FC Kopenhagen

Fußballverein in Kopenhagen, Dänemark From Wikipedia, the free encyclopedia

Der FC Kopenhagen (dänisch F.C. København, kurz: FCK) ist ein dänischer Sportverein aus Kopenhagen, der vor allem durch seine Herrenfußballmannschaft bekannt ist. Mit 16 Titelgewinnen ist Kopenhagen Rekordmeister der Superliga und mit zehn Finalsiegen auch Rekordsieger des Dänischen Fußballpokals.

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
FC Kopenhagen
Basisdaten
Name Football Club København
Sitz Kopenhagen, Dänemark
Gründung 1. Juli 1992
Farben weiß-blau
Präsident Allan Agerholm
Website fck.dk
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Bo Svensson
Spielstätte Parken
Plätze 38.065[1]
Liga Superliga
2025/26 7. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich
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FC Kopenhagen beim Frederiksberg Idrætspark.
Außenansicht des Parken

Mit dem Gewinn der Royal League 2004/05 konnte der FC Kopenhagen seinen ersten internationalen Erfolg verzeichnen und sich 2006/07 erstmals für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren. Den bisher größten Erfolg erreichte der Verein mit dem Einzug in das Achtelfinale der Champions League 2010/11.

Geschichte

Ursprünge

Obwohl die Mannschaft des FC Kopenhagen erst 1992 zum ersten Mal aufgelaufen ist, kann dieser sehr junge Verein doch von sich behaupten, der älteste Fußballverein Nordeuropas außerhalb Großbritanniens zu sein. Denn er entstand durch die Fusion der Profimannschaften zweier Kopenhagener Klubs, von denen der ältere von 1876 (Fußballabteilung ab 1879) datiert:

  • Kjøbenhavns Boldklub (KB) wurde am 26. April 1876 in Kopenhagen gegründet. Neben Fußball spielen die Mitglieder des Vereins auch Cricket und Tennis. KB konnte bereits die ersten beiden ausgetragenen dänischen Meisterschaften 1913/14 und 1914/15 gewinnen. 13 weitere Titel, zuletzt 1980, kamen noch hinzu. Den nationalen Pokalwettbewerb konnte der Verein aber trotz fünf weiterer Finalteilnahmen nur ein einziges Mal gewinnen.
  • Der Boldklubben 1903 (B1903) war seit seiner Gründung zu Anfang des 20. Jahrhunderts stets ein reiner Fußballverein. Bei der ersten ausgetragenen dänischen Meisterschaft 1913/14 wurde die Mannschaft bereits Vierter, und 1924 konnte man den Titel erstmals für sich entscheiden. Es folgten sechs weitere Meisterschaften, zuletzt 1976, sowie zwei Pokalsiege. Der Pokalsieg 1986 war zugleich der letzte nationale Titel eines der beiden traditionsreichen Hauptstadtvereine. Torben Piechnik war der letzte „3er“ (so nannten die Anhänger ihre Spieler oft, in Anspielung auf das Gründungsjahr 1903), der neben dem schwarz-weißen 1903er-Trikot auch den rot-weißen Dress der dänischen Nationalmannschaft trug – als Teil der legendären Europameistermannschaft von 1992.

Die Fusion

Im Laufe der 1980er Jahre verlor KB jedoch zusehends an Boden, und letztendlich fand man sich, trotz anhaltend hohen Zuspruchs der Fans, in der zweiten Liga wieder. Die 3er plagte indes ein anderes Problem: obwohl der Verein sportlich weiterhin mithalten konnte (1992 wurde man noch Vizemeister und in derselben Saison konnte man den FC Bayern München im UEFA-Cup mit 6:2 besiegen), kamen durchschnittlich nicht mehr als 2000 Zuschauer zu den Heimspielen.

Gleichzeitig kam in dieser Zeit ein anderer Club auf, der wie aus dem Nichts zum Seriensieger der dänischen Liga wurde: Brøndby IF aus dem gleichnamigen Ort aus der Kopenhagener Peripherie brachte die alteingesessenen Hauptstadtvereine zusehends in Bedrängnis.

Zusätzlich wurde in dieser Zeit das dänische Nationalstadion Parken („der Park“) im Kopenhagener Stadtteil Østerbro neu gebaut und hätte als größtes und modernstes Stadion des Landes ab 1993 leer gestanden, hätte sich kein hochklassiger Verein gefunden, der es mit Zuschauern füllen würde.

Als letzten Ausweg entschied man sich zu einem drastischen Schritt: man verband die Stärken von KB (die starke Fanszene und die Unterstützung der regionalen Wirtschaft) und des B1903 (eine starke Mannschaft und den Startplatz in der ersten Liga) und stellte unter dem Namen FC København eine gemeinsame Profimannschaft zusammen. Der Name wurde gewählt, um sich deutlich vom Vorstadtklub Brøndby IF abzugrenzen, den man nicht als „echten“ Kopenhagener Verein ansah. Dabei wurden die beiden Vereine als solches nicht fusioniert, sie legten nur den Spielbetrieb ihrer jeweiligen ersten Mannschaft zusammen. Beide Klubs bestehen weiter und unterhalten ihre eigenen Jugendmannschaften.

Die erste Mannschaft, die zu Beginn der Saison 1992/93 für den FCK auflief, bestand fast komplett aus ehemaligen B1903-Spielern. Als Zugeständnis gegenüber den KB-Fans, die plötzlich eine völlig andere Mannschaft anfeuern sollten, und auch eingedenk der Tradition des Boldklub als ehemaligen Rekordmeister, wurden als Vereinsfarben Weiß und Blau gewählt, die alten KB-Farben. Das neue Wappen zeigte einen blauen Löwenkopf und einen stilisierten Dannebrog. Der Löwe aus dem dänischen Staatswappen wurde gewählt, da bisher noch kein einziger großer dänischer Verein einen solchen im Wappen führte.

Geschichte als FC Kopenhagen

Der Zeitpunkt für die Fusion schien gut gewählt: Als der FCK im Herbst 1992 die Bühne betrat, war die Fußballbegeisterung in Dänemark gerade auf dem Höhepunkt – im Sommer war man in Schweden überraschend Europameister geworden. Breite Bevölkerungsschichten interessierten sich plötzlich erstmals für Fußball und fanden im FC Kopenhagen einen neuen Lieblingsverein. Mit dem bis dahin höchsten Zuschauerschnitt der dänischen Fußballgeschichte gewann der FCK gleich beim ersten Anlauf die Meisterschaft. 1995 und 1997 folgten Titelgewinne im nationalen Pokalwettbewerb. In der Superliga setzte sich der anfängliche Erfolg aber nicht fort. Von 1995 bis 2000 wurde nur mit dem dritten Platz in der Saison 1997/98 ein Tabellenplatz in der oberen Hälfte erreicht.

Mit Roy Hodgson als Trainer wurde der Hauptstadtklub in der Saison 2000/01 zum zweiten Mal Meister. Die Jahrtausendwende bildete für den Verein den Auftakt einer dominanten Serie im dänischen Fußball: innerhalb von 25 Jahren wurde Kopenhagen 15 Mal Dänischer Meister und gewann achtmal den Pokalwettbewerb. Zu Brøndby IF, das bis in die 2000er als bester dänischer Verein galt, besteht eine Rivalität, die sich auch in dem Lokalderby New Firm ausdrückt. In der Saison 2003/04 gelang Kopenhagen mit Hans Backe das Double, indem man sowohl die Meisterschaft als auch den Pokal gewinnen konnte. Ein Jahr später war man in den nationalen Wettbewerben chancenlos gegen Brøndby, konnte dafür aber die neue Royal League gegen Top-Klubs aus Schweden und Norwegen gewinnen. Zum Januar 2006 schied Backe auf eigenen Wunsch aus dem Verein aus, woraufhin Ståle Solbakken übernahm.[2] Der Norweger stellte die Meisterschaft sicher und zog anschließend durch ein 1:2 und 2:0 gegen Ajax Amsterdam erstmals in die Gruppenphase der UEFA Champions League 2006/07 ein. Die Gruppe beendete man als Tabellenletzter, was gleichbedeutend mit dem Ausscheiden war. Solbakken gewann mit Kopenhagen auch 2007, 2009, 2010 und 2011 die Dänische Meisterschaft und feierte mit dem Pokalsieg 2009 das Double. In der Saison 2010/11 wurde die Superliga mit 26 Punkten Vorsprung entschieden und in der Champions League als erste dänische Mannschaft das Achtelfinale (0:2/0:0 gegen den FC Chelsea) erreicht. Nach fünfeinhalb Jahren verließ Solbakken den FC Kopenhagen im Sommer 2011, um zum 1. FC Köln zu wechseln.

In den Spielzeiten 2011/12 und 2012/13 war Kopenhagen mit einem Pokalsieg, einer Meisterschaft und dem Erreichen der Gruppenphase der UEFA Europa League nicht minder erfolgreich; auf der Trainerposition herrschte mit drei Cheftrainern in zwei Jahren jedoch Unruhe. Ståle Solbakken kehrte im Sommer 2013 zurück und prägte Kopenhagen anschließend für weitere sieben Jahre. 2015 bis 2017 wurde der nationale Pokalwettbewerb dreimal in Folge gewonnen, 2016 und 2017 auch die Superliga. Zudem führte Solbakken die Dänen in das Achtelfinale der UEFA Europa League 2016/17 und wurde nach der Saison zum dritten Mal – nach 2007 und 2011 – zum Trainer des Jahres in Dänemark ausgezeichnet.[3] Nach diesen Erfolgen war die Saison 2017/18 für den FCK enttäuschend: Pokalaus im Achtelfinale und in der Superliga wurde mit dem vierten Platz das schlechteste Ergebnis seit 18 Jahren eingefahren, nachdem man zum Jahreswechsel noch auf dem sechsten Platz verweilt hatte. Der Verein hielt am norwegischen Trainer fest und wurde in der Folgesaison wieder Meister. In der UEFA Europa League 2019/20 folgte mit dem Viertelfinaleinzug erneut ein internationaler Höhepunkt. Die Partie gegen Manchester United wurde erst in der Verlängerung verloren. In der Superliga zeigte die Mannschaft aber Schwächen in der Endrunde und wurde 2020 mit 14 Punkten Rückstand auf den FC Midtjylland Zweiter. Nach einem misslungenen Saisonstart wurde Solbakken im Oktober 2020 entlassen.[4]

Mit Jess Thorup wurde die Saison 2020/21 noch auf dem dritten Platz beendet und immerhin die Qualifikation für die Conference League 2021/22 erreicht, in der man das Achtelfinale erreichen konnte. Auch die Meisterschaft wurde 2022 wieder gewonnen, doch fiel die Mannschaft zum Saisonstart 2022/23 wieder zurück. Nachdem Kopenhagen am zehnten Spieltag mit einer Niederlage gegen Midtjylland auf den neunten Tabellenplatz gestürzt war, wurde Thorup freigestellt. Co-Trainer Jacob Neestrup wurde zur langfristigen Lösung und führte die Kopenhagener in der Saison noch zur Meisterschaft und zum Pokalsieg. Die nachfolgende Saison 2023/24 wurde zwar nur auf dem dritten Platz beendet, doch stand international der zweite Achtelfinaleinzug in der Champions League zu Buche. Die Zeit Neestrup, in der 2025 erneut Meisterschaft und Pokal gewonnen wurden, endete im März 2026, als mit einem siebten Platz in der Hauptrunde zum ersten Mal die Meisterrunde verpasst wurde. Mit Bo Svensson als Nachfolger wurde am Ende der Saison zumindest das ligainterne Conference-League-Playoff gegen Brøndby gewonnen.

Herrenfußball

Erfolge

Europapokalbilanz

Alle Spiele
Weitere Informationen Saison, Wettbewerb ...
Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1992/93UEFA-Pokal 1. Runde Finnland Mikkelin Palloilijat10:105:0 (H)5:1 (A)
2. Runde Frankreich AJ Auxerre0:70:5 (A)0:2 (H)
1993/94UEFA Champions League 1. Runde Nordirland Linfield FC4:30:3 (A)4:0 n. V. (H)
2. Runde Italien AC Mailand0:70:6 (H)0:1 (A)
1994/95UEFA-Pokal 1. Runde Slowakei ŠK Slovan Bratislava1:20:1 (A)1:1 (H)
1995/96Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Tschechien SK Hradec Králové2:70:5 (A)2:2 (H)
1996UEFA Intertoto Cup Gruppenphase Schweden Örebro SK2:22:2 (H)
Slowenien NK Maribor1:01:0 (A)
Osterreich FK Austria Wien2:12:1 (H)
Island Keflavik IF2:12:1 (A)
1997/98Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Armenien FC Ararat Jerewan5:03:0 (H)2:0 (A)
2. Runde Spanien Betis Sevilla1:30:2 (A)1:1 (H)
1998/99Europapokal der Pokalsieger Qualifikation Aserbaidschan Qarabağ Ağdam10:006:0 (H)4:0 (A)
1. Runde Bulgarien Lewski Sofia6:12:0 (A)4:1 (H)
2. Runde England FC Chelsea1:21:1 (A)0:1 (H)
1999UEFA Intertoto Cup 2. Runde Polen Polonia Warschau1:40:3 (H)1:1 (A)
2001/02UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Georgien Torpedo Kutaissi4:21:1 (A)3:1 (H)
3. Qualifikationsrunde Italien Lazio Rom3:52:1 (H)1:4 (A)
2001/02UEFA-Pokal 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik FK Obilić4:22:0 (H)2:2 (A)
2. Runde Niederlande Ajax Amsterdam1:00:0 (H)1:0 (A)
3. Runde Deutschland Borussia Dortmund0:20:1 (H)0:1 (A)
2002/03UEFA-Pokal Qualifikation Georgien Lokomotive Tiflis7:23:1 (H)4:1 (A)
1. Runde Schweden Djurgårdens IF1:30:0 (H)1:3 (A)
2003/04UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Malta Sliema Wanderers10:104:1 (H)6:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Schottland Glasgow Rangers2:31:1 (A)1:2 (H)
2003/04UEFA-Pokal 1. Runde Ungarn Ferencváros Budapest2:2
(3:2 i. E.)
1:1 (A)1:1 n. V. (H)
2. Runde Spanien RCD Mallorca2:31:2 (H)1:1 (A)
2004/05UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Slowenien ND Gorica2:62:1 (A)0:5 (H)
2005/06UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde Wales Carmarthen Town4:02:0 (H)2:0 (A)
1. Runde Deutschland Hamburger SV1:21:1 (A)0:1 (H)
2006/07UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Finnland Myllykosken Pallo -474:22:0 (H)2:2 (A)
3. Qualifikationsrunde Niederlande Ajax Amsterdam3:21:2 (H)2:0 (A)
Gruppenphase Portugal Benfica Lissabon1:30:0 (H)1:3 (A)
Schottland Celtic Glasgow3:20:1 (A)3:1 (H)
England Manchester United1:30:3 (A)1:0 (H)
2007/08UEFA Champions League 1. Runde Israel Beitar Jerusalem2:11:0 (H)1:1 n. V. (A)
2. Runde Portugal Benfica Lissabon1:31:2 (A)0:1 (H)
2007/08UEFA-Pokal 1. Runde Frankreich RC Lens3:21:1 (A)2:1 n. V. (H)
Gruppenphase Griechenland Panathinaikos Athen0:10:1 (H)
Russland Lokomotive Moskau1:01:0 (A)
Spanien Atlético Madrid0:20:2 (H)
Schottland FC Aberdeen0:40:4 (A)
2008/09UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde Nordirland Cliftonville FC11:004:0 (A)7:0 (H)
2. Qualifikationsrunde Norwegen Lillestrøm SK7:33:1 (H)4:2 (A)
1. Runde Russland FK Moskau3:22:1 (A)1:1 (H)
Gruppenphase Frankreich AS Saint-Étienne1:31:3 (H)
Spanien FC Valencia1:11:1 (A)
Norwegen Rosenborg Trondheim1:11:1 (H)
Belgien FC Brügge1:01:0 (A)
Sechzehntelfinale England Manchester City3:42:2 (H)1:2 (A)
2009/10UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Montenegro FK Mogren12:006:0 (H)6:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Norwegen Stabæk IF3:13:1 (H)0:0 (A)
Play-offs Zypern Republik APOEL Nikosia2:31:0 (H)1:3 (A)
2009/10UEFA Europa League Gruppenphase Rumänien CFR Cluj2:20:2 (A)2:0 (H)
Tschechien Sparta Prag4:01:0 (H)3:0 (A)
Niederlande PSV Eindhoven1:20:1 (A)1:1 (H)
Sechzehntelfinale Frankreich Olympique Marseille2:61:3 (H)1:3 (A)
2010/11UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Belarus BATE Baryssau3:20:0 (A)3:2 (H)
Play-offs Norwegen Rosenborg Trondheim(a)2:2(a)1:2 (A)1:0 (H)
Gruppenphase Russland Rubin Kasan1:11:0 (H)0:1 (A)
Griechenland Panathinaikos Athen5:12:0 (A)3:1 (H)
Spanien FC Barcelona1:30:2 (A)1:1 (H)
Achtelfinale England FC Chelsea0:20:2 (H)0:0 (A)
2011/12UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Irland Shamrock Rovers3:01:0 (H)2:0 (A)
Play-offs Tschechien Viktoria Pilsen2:51:3 (H)1:2 (A) 1
2011/12UEFA Europa League Gruppenphase Ukraine Worskla Poltawa2:11:0 (H)1:1 (A)
Belgien Standard Lüttich0:40:3 (A)0:1 (H)
Deutschland Hannover 963:42:2 (A)1:2 (H)
2012/13UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Belgien FC Brügge3:20:0 (H)3:2 (A)
Play-offs Frankreich OSC Lille1:21:0 (H)0:2 n. V. (A)
2012/13UEFA Europa League Gruppenphase Norwegen Molde FK4:22:1 (H)2:1 (A)
Rumänien Steaua Bukarest1:20:1 (A)1:1 (H)
Deutschland VfB Stuttgart0:20:0 (A)0:2 (H)
2013/14UEFA Champions League Gruppenphase Italien Juventus Turin2:41:1 (H)1:3 (A)
Spanien Real Madrid0:60:4 (A)0:2 (H)
Turkei Galatasaray Istanbul2:31:3 (A)1:0 (H)
2014/15UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Ukraine Dnipro Dnipropetrowsk2:000:0 (A) 22:0 (H)
Play-offs Deutschland Bayer 04 Leverkusen2:72:3 (H)0:4 (A)
2014/15UEFA Europa League Gruppenphase Finnland HJK Helsinki3:22:0 (H)1:2 (A)
Italien FC Turin1:60:1 (A)1:5 (H)
Belgien FC Brügge1:51:1 (A)0:4 (H)
2015/16UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Wales Newtown AFC5:12:0 (H)3:1 (A)
3. Qualifikationsrunde Tschechien FK Jablonec(a)3:3(a)1:0 (A)2:3 (H)
2016/17UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Nordirland Crusaders FC9:03:0 (A)6:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Rumänien Astra Giurgiu4:11:1 (A)3:0 (H)
Play-offs Zypern Republik APOEL Nikosia2:11:0 (H)1:1 (A)
Gruppenphase Portugal FC Porto1:11:1 (A)0:0 (H)
Belgien FC Brügge6:04:0 (H)2:0 (A)
England Leicester City0:10:1 (A)0:0 (H)
2016/17UEFA Europa League Sechzehntelfinale Bulgarien Ludogorets Rasgrad2:12:1 (A)0:0 (H)
Achtelfinale Niederlande Ajax Amsterdam2:32:1 (H)0:2 (A)
2017/18UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Slowakei MŠK Žilina4:33:1 (A)1:2 (H)
3. Qualifikationsrunde Nordmazedonien Vardar Skopje4:20:1 (A)4:1 (H)
Play-offs Aserbaidschan Qarabağ Ağdam(a)2:2(a)0:1 (A)2:1 (H)
2017/18UEFA Europa League Gruppenphase Russland Lokomotive Moskau1:20:0 (H)1:2 (A)
Moldau Republik Sheriff Tiraspol2:00:0 (A)2:0 (H)
Tschechien FC Fastav Zlín4:11:1 (A) 33:0 (H)
Sechzehntelfinale Spanien Atlético Madrid1:51:4 (H)0:1 (A)
2018/19UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Finnland Kuopion PS2:11:0 (A)1:1 (H)
2. Qualifikationsrunde Island UMF Stjarnan7:02:0 (A)5:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Bulgarien ZSKA Sofia4:22:1 (A)2:1 (H)
Play-offs Italien Atalanta Bergamo0:0
(4:3 i. E.)
0:0 (A)0:0 (H)
Gruppenphase Russland Zenit St. Petersburg1:21:1 (H)0:1 (A)
Frankreich Girondins Bordeaux2:22:1 (A)0:1 (H)
Tschechien Slavia Prag0:10:1 (H)0:0 (A)
2019/20UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Wales The New Saints FC3:02:0 (A)1:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Serbien FK Roter Stern Belgrad2:2
(6:7 i. E.)
1:1 (A)1:1 n. V. (H)
2019/20UEFA Europa League Play-offs Lettland Riga FC3:23:1 (H)0:1 (A)
Gruppenphase Schweiz FC Lugano2:01:0 (H)1:0 (A) 4
Schweden Malmö FF1:21:1 (A)0:1 (H)
Ukraine Dynamo Kiew2:21:1 (A)1:1 (H)
Sechzehntelfinale Schottland Celtic Glasgow4:21:1 (H)3:1 (A)
Achtelfinale Turkei Istanbul Başakşehir FK3:10:1 (A)3:0 (H)
Viertelfinale England Manchester United0:100:1 n. V. (in Köln)
2020/21UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Schweden IFK Göteborg2:12:1 (A)
3. Qualifikationsrunde Polen Piast Gliwice3:03:0 (H)
Play-offs Kroatien HNK Rijeka0:10:1 (A)
2021/22UEFA Europa Conference League 2. Qualifikationsrunde Belarus Torpedo Schodsina9:14:1 (H)5:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Bulgarien Lokomotive Plovdiv5:31:1 (A)4:2 (H)
Play-offs Turkei Sivasspor6:11:1 (A)5:0 (H)
Gruppenphase Slowakei ŠK Slovan Bratislava5:13:1 (A)2:0 (H)
GibraltarGibraltar Lincoln Red Imps FC7:13:1 (H)4:0 (A)
Griechenland PAOK Saloniki3:31:2 (H)2:1 (A)
Achtelfinale Niederlande PSV Eindhoven4:84:4 (A)0:4 (H)
2022/23UEFA Champions League Play-offs Turkei Trabzonspor2:12:1 (H)0:0 (A)
Gruppenphase Deutschland Borussia Dortmund1:40:3 (A)1:1 (H)
Spanien FC Sevilla0:30:0 (H)0:3 (A)
England Manchester City0:50:5 (A)0:0 (H)
2023/24UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Island Breiðablik Kópavogur8:32:0 (A)6:3 (H)
3. Qualifikationsrunde Tschechien Sparta Prag3:3
(4:2 i. E.)
0:0 (H)3:3 n. V. (A)
Play-offs Polen Raków Częstochowa2:11:0 (A)1:1 (H)
Gruppenphase Turkei Galatasaray Istanbul3:22:2 (A)1:0 (H)
Deutschland Bayern München1:21:2 (H)0:0 (A)
England Manchester United4:40:1 (A)4:3 (H)
Achtelfinale England Manchester City1:61:3 (H)1:3 (A)
2024/25UEFA Conference League 2. Qualifikationsrunde GibraltarGibraltar FC Bruno’s Magpies8:13:0 (A)5:1 (H)
3. Qualifikationsrunde Tschechien Baník Ostrava1:1
(2:1 i. E.)
1:0 (H)0:1 n. V. (A)
Play-offs Schottland FC Kilmarnock3:12:0 (H)1:1 (A)
Ligaphase Polen Jagiellonia Białystok1:21:2 (H)
Spanien Betis Sevilla1:11:1 (A)
Turkei Istanbul Başakşehir FK2:22:2 (H)
Belarus FK Dinamo Minsk2:12:1 (A)
Schottland Heart of Midlothian2:02:0 (H)
Osterreich SK Rapid Wien0:30:3 (A)
Play-offs Deutschland 1. FC Heidenheim4:31:2 (H)3:1 n. V. (A)
Achtelfinale England FC Chelsea1:31:2 (H)0:1 (A)
2025/26UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Kosovo KF Drita3:02:0 (H)1:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Schweden Malmö FF5:00:0 (A)5:0 (H)
Play-offs Schweiz FC Basel3:11:1 (A)2:0 (H)
Ligaphase Deutschland Bayer 04 Leverkusen2:2(H)
Aserbaidschan Qarabağ Ağdam0:2(A)
Deutschland Borussia Dortmund2:4(H)
England Tottenham Hotspur0:4(A)
Kasachstan Qairat Almaty3:2(H)
Spanien FC Villarreal3:2(A)
Italien SSC Neapel1:1(H)
Spanien FC Barcelona1:4(A)
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Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung
1 
Das Rückspiel wurde in der Synot Tip Aréna in Prag ausgetragen, da das Stadion von Pilsen über kein Flutlicht verfügt.
2 
Aufgrund der angespannten Sicherheitslage in der Ostukraine wurde das Hinspiel im Olympiastadion in Kiew ausgetragen.
3 
Das Hinspiel wurde im Andrův stadion in Olmütz ausgetragen, da das Stadion von Zlin nicht für den Europapokal zugelassen ist.
4 
Das Rückspiel wurde im Kybunpark in St. Gallen ausgetragen, da das Stadion von Lugano nicht für den Europapokal zugelassen ist.
Weitere Informationen Wettbewerb, Spiele ...
Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League1220493241172156
Europapokal der Pokalsieger0120060303025013
UEFA-Pokal / Europa League1140433239145122
UEFA Intertoto Cup0060030201008008
Conference League0300160608064036
Gesamt2841177592414335
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Stand: 28. Januar 2026

Kader der Saison 2025/26

Stand: 5. März 2026[5]

Weitere Informationen Nr., Position ...
Nr. Position Name
1 Kroatien TW Dominik Kotarski
5 Brasilien AB Gabriel Pereira
6 GriechenlandGriechenland AB Pantelis Hatzidiakos
7 SchwedenSchweden MF Viktor Claesson (C)ein weißes C in blauem Kreis
8 DanemarkDänemark MF Magnus Mattsson
9 DeutschlandDeutschland ST Youssoufa Moukoko
10 Norwegen MF Mohamed Elyounoussi
11 SchwedenSchweden ST Jordan Larsson
13 Mexiko AB Rodrigo Huescas
14 DanemarkDänemark ST Andreas Cornelius
15 Peru AB Marcos López
16 Brasilien MF Robert
17 PortugalPortugal AB Aurélio Buta
18 Costa Rica AB Kenay Myrie
Nr. Position Name
20 JapanJapan AB Junnosuke Suzuki
21 DanemarkDänemark MF Mads Emil Madsen
23 Marokko MF Amir Richardson
24 Norwegen AB Birger Meling
25 DanemarkDänemark AB Zanka
26 Norwegen ST Liam West
27 DanemarkDänemark AB Thomas Delaney
29 DanemarkDänemark MF Jonathan Moalem
30 Tunesien MF Elias Achouri
31 Island TW Rúnar Alex Rúnarsson
36 DanemarkDänemark MF William Clem
38 DanemarkDänemark MF Oliver Højer
39 Island ST Viktor Dadason
61 DanemarkDänemark TW Oscar Buur
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Trainer

Weitere Informationen Nat., Trainer ...
Nat. Trainer von bis
DanemarkDänemarkBenny Johansen01.07.199230.06.1994
DanemarkDänemarkKeld Kristensen01.07.199405.09.1994
DanemarkDänemarkBenny Johansen06.09.199430.06.1995
DanemarkDänemarkMichael Schäfer01.07.199530.06.1996
DanemarkDänemarkKim Brink01.07.199630.06.1997
SchwedenSchwedenKent Karlsson01.07.199723.09.1998
DanemarkDänemarkKim Brink24.09.199831.12.1998
DanemarkDänemarkChristian Andersen01.03.199931.12.1999
DanemarkDänemarkKim Brink16.03.200030.06.2000
EnglandEnglandRoy Hodgson01.07.200030.06.2001
DanemarkDänemarkNiels-Christian Holmstrøm01.07.200114.09.2001
SchwedenSchwedenHans Backe15.09.200131.12.2005
NorwegenStåle Solbakken01.01.200630.06.2011
SchwedenSchwedenRoland Nilsson01.07.201108.01.2012
DanemarkDänemarkCarsten Vagn Jensen09.01.201203.06.2012
BelgienAriël Jacobs01.07.201221.08.2013
NorwegenStåle Solbakken22.08.201310.10.2020
DanemarkDänemarkJess Thorup02.11.202020.09.2022
DanemarkDänemarkJacob Neestrup20.09.202229.03.2026
DanemarkDänemarkBo Svensson30.03.2026
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Bekannte Spieler

Frauenfußball

Seit dem Sommer 2024 verfügt der FC Kopenhagen auch über eine Mannschaft im Frauenfußball. Das Frauenteam, das über die Tochtergesellschaft FC København Kvindefodbold A/S organisiert ist, geht auf eine Zusammenarbeit mit den Amateurvereinen Kjøbenhavns Boldklub, Boldklubben 1903 und dem FC Damsø zurück.[6] Kopenhagen startete wie zuvor der FC Damsø in der drittklassigen 2. Division, schaffte aber umgehend den Aufstieg in die B-Liga.[7] Dort wurde Kopenhagen Ende 2025 Zweiter und rückte somit weiter in die Qualifikationsrunde zur A-Liga auf.[8]

Die Frauen tragen ihre Heimspiele im Vanløse Idrætspark aus.

Wirtschaftliche Expansion

Heute ist der FC Kopenhagen zweifelsohne Dänemarks reichster Verein – eine Folge guten Managements seitens Flemming Østergaard (scherzhaft wird der Patron des FCK oft Don Ø genannt). Østergaard, der Vorstand der Stadion-Betreibergesellschaft Parken Sports & Entertainment A/S, deren Tochtergesellschaft der FCK heute ist, baute das Parken-Areal sukzessive zu einem prosperierenden Büro- und Veranstaltungszentrum aus, was dazu führte, dass der FCK heute als einer von wenigen europäischen Fußballvereinen regelmäßig Gewinne erwirtschaftet.

Gleichzeitig expandierte Østergaard mit seiner Marke FCK in andere Sportarten – so übernahm man 2002 die Damen- und Herrenmannschaft des Handballvereins Frederiksberg Idrætsforening, die seither als FCK Håndbold firmiert.

Am 3. Januar 2017 gab der FC Kopenhagen die Verpflichtung eines Counter-Strike:Global Offensive-Teams bekannt und sicherte sich dafür die ehemaligen Spieler von Team Dignitas. Von nun an stehen Mathias „MSL“ Lauridsen, Kristian „k0nfig“ Wienecke, Ruben „RUBINO“ Villarroel, René „cajunb“ Borg, Emil „Magiskb0y“ Reif und Coach Casper „ruggah“ Due unter der Flagge des Sportklubs, treten aber unter dem Namen „North“ an.[9]

Commons: FC Kopenhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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