unterampfrach, 1530 das Kloster Sulz mit Dombühl, 1540 Breitenau, um 1545 Wildenholz, 1559 Wieseth.

1529 wurde in Feuchtwangen ein Superintendent eingesetzt. Am 26. Oktober 1556 wurden zehn markgräfliche Dekanate errichtet, darunter auch Feuchtwangen. Nach dem Übergang an Bayern wurde das markgräfliche Dekanat am 7. Dezember 1810 in ein bayerisches Dekanat umgewandelt. Dabei wurden einige Gemeinden an Nachbardekanate abgegeben; die meisten an das Dekanat Dinkelsbühl, einige, die mittlerweile zum Königreich Württemberg gehörten, an den Kirchenbezirk Crailsheim.[2]

Kirchengemeinden

Der Dekanatsbezirk Feuchtwangen umfasste 13 Kirchengemeinden in neun Pfarreien, in denen 15.450 Gemeindeglieder lebten. Im Folgenden sind die Pfarreien, ihre Kirchengemeinden, sowie deren Kirchengebäude aufgeführt.

Literatur

Commons: Evangelisch-Lutherisches Dekanat Feuchtwangen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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