FC Kopenhagen
Fußballverein in Kopenhagen, Dänemark
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Der FC Kopenhagen (dänisch F.C. København, kurz: FCK) ist ein dänischer Sportverein aus Kopenhagen, der vor allem durch seine Herrenfußballmannschaft bekannt ist. Mit 16 Titelgewinnen ist Kopenhagen Rekordmeister der Superliga und mit zehn Finalsiegen auch Rekordsieger des Dänischen Fußballpokals.
| FC Kopenhagen | ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Name | Football Club København | |||
| Sitz | Kopenhagen, Dänemark | |||
| Gründung | 1. Juli 1992 | |||
| Farben | weiß-blau | |||
| Präsident | Allan Agerholm | |||
| Website | fck.dk | |||
| Erste Fußballmannschaft | ||||
| Cheftrainer | Bo Svensson | |||
| Spielstätte | Parken | |||
| Plätze | 38.065[1] | |||
| Liga | Superliga | |||
| 2025/26 | 7. Platz | |||
| ||||

Mit dem Gewinn der Royal League 2004/05 konnte der FC Kopenhagen seinen ersten internationalen Erfolg verzeichnen und sich 2006/07 erstmals für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren. Den bisher größten Erfolg erreichte der Verein mit dem Einzug in das Achtelfinale der Champions League 2010/11.
Geschichte
Ursprünge
Obwohl die Mannschaft des FC Kopenhagen erst 1992 zum ersten Mal aufgelaufen ist, kann dieser sehr junge Verein doch von sich behaupten, der älteste Fußballverein Nordeuropas außerhalb Großbritanniens zu sein. Denn er entstand durch die Fusion der Profimannschaften zweier Kopenhagener Klubs, von denen der ältere von 1876 (Fußballabteilung ab 1879) datiert:
- Kjøbenhavns Boldklub (KB) wurde am 26. April 1876 in Kopenhagen gegründet. Neben Fußball spielen die Mitglieder des Vereins auch Cricket und Tennis. KB konnte bereits die ersten beiden ausgetragenen dänischen Meisterschaften 1913/14 und 1914/15 gewinnen. 13 weitere Titel, zuletzt 1980, kamen noch hinzu. Den nationalen Pokalwettbewerb konnte der Verein aber trotz fünf weiterer Finalteilnahmen nur ein einziges Mal gewinnen.
- Der Boldklubben 1903 (B1903) war seit seiner Gründung zu Anfang des 20. Jahrhunderts stets ein reiner Fußballverein. Bei der ersten ausgetragenen dänischen Meisterschaft 1913/14 wurde die Mannschaft bereits Vierter, und 1924 konnte man den Titel erstmals für sich entscheiden. Es folgten sechs weitere Meisterschaften, zuletzt 1976, sowie zwei Pokalsiege. Der Pokalsieg 1986 war zugleich der letzte nationale Titel eines der beiden traditionsreichen Hauptstadtvereine. Torben Piechnik war der letzte „3er“ (so nannten die Anhänger ihre Spieler oft, in Anspielung auf das Gründungsjahr 1903), der neben dem schwarz-weißen 1903er-Trikot auch den rot-weißen Dress der dänischen Nationalmannschaft trug – als Teil der legendären Europameistermannschaft von 1992.
Die Fusion
Im Laufe der 1980er Jahre verlor KB jedoch zusehends an Boden, und letztendlich fand man sich, trotz anhaltend hohen Zuspruchs der Fans, in der zweiten Liga wieder. Die 3er plagte indes ein anderes Problem: obwohl der Verein sportlich weiterhin mithalten konnte (1992 wurde man noch Vizemeister und in derselben Saison konnte man den FC Bayern München im UEFA-Cup mit 6:2 besiegen), kamen durchschnittlich nicht mehr als 2000 Zuschauer zu den Heimspielen.
Gleichzeitig kam in dieser Zeit ein anderer Club auf, der wie aus dem Nichts zum Seriensieger der dänischen Liga wurde: Brøndby IF aus dem gleichnamigen Ort aus der Kopenhagener Peripherie brachte die alteingesessenen Hauptstadtvereine zusehends in Bedrängnis.
Zusätzlich wurde in dieser Zeit das dänische Nationalstadion Parken („der Park“) im Kopenhagener Stadtteil Østerbro neu gebaut und hätte als größtes und modernstes Stadion des Landes ab 1993 leer gestanden, hätte sich kein hochklassiger Verein gefunden, der es mit Zuschauern füllen würde.
Als letzten Ausweg entschied man sich zu einem drastischen Schritt: man verband die Stärken von KB (die starke Fanszene und die Unterstützung der regionalen Wirtschaft) und des B1903 (eine starke Mannschaft und den Startplatz in der ersten Liga) und stellte unter dem Namen FC København eine gemeinsame Profimannschaft zusammen. Der Name wurde gewählt, um sich deutlich vom Vorstadtklub Brøndby IF abzugrenzen, den man nicht als „echten“ Kopenhagener Verein ansah. Dabei wurden die beiden Vereine als solches nicht fusioniert, sie legten nur den Spielbetrieb ihrer jeweiligen ersten Mannschaft zusammen. Beide Klubs bestehen weiter und unterhalten ihre eigenen Jugendmannschaften.
Die erste Mannschaft, die zu Beginn der Saison 1992/93 für den FCK auflief, bestand fast komplett aus ehemaligen B1903-Spielern. Als Zugeständnis gegenüber den KB-Fans, die plötzlich eine völlig andere Mannschaft anfeuern sollten, und auch eingedenk der Tradition des Boldklub als ehemaligen Rekordmeister, wurden als Vereinsfarben Weiß und Blau gewählt, die alten KB-Farben. Das neue Wappen zeigte einen blauen Löwenkopf und einen stilisierten Dannebrog. Der Löwe aus dem dänischen Staatswappen wurde gewählt, da bisher noch kein einziger großer dänischer Verein einen solchen im Wappen führte.
Geschichte als FC Kopenhagen
Der Zeitpunkt für die Fusion schien gut gewählt: Als der FCK im Herbst 1992 die Bühne betrat, war die Fußballbegeisterung in Dänemark gerade auf dem Höhepunkt – im Sommer war man in Schweden überraschend Europameister geworden. Breite Bevölkerungsschichten interessierten sich plötzlich erstmals für Fußball und fanden im FC Kopenhagen einen neuen Lieblingsverein. Mit dem bis dahin höchsten Zuschauerschnitt der dänischen Fußballgeschichte gewann der FCK gleich beim ersten Anlauf die Meisterschaft. 1995 und 1997 folgten Titelgewinne im nationalen Pokalwettbewerb. In der Superliga setzte sich der anfängliche Erfolg aber nicht fort. Von 1995 bis 2000 wurde nur mit dem dritten Platz in der Saison 1997/98 ein Tabellenplatz in der oberen Hälfte erreicht.
Mit Roy Hodgson als Trainer wurde der Hauptstadtklub in der Saison 2000/01 zum zweiten Mal Meister. Die Jahrtausendwende bildete für den Verein den Auftakt einer dominanten Serie im dänischen Fußball: innerhalb von 25 Jahren wurde Kopenhagen 15 Mal Dänischer Meister und gewann achtmal den Pokalwettbewerb. Zu Brøndby IF, das bis in die 2000er als bester dänischer Verein galt, besteht eine Rivalität, die sich auch in dem Lokalderby New Firm ausdrückt. In der Saison 2003/04 gelang Kopenhagen mit Hans Backe das Double, indem man sowohl die Meisterschaft als auch den Pokal gewinnen konnte. Ein Jahr später war man in den nationalen Wettbewerben chancenlos gegen Brøndby, konnte dafür aber die neue Royal League gegen Top-Klubs aus Schweden und Norwegen gewinnen. Zum Januar 2006 schied Backe auf eigenen Wunsch aus dem Verein aus, woraufhin Ståle Solbakken übernahm.[2] Der Norweger stellte die Meisterschaft sicher und zog anschließend durch ein 1:2 und 2:0 gegen Ajax Amsterdam erstmals in die Gruppenphase der UEFA Champions League 2006/07 ein. Die Gruppe beendete man als Tabellenletzter, was gleichbedeutend mit dem Ausscheiden war. Solbakken gewann mit Kopenhagen auch 2007, 2009, 2010 und 2011 die Dänische Meisterschaft und feierte mit dem Pokalsieg 2009 das Double. In der Saison 2010/11 wurde die Superliga mit 26 Punkten Vorsprung entschieden und in der Champions League als erste dänische Mannschaft das Achtelfinale (0:2/0:0 gegen den FC Chelsea) erreicht. Nach fünfeinhalb Jahren verließ Solbakken den FC Kopenhagen im Sommer 2011, um zum 1. FC Köln zu wechseln.
In den Spielzeiten 2011/12 und 2012/13 war Kopenhagen mit einem Pokalsieg, einer Meisterschaft und dem Erreichen der Gruppenphase der UEFA Europa League nicht minder erfolgreich; auf der Trainerposition herrschte mit drei Cheftrainern in zwei Jahren jedoch Unruhe. Ståle Solbakken kehrte im Sommer 2013 zurück und prägte Kopenhagen anschließend für weitere sieben Jahre. 2015 bis 2017 wurde der nationale Pokalwettbewerb dreimal in Folge gewonnen, 2016 und 2017 auch die Superliga. Zudem führte Solbakken die Dänen in das Achtelfinale der UEFA Europa League 2016/17 und wurde nach der Saison zum dritten Mal – nach 2007 und 2011 – zum Trainer des Jahres in Dänemark ausgezeichnet.[3] Nach diesen Erfolgen war die Saison 2017/18 für den FCK enttäuschend: Pokalaus im Achtelfinale und in der Superliga wurde mit dem vierten Platz das schlechteste Ergebnis seit 18 Jahren eingefahren, nachdem man zum Jahreswechsel noch auf dem sechsten Platz verweilt hatte. Der Verein hielt am norwegischen Trainer fest und wurde in der Folgesaison wieder Meister. In der UEFA Europa League 2019/20 folgte mit dem Viertelfinaleinzug erneut ein internationaler Höhepunkt. Die Partie gegen Manchester United wurde erst in der Verlängerung verloren. In der Superliga zeigte die Mannschaft aber Schwächen in der Endrunde und wurde 2020 mit 14 Punkten Rückstand auf den FC Midtjylland Zweiter. Nach einem misslungenen Saisonstart wurde Solbakken im Oktober 2020 entlassen.[4]
Mit Jess Thorup wurde die Saison 2020/21 noch auf dem dritten Platz beendet und immerhin die Qualifikation für die Conference League 2021/22 erreicht, in der man das Achtelfinale erreichen konnte. Auch die Meisterschaft wurde 2022 wieder gewonnen, doch fiel die Mannschaft zum Saisonstart 2022/23 wieder zurück. Nachdem Kopenhagen am zehnten Spieltag mit einer Niederlage gegen Midtjylland auf den neunten Tabellenplatz gestürzt war, wurde Thorup freigestellt. Co-Trainer Jacob Neestrup wurde zur langfristigen Lösung und führte die Kopenhagener in der Saison noch zur Meisterschaft und zum Pokalsieg. Die nachfolgende Saison 2023/24 wurde zwar nur auf dem dritten Platz beendet, doch stand international der zweite Achtelfinaleinzug in der Champions League zu Buche. Die Zeit Neestrup, in der 2025 erneut Meisterschaft und Pokal gewonnen wurden, endete im März 2026, als mit einem siebten Platz in der Hauptrunde zum ersten Mal die Meisterrunde verpasst wurde. Mit Bo Svensson als Nachfolger wurde am Ende der Saison zumindest das ligainterne Conference-League-Playoff gegen Brøndby gewonnen.
Herrenfußball
Erfolge
- Dänischer Meister (16): 1993, 2001, 2003, 2004, 2006, 2007, 2009, 2010, 2011, 2013, 2016, 2017, 2019, 2022, 2023, 2025
- Royal-League-Gewinner (2): 2005 und 2006
- Dänischer Pokalsieger (10): 1995, 1997, 2004, 2009, 2012, 2015, 2016, 2017, 2023, 2025
- Dänischer Ligapokalsieger (1): 1996
- Dänischer Supercupsieger (3): 1995, 2001, 2004
- Ørestad-Cup-Gewinner (2): 2000, 2002
- Kings-Cup-Gewinner (1): 1994
Europapokalbilanz
| Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Gesamt | Hin | Rück |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1992/93 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 10:1 | 5:0 (H) | 5:1 (A) | |
| 2. Runde | 0:7 | 0:5 (A) | 0:2 (H) | |||
| 1993/94 | UEFA Champions League | 1. Runde | 4:3 | 0:3 (A) | 4:0 n. V. (H) | |
| 2. Runde | 0:7 | 0:6 (H) | 0:1 (A) | |||
| 1994/95 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 1:2 | 0:1 (A) | 1:1 (H) | |
| 1995/96 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | 2:7 | 0:5 (A) | 2:2 (H) | |
| 1996 | UEFA Intertoto Cup | Gruppenphase | 2:2 | 2:2 (H) | ||
| 1:0 | 1:0 (A) | |||||
| 2:1 | 2:1 (H) | |||||
| 2:1 | 2:1 (A) | |||||
| 1997/98 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | 5:0 | 3:0 (H) | 2:0 (A) | |
| 2. Runde | 1:3 | 0:2 (A) | 1:1 (H) | |||
| 1998/99 | Europapokal der Pokalsieger | Qualifikation | 10:0 | 6:0 (H) | 4:0 (A) | |
| 1. Runde | 6:1 | 2:0 (A) | 4:1 (H) | |||
| 2. Runde | 1:2 | 1:1 (A) | 0:1 (H) | |||
| 1999 | UEFA Intertoto Cup | 2. Runde | 1:4 | 0:3 (H) | 1:1 (A) | |
| 2001/02 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 4:2 | 1:1 (A) | 3:1 (H) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 3:5 | 2:1 (H) | 1:4 (A) | |||
| 2001/02 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 4:2 | 2:0 (H) | 2:2 (A) | |
| 2. Runde | 1:0 | 0:0 (H) | 1:0 (A) | |||
| 3. Runde | 0:2 | 0:1 (H) | 0:1 (A) | |||
| 2002/03 | UEFA-Pokal | Qualifikation | 7:2 | 3:1 (H) | 4:1 (A) | |
| 1. Runde | 1:3 | 0:0 (H) | 1:3 (A) | |||
| 2003/04 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 10:1 | 4:1 (H) | 6:0 (A) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 2:3 | 1:1 (A) | 1:2 (H) | |||
| 2003/04 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 2:2 (3:2 i. E.) | 1:1 (A) | 1:1 n. V. (H) | |
| 2. Runde | 2:3 | 1:2 (H) | 1:1 (A) | |||
| 2004/05 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 2:6 | 2:1 (A) | 0:5 (H) | |
| 2005/06 | UEFA-Pokal | 2. Qualifikationsrunde | 4:0 | 2:0 (H) | 2:0 (A) | |
| 1. Runde | 1:2 | 1:1 (A) | 0:1 (H) | |||
| 2006/07 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 4:2 | 2:0 (H) | 2:2 (A) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 3:2 | 1:2 (H) | 2:0 (A) | |||
| Gruppenphase | 1:3 | 0:0 (H) | 1:3 (A) | |||
| 3:2 | 0:1 (A) | 3:1 (H) | ||||
| 1:3 | 0:3 (A) | 1:0 (H) | ||||
| 2007/08 | UEFA Champions League | 1. Runde | 2:1 | 1:0 (H) | 1:1 n. V. (A) | |
| 2. Runde | 1:3 | 1:2 (A) | 0:1 (H) | |||
| 2007/08 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 3:2 | 1:1 (A) | 2:1 n. V. (H) | |
| Gruppenphase | 0:1 | 0:1 (H) | ||||
| 1:0 | 1:0 (A) | |||||
| 0:2 | 0:2 (H) | |||||
| 0:4 | 0:4 (A) | |||||
| 2008/09 | UEFA-Pokal | 1. Qualifikationsrunde | 11:0 | 4:0 (A) | 7:0 (H) | |
| 2. Qualifikationsrunde | 7:3 | 3:1 (H) | 4:2 (A) | |||
| 1. Runde | 3:2 | 2:1 (A) | 1:1 (H) | |||
| Gruppenphase | 1:3 | 1:3 (H) | ||||
| 1:1 | 1:1 (A) | |||||
| 1:1 | 1:1 (H) | |||||
| 1:0 | 1:0 (A) | |||||
| Sechzehntelfinale | 3:4 | 2:2 (H) | 1:2 (A) | |||
| 2009/10 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 12:0 | 6:0 (H) | 6:0 (A) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 3:1 | 3:1 (H) | 0:0 (A) | |||
| Play-offs | 2:3 | 1:0 (H) | 1:3 (A) | |||
| 2009/10 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 2:2 | 0:2 (A) | 2:0 (H) | |
| 4:0 | 1:0 (H) | 3:0 (A) | ||||
| 1:2 | 0:1 (A) | 1:1 (H) | ||||
| Sechzehntelfinale | 2:6 | 1:3 (H) | 1:3 (A) | |||
| 2010/11 | UEFA Champions League | 3. Qualifikationsrunde | 3:2 | 0:0 (A) | 3:2 (H) | |
| Play-offs | (a)2:2 | 1:2 (A) | 1:0 (H) | |||
| Gruppenphase | 1:1 | 1:0 (H) | 0:1 (A) | |||
| 5:1 | 2:0 (A) | 3:1 (H) | ||||
| 1:3 | 0:2 (A) | 1:1 (H) | ||||
| Achtelfinale | 0:2 | 0:2 (H) | 0:0 (A) | |||
| 2011/12 | UEFA Champions League | 3. Qualifikationsrunde | 3:0 | 1:0 (H) | 2:0 (A) | |
| Play-offs | 2:5 | 1:3 (H) | 1:2 (A) 1 | |||
| 2011/12 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 2:1 | 1:0 (H) | 1:1 (A) | |
| 0:4 | 0:3 (A) | 0:1 (H) | ||||
| 3:4 | 2:2 (A) | 1:2 (H) | ||||
| 2012/13 | UEFA Champions League | 3. Qualifikationsrunde | 3:2 | 0:0 (H) | 3:2 (A) | |
| Play-offs | 1:2 | 1:0 (H) | 0:2 n. V. (A) | |||
| 2012/13 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 4:2 | 2:1 (H) | 2:1 (A) | |
| 1:2 | 0:1 (A) | 1:1 (H) | ||||
| 0:2 | 0:0 (A) | 0:2 (H) | ||||
| 2013/14 | UEFA Champions League | Gruppenphase | 2:4 | 1:1 (H) | 1:3 (A) | |
| 0:6 | 0:4 (A) | 0:2 (H) | ||||
| 2:3 | 1:3 (A) | 1:0 (H) | ||||
| 2014/15 | UEFA Champions League | 3. Qualifikationsrunde | 2:0 | 0:0 (A) 2 | 2:0 (H) | |
| Play-offs | 2:7 | 2:3 (H) | 0:4 (A) | |||
| 2014/15 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 3:2 | 2:0 (H) | 1:2 (A) | |
| 1:6 | 0:1 (A) | 1:5 (H) | ||||
| 1:5 | 1:1 (A) | 0:4 (H) | ||||
| 2015/16 | UEFA Europa League | 2. Qualifikationsrunde | 5:1 | 2:0 (H) | 3:1 (A) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 3:3(a) | 1:0 (A) | 2:3 (H) | |||
| 2016/17 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 9:0 | 3:0 (A) | 6:0 (H) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 4:1 | 1:1 (A) | 3:0 (H) | |||
| Play-offs | 2:1 | 1:0 (H) | 1:1 (A) | |||
| Gruppenphase | 1:1 | 1:1 (A) | 0:0 (H) | |||
| 6:0 | 4:0 (H) | 2:0 (A) | ||||
| 0:1 | 0:1 (A) | 0:0 (H) | ||||
| 2016/17 | UEFA Europa League | Sechzehntelfinale | 2:1 | 2:1 (A) | 0:0 (H) | |
| Achtelfinale | 2:3 | 2:1 (H) | 0:2 (A) | |||
| 2017/18 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 4:3 | 3:1 (A) | 1:2 (H) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 4:2 | 0:1 (A) | 4:1 (H) | |||
| Play-offs | 2:2(a) | 0:1 (A) | 2:1 (H) | |||
| 2017/18 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 1:2 | 0:0 (H) | 1:2 (A) | |
| 2:0 | 0:0 (A) | 2:0 (H) | ||||
| 4:1 | 1:1 (A) 3 | 3:0 (H) | ||||
| Sechzehntelfinale | 1:5 | 1:4 (H) | 0:1 (A) | |||
| 2018/19 | UEFA Europa League | 1. Qualifikationsrunde | 2:1 | 1:0 (A) | 1:1 (H) | |
| 2. Qualifikationsrunde | 7:0 | 2:0 (A) | 5:0 (H) | |||
| 3. Qualifikationsrunde | 4:2 | 2:1 (A) | 2:1 (H) | |||
| Play-offs | 0:0 (4:3 i. E.) | 0:0 (A) | 0:0 (H) | |||
| Gruppenphase | 1:2 | 1:1 (H) | 0:1 (A) | |||
| 2:2 | 2:1 (A) | 0:1 (H) | ||||
| 0:1 | 0:1 (H) | 0:0 (A) | ||||
| 2019/20 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 3:0 | 2:0 (A) | 1:0 (H) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 2:2 (6:7 i. E.) | 1:1 (A) | 1:1 n. V. (H) | |||
| 2019/20 | UEFA Europa League | Play-offs | 3:2 | 3:1 (H) | 0:1 (A) | |
| Gruppenphase | 2:0 | 1:0 (H) | 1:0 (A) 4 | |||
| 1:2 | 1:1 (A) | 0:1 (H) | ||||
| 2:2 | 1:1 (A) | 1:1 (H) | ||||
| Sechzehntelfinale | 4:2 | 1:1 (H) | 3:1 (A) | |||
| Achtelfinale | 3:1 | 0:1 (A) | 3:0 (H) | |||
| Viertelfinale | 0:1 | 0:1 n. V. (in Köln) | ||||
| 2020/21 | UEFA Europa League | 2. Qualifikationsrunde | 2:1 | 2:1 (A) | ||
| 3. Qualifikationsrunde | 3:0 | 3:0 (H) | ||||
| Play-offs | 0:1 | 0:1 (A) | ||||
| 2021/22 | UEFA Europa Conference League | 2. Qualifikationsrunde | 9:1 | 4:1 (H) | 5:0 (A) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 5:3 | 1:1 (A) | 4:2 (H) | |||
| Play-offs | 6:1 | 1:1 (A) | 5:0 (H) | |||
| Gruppenphase | 5:1 | 3:1 (A) | 2:0 (H) | |||
| 7:1 | 3:1 (H) | 4:0 (A) | ||||
| 3:3 | 1:2 (H) | 2:1 (A) | ||||
| Achtelfinale | 4:8 | 4:4 (A) | 0:4 (H) | |||
| 2022/23 | UEFA Champions League | Play-offs | 2:1 | 2:1 (H) | 0:0 (A) | |
| Gruppenphase | 1:4 | 0:3 (A) | 1:1 (H) | |||
| 0:3 | 0:0 (H) | 0:3 (A) | ||||
| 0:5 | 0:5 (A) | 0:0 (H) | ||||
| 2023/24 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 8:3 | 2:0 (A) | 6:3 (H) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 3:3 (4:2 i. E.) | 0:0 (H) | 3:3 n. V. (A) | |||
| Play-offs | 2:1 | 1:0 (A) | 1:1 (H) | |||
| Gruppenphase | 3:2 | 2:2 (A) | 1:0 (H) | |||
| 1:2 | 1:2 (H) | 0:0 (A) | ||||
| 4:4 | 0:1 (A) | 4:3 (H) | ||||
| Achtelfinale | 1:6 | 1:3 (H) | 1:3 (A) | |||
| 2024/25 | UEFA Conference League | 2. Qualifikationsrunde | 8:1 | 3:0 (A) | 5:1 (H) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 1:1 (2:1 i. E.) | 1:0 (H) | 0:1 n. V. (A) | |||
| Play-offs | 3:1 | 2:0 (H) | 1:1 (A) | |||
| Ligaphase | 1:2 | 1:2 (H) | ||||
| 1:1 | 1:1 (A) | |||||
| 2:2 | 2:2 (H) | |||||
| 2:1 | 2:1 (A) | |||||
| 2:0 | 2:0 (H) | |||||
| 0:3 | 0:3 (A) | |||||
| Play-offs | 4:3 | 1:2 (H) | 3:1 n. V. (A) | |||
| Achtelfinale | 1:3 | 1:2 (H) | 0:1 (A) | |||
| 2025/26 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 3:0 | 2:0 (H) | 1:0 (A) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 5:0 | 0:0 (A) | 5:0 (H) | |||
| Play-offs | 3:1 | 1:1 (A) | 2:0 (H) | |||
| Ligaphase | 2:2 | (H) | ||||
| 0:2 | (A) | |||||
| 2:4 | (H) | |||||
| 0:4 | (A) | |||||
| 3:2 | (H) | |||||
| 3:2 | (A) | |||||
| 1:1 | (H) | |||||
| 1:4 | (A) | |||||
| Wettbewerb | Spiele | S | U | N | T+ | T- |
|---|---|---|---|---|---|---|
| UEFA Champions League | 122 | 49 | 32 | 41 | 172 | 156 |
| Europapokal der Pokalsieger | 12 | 6 | 3 | 3 | 25 | 13 |
| UEFA-Pokal / Europa League | 114 | 43 | 32 | 39 | 145 | 122 |
| UEFA Intertoto Cup | 6 | 3 | 2 | 1 | 8 | 8 |
| Conference League | 30 | 16 | 6 | 8 | 64 | 36 |
| Gesamt | 284 | 117 | 75 | 92 | 414 | 335 |
Stand: 28. Januar 2026
Kader der Saison 2025/26
Stand: 5. März 2026[5]
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Trainer
| Nat. | Trainer | von | bis |
|---|---|---|---|
| Benny Johansen | 01.07.1992 | 30.06.1994 | |
| Keld Kristensen | 01.07.1994 | 05.09.1994 | |
| Benny Johansen | 06.09.1994 | 30.06.1995 | |
| Michael Schäfer | 01.07.1995 | 30.06.1996 | |
| Kim Brink | 01.07.1996 | 30.06.1997 | |
| Kent Karlsson | 01.07.1997 | 23.09.1998 | |
| Kim Brink | 24.09.1998 | 31.12.1998 | |
| Christian Andersen | 01.03.1999 | 31.12.1999 | |
| Kim Brink | 16.03.2000 | 30.06.2000 | |
| Roy Hodgson | 01.07.2000 | 30.06.2001 | |
| Niels-Christian Holmstrøm | 01.07.2001 | 14.09.2001 | |
| Hans Backe | 15.09.2001 | 31.12.2005 | |
| Ståle Solbakken | 01.01.2006 | 30.06.2011 | |
| Roland Nilsson | 01.07.2011 | 08.01.2012 | |
| Carsten Vagn Jensen | 09.01.2012 | 03.06.2012 | |
| Ariël Jacobs | 01.07.2012 | 21.08.2013 | |
| Ståle Solbakken | 22.08.2013 | 10.10.2020 | |
| Jess Thorup | 02.11.2020 | 20.09.2022 | |
| Jacob Neestrup | 20.09.2022 | 29.03.2026 | |
| Bo Svensson | 30.03.2026 |
Bekannte Spieler
Marcus Allbäck (2005–2008)
Pierre Bengtsson (2011–2014, 2017–2022)
Morten Bisgaard (2001–2004)
Christian Bolaños (2010–2014)
Jesper Christiansen (2005–2010)
Claudemir (2010–2015)
Bjarne Goldbæk (1996–1998)
Michael Gravgaard (2005–2008)
Jesper Grønkjær (2006–2011)
Brede Hangeland (2006–2008)
Atiba Hutchinson (2006–2010)
Lars Jacobsen (2004–2007, 2011–2014)
Niclas Jensen (1997–2001, 2007–2009)
Todi Jónsson (1997–2005)
Nicolai Jørgensen (2012–2016, 2022)
William Kvist (2004–2011, 2015–2019)
Tobias Linderoth (2004–2007)
Dame N'Doye (2009–2012, 2018–2020)
David Nielsen (1997–2000)
Hjalte Bo Nørregaard (1999–2005, 2006–2010)
Zdeněk Pospěch (2008–2011)
Christian Poulsen (2000–2002, 2014–2015)
Federico Santander (2015–2018)
César Santin (2008–2013)
Álvaro Santos (2003–2006)
Michael Silberbauer (2004–2008)
Bo Svensson (1999–2006)
Ole Tobiasen (1992–1995, 2003–2005)
Martin Vingaard (2009–2013)
Oscar Wendt (2006–2011)
Johan Wiland (2009–2015)
Zanka (2007–2012, 2014–2017, 2020–2021)
Zeca (2017–2023)
Sibusiso Zuma (2000–2005)
Frauenfußball
Seit dem Sommer 2024 verfügt der FC Kopenhagen auch über eine Mannschaft im Frauenfußball. Das Frauenteam, das über die Tochtergesellschaft FC København Kvindefodbold A/S organisiert ist, geht auf eine Zusammenarbeit mit den Amateurvereinen Kjøbenhavns Boldklub, Boldklubben 1903 und dem FC Damsø zurück.[6] Kopenhagen startete wie zuvor der FC Damsø in der drittklassigen 2. Division, schaffte aber umgehend den Aufstieg in die B-Liga.[7] Dort wurde Kopenhagen Ende 2025 Zweiter und rückte somit weiter in die Qualifikationsrunde zur A-Liga auf.[8]
Die Frauen tragen ihre Heimspiele im Vanløse Idrætspark aus.
Wirtschaftliche Expansion
Heute ist der FC Kopenhagen zweifelsohne Dänemarks reichster Verein – eine Folge guten Managements seitens Flemming Østergaard (scherzhaft wird der Patron des FCK oft Don Ø genannt). Østergaard, der Vorstand der Stadion-Betreibergesellschaft Parken Sports & Entertainment A/S, deren Tochtergesellschaft der FCK heute ist, baute das Parken-Areal sukzessive zu einem prosperierenden Büro- und Veranstaltungszentrum aus, was dazu führte, dass der FCK heute als einer von wenigen europäischen Fußballvereinen regelmäßig Gewinne erwirtschaftet.
Gleichzeitig expandierte Østergaard mit seiner Marke FCK in andere Sportarten – so übernahm man 2002 die Damen- und Herrenmannschaft des Handballvereins Frederiksberg Idrætsforening, die seither als FCK Håndbold firmiert.
Am 3. Januar 2017 gab der FC Kopenhagen die Verpflichtung eines Counter-Strike:Global Offensive-Teams bekannt und sicherte sich dafür die ehemaligen Spieler von Team Dignitas. Von nun an stehen Mathias „MSL“ Lauridsen, Kristian „k0nfig“ Wienecke, Ruben „RUBINO“ Villarroel, René „cajunb“ Borg, Emil „Magiskb0y“ Reif und Coach Casper „ruggah“ Due unter der Flagge des Sportklubs, treten aber unter dem Namen „North“ an.[9]
Weblinks
- Homepage des Vereins (englisch)
