Francesca Alupei
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Francesca Iona Alupei (* 3. Januar 2003 in Bukarest) ist eine rumänische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin. Sie wurde zweimal in ihrem Heimatland Landesmeisterin in der Halle.
| Francesca Alupei | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 3. Januar 2003 |
| Geburtsort | Bukarest, Rumänien |
| Größe | 1,93 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Mittelblock |
| Vereine | |
| 2016–2019 2019–2021 2021–2022 |
CSM Bukarest CSM Volei Alba Blaj UCLA Bruins |
| Nationalmannschaft | |
| 2017–2019 2019–2022 |
Jugend- und Junioren-Nationalmannschaft A-Nationalmannschaft |
| Erfolge | |
| 2017 – Rumänische Vizemeisterin 2018 – Rumänische Meisterin und Pokalsiegerin 2019 – Zweite Europäisches Olympisches Jugendfestival 2019 – Vizebalkanmeisterin U17 2019 – Siegerin European Silver League 2019 – Rumänische Vizemeisterin 2020 – Rumänische Meisterin 2021 – Rumänische Vizemeisterin und Pokalsiegerin 2022 – Dritte European Golden League | |
| Beachvolleyball | |
| Partnerin | seit 2025 Beata Vaida |
| Weltrangliste | Position 53[1] |
| Erfolge | |
| 2026 – Siegerin FIVB Futures Mount Maunganui 2026 – Fünfte FIVB Challenge Bhubaneswar | |
| Stand: 10. März 2026 | |
Karriere Halle
2017 wurde die damals Vierzehnjährige mit CSM Bukarest zum ersten Mal rumänische Vizemeisterin der Erwachsenen und stand im Halbfinale des Pokals. Außerdem gehörte sie den Nationalmannschaftskadern der U16 und der U18 an. Ein Jahr später wurde sie Europameisterschaftsfünfte mit der U17 und gewann mit ihrem Heimatverein das Double aus Meisterschaft und Pokal. 2019 wurde die Juniorennationalmannschaft mit ihr als bester Blockspielerin der Veranstaltung[2] Sechster bei der Weltmeisterschaft. Beim Europäischen Olympischen Jugendfestival wurde sie mit ihrem Team ebenso Zweite wie bei der Balkanmeisterschaft der unter Siebzehnjährigen. Mit der A-Nationalmannschaft gewann sie die European Silver League und mit CSM Bukarest erkämpfte sie noch einmal die gleichen Resultate wie zwei Spielzeiten zuvor. In der folgenden Saison konnte sie mit ihrem neuen Verein CSM Volei Alba Blaj ihrer Vita einen weiteren rumänischen Meistertitel hinzufügen und 2021 kam ein weiterer Pokalsieg sowie die dritte Vizemeisterschaft und die Finalteilnahme beim Challenge Cup dazu.
Inzwischen hatte sich Alupei an der University of California, Los Angeles (UCLA) eingeschrieben und mit 107 Blocks die zweitmeisten ihrer Mannschaft erreicht, was sie aber nicht daran hinderte, in der folgenden Spielzeit noch einmal für die rumänische Natio auf dem Spielfeld zu stehen und mit ihr den Bronzerang bei der European Golden League zu belegen.[3] Als Sophomore führte sie die Bruins in der Blockstatistik an und war Erste in der gesamten PAC12 beim Durchschnitt dieser Aktionen pro Satz. Bei den letzten Spielen des Jahres konnte sie ihrer Mannschaft wegen eines Kreuzbandrisses nicht mehr helfen und auch 2023 verhinderte die Nachwirkungen dieser schweren Verletzung ein weiteres Agieren auf dem Volleyballfeld.[4]
Karriere Beach
2018 nahm die in der Hauptstadt ihres Heimatlandes geborene Sportlerin sowohl an der U22-Europameisterschaft in Jūrmala als auch an der U18-EM in Brno mit zwei verschiedenen Partnerinnen teil. Die Rumäninnen blieben jedoch bei beiden Veranstaltungen sieglos.
Sieben Jahre später bildeten Francesca Alupei und Beata Vaida, eine der Mitspielerinnen der Underage-Wettkämpfe, ein Beachpaar. Nach zwei Siegen bei nationalen Turnieren gewannen sie im nächsten Jahr zum ersten Mal ein Futures der World Pro Tour. In Mount Maunganui bezwangen sie ihre Gegnerinnen im Pool C und besiegten danach die Australierinnen Kayla Mears und Tara Phillips sowie die Japanerinnen Sakura Ito und Mayu Sawame. Im Finale gegen die einheimischen Olivia MacDonald und Shaunna Polley benötigten sie drei Sätze und konnten den dritten Durchgang nur knapp für sich entscheiden. Ihren wertvollsten Erfolg bis zu diesem Zeitpunkt sicherten sich die Europäerinnen jedoch im März in Indien. Beim Challenge in Bhubaneswar bezwangen sie nach dem Gruppensieg die Deutschen Chenoa Christ und Sophia Neuß in der Runde der Sechzehn und sicherten sich so den geteilten fünften Platz im Abschlussklassement.
Auszeichnungen
- 2017: Beste Blockspielerin bei der U16-Europameisterschaft
- 2019: Beste Blockspielerin bei der U19-Weltmeisterschaft[2]
Privates
Dorin Alupei, Doppel-Weltmeister im Rudern im Vierer mit Steuermann von 1993 sowie 1996, und Angela Alupei, Doppel-Olympiasiegerin in Sydney und Athen im Doppelzweier, sind die Eltern der Athletin. Sie war Schülerin am Colegiul National Inochentie Micu Clain in ihrem Geburtsort. An der UCLA studierte sie Soziologie. Ihre jüngere Schwester heißt Stefania.[4]