Beata Vaida

rumänische Beachvolleyball- und Volleyballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Beata Vaida (* 28. August 1997 in Satu Mare) ist eine rumänische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin. Sie wurde einmal in ihrem Heimatland und dreimal in Ungarn Landesmeisterin im Sand.

Schnelle Fakten Porträt, Hallenvolleyball ...
Beata Vaida
Porträt
Geburtstag 28. August 1997
Geburtsort Satu Mare
Größe 1,79 m
Hallenvolleyball
Position Außenangriff
Vereine
2014–2015
2019–2021
2021–2022
2022–2023
2022–2023
CSM Satu Mare
Eötvös DSE
Fatum Nyíregyháza
MÁV Előre Foxconn
Volley Lugano
Nationalmannschaft
2013–2015 Jugend- und Junioren-Nationalmannschaft
Erfolge
2023 – Schweizer Pokalfinalistin
Beachvolleyball
Partnerin 2015–2018 Adriana-Maria Matei
2018 Ariana Pirv
2019 Ioana-Alexandra Ordean
2020 Fanni Vecsey
2022 Verschiedene
2023–2024 Lilla Villám
seit 2025 Francesca Alupei
Weltrangliste Position 53[1]
Erfolge
2017 – U22-Vizeeuropameisterin
2017 – Siegerin CEV Satellite - Larnaka
2018 – Siegerin FIVB Ein-Stern Miguel Pereira
2019 – Rumänische Meisterin
2020 – Ungarische Meisterin
2023 – Ungarische Meisterin
2024 – Ungarische Meisterin
2026 – Siegerin FIVB Futures Mount Maunganui
2026 – Fünfte FIVB Challenge Bhubaneswar
Stand: 9. März 2026
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Karriere Halle

Die damals Fünfzehnjährige gehörte 2013 zum Kader der rumänischen U18 und eine Saison später zum Team der unter Neunzehnjährigen. 2015 war sie Mitglied der Juniorennationalmannschaft und spielte eine Saison in der rumänischen Liga für den Sportclub in ihrem Heimatort. Das Team wurde Zwölfter in der Liga und stand im Pokalachtelfinale. Vier Jahre später wechselte die Außenangreiferin ins benachbarte Ungarn, wo sie für den unterklassigen Eötvös DSE auf dem Spielfeld stand. 2021 wechselte sie zu Fatum Nyíregyháza. Mit diesem Verein wurde sie Fünfte in der Extraliga und erreichte die Vorschlussrunde im Pokalwettbewerb. In der Champions League blieb die Mannschaft im Pool E satz- und sieglos. In der folgenden Spielzeit fuhr Vaida zweigleisig. Mit MÁV Előre Foxconn wurde sie in Ungarn Siebte in der Meisterschaft, in der Schweiz belegte sie mit Volley Lugano den Bronzerang in der Liga und stand mit dem Team im Pokalfinale. Anschließend beendete sie ihre Hallenkarriere.[2]

Karriere Beach

Von 2015 bis 2018 waren Adriana-Maria Matei und Beata Veida gemeinsam auf den Beachplätzen unterwegs. 2017 gelang ihnen ihr größter Erfolg im Juniorenbereich, als sie bei der U22-Europameisterschaft in Baden zunächst ihre Gruppe ungefährdet gewannen und anschließend die Litauerinnen Ieva Vasiliauskaitė / Gerda Grudzinskaitė in der Runde der Sechzehn, die Deutschen Lisa-Sophie Kotzan / Leonie Klinke im Viertelfinale sowie deren Landsfrauen Lisa Arnholdt / Leonie Welsch in der Vorschlussrunde bezwangen und sich so die Vizeeuropameisterschaft sicherten. Weitere Erfolge des Duos waren der erste Platz beim Confédération Européenne de Volleyball (CEV) Satellite in Larnaka, die Siege bei der europäischen Snow Volleyball Tour in Erciyes Dağı und Uludağ im folgenden Winter sowie der Gewinn des Ein-Stern-Events der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) in Miguel Pereira. Dies war gleichzeitig ihr letzter gemeinsamer Auftritt. Mit Ariana Pirv scheiterte die in Satu Mare geborene Sportlerin anschließend dreimal in den Qualifikationsrunden von hochwertigen Veranstaltungen der internationalen Beachserie. 2019 wurde Baida mit Marina-Elena Anghelache rumänische Meisterin im Beachvolleyball, jedoch bestritt sie in diesem Jahr die meisten Turniere mit Ioana-Alexandra Ordean. Heraus kam dabei eine Endspielteilnahme beim Ein-Stern-Wettbewerb auf Ios. Mit Fanni Vecsey wurde sie 2020 ungarische Meisterin und gewann zwei weitere Wettbewerbe der Beachserie dieses Landes. Mit Hanna Gublik wurde sie zwei Spielzeiten später Meisterschaftsdritte und gewann mit ihr sowie mit Patricia Juraszik zwei weitere Turniere der ungarischen Tour. Ihren zweiten Meistertitel des mitteleuropäischen Staates sowie drei zusätzliche Podestplätze auf der obersten Stufe sicherte sie sich 2023 mit Lilla Villám. Das Duo fügte in der folgenden Spielzeit zwei Siege auf der Tour dazu und verteidigte außerdem den Landesmeistertitel.[3]

Seit 2025 bilden Francesca Alupei und Beata Vaida ein Beachpaar. Nach zwei Siegen bei nationalen Turnieren gewannen sie im nächsten Jahr zum ersten Mal ein Futures der World Pro Tour. In Mount Maunganui bezwangen sie ihre Gegnerinnen im Pool C und besiegten danach die Australierinnen Kayla Mears und Tara Phillips sowie die Japanerinnen Sakura Ito und Mayu Sawame. Im Finale gegen die einheimischen Olivia MacDonald und Shaunna Polley benötigten sie drei Sätze und konnten den dritten Durchgang nur knapp für sich entscheiden. Ihren wertvollsten Erfolg bis zu diesem Zeitpunkt sicherten sich die Europäerinnen jedoch im März in Indien. Beim Challenge in Bhubaneswar bezwangen sie nach dem Gruppensieg die Deutschen Chenoa Christ und Sophia Neuß in der Runde der Sechzehn und sicherten sich so den geteilten fünften Platz im Abschlussklassement.

Privates

Der Vater der Sportlerin ist Tibor Vaida. Ihr Bruder heißt Zsolt.[4] Sie studierte an der West-Universität Temeswar in Timișoara.[5]

Einzelnachweise

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