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Gebersdorf (Weihenzell)

Ortsteil der Gemeinde Weihenzell From Wikipedia, the free encyclopedia

Gebersdorf (fränkisch: Gehbasch-dorf bzw. Gehwasch-dorf[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Weihenzell im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern)[3] und eine Gemarkung.[4]

Schnelle Fakten Gemeinde Weihenzell ...
Gebersdorf
Gemeinde Weihenzell
Koordinaten: 49° 20′ N, 10° 38′ O
Höhe: 429 (426–444) m ü. NHN
Einwohner: 46 (Jan. 2025)[1]
Postleitzahl: 91629
Vorwahl: 09802
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Geografie

Lage

Im Weiler entspringt der Dorfbach, ein rechter Zufluss der Rippach. Im Osten grenzt das Langholz an, 1 km westlich liegt das Fuchsholz. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Wippendorf (1,1 km westlich), zur Staatsstraße 2246 (0,3 km südöstlich) und zur Kreisstraße AN 10 bei der Steinmühle (1,6 km nördlich).[5]

Gemarkung

Die Gemarkung Gebersdorf hat eine Fläche von 6,701 km². Sie ist in 737 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9092,22 m² haben.[4] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Grüb und Wippendorf.[6]

Geschichte

Aufgrund der Lage, der blockartigen historischen Flureinteilung und der Bestimmung von Gebersdorf als Bauerndorf ist eine hochmittelalterliche Ortsgründung im 11./12. Jahrhundert anzunehmen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Weiler 1275 als „Gerwigesdorf“. Der Ortsname leitet sich vom Personennamen Gerwig ab und weist wahrscheinlich auf einen fränkischen Stammesfürsten mit diesem Namen als Gründer hin.[7]

Im 16-Punkte-Bericht des Oberamtes Ansbach von 1684 wurden für Gebersdorf 6 Mannschaften verzeichnet: 5 Anwesen (2 Höfe, 2 Güter, 1 Gütlein) unterstanden dem Hofkastenamt Ansbach und 1 Anwesen dem Stiftsamt Ansbach. Außerdem gab es ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das brandenburg-ansbachische Hofkastenamt Ansbach aus.[8]

Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Gebersdorf sechs Anwesen. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte weiterhin das Hofkastenamt Ansbach aus. Grundherren waren das Hofkastenamt Ansbach (2 Höfe, 2 Güter, 1 Schmiedgut) und das Stiftsamt Ansbach (1 Halbhof). Neben den Anwesen gab es als kommunale Gebäude das Hirtenhaus und das Brechhaus.[9][10][11] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.[12]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Gebersdorf dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Katterbach und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Katterbach zugeordnet.[13] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt von 1818 wurde Gebersdorf nach Weihenzell umgemeindet. Am 8. April 1830 wurde Gebersdorf in die neu gebildete Gemeinde Grüb umgemeindet.[14] Am 1. Januar 1974 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Weihenzell eingemeindet.[12][15]

Bodendenkmäler

In der Gemarkung Gebersdorf gibt es drei Bodendenkmäler.[16]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 181818401861187118851900192519501961197019871999201120172025
Einwohner 695866637441536943394743434546
Häuser[17] 10119108889
Quelle [18][19][20][21][22][23][24][25][26][27][28][29][1]
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Religion

Gebersdorf ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakob (Weihenzell) gepfarrt.[9] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren zunächst nach St. Ludwig (Ansbach) gepfarrt,[26] seit 1970 ist die Pfarrei Christ König (Ansbach) zuständig.[30]

Literatur

Fußnoten

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