Hahnengrün
Ortsteil von Kirchenpingarten
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Hahnengrün ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kirchenpingarten im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[1] Hahnengrün liegt in der Gemarkung Kirchenpingarten.[2]
Hahnengrün Gemeinde Kirchenpingarten | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 56′ N, 11° 48′ O |
| Höhe: | 677 m ü. NHN |
| Einwohner: | 13 (2007)[Ohne Beleg] |
| Postleitzahl: | 95466 |
| Vorwahl: | 09278 |
Geografie
Beim Weiler entspringt der Hahnenbach, einem linken Zufluss des Heinersbachs. Er ist allseits von bewaldeten Anhöhen des Fichtelgebirges umgeben, im Süden ist es der Schieferberg an (722 m ü. NHN) im Nordwesten der Gänskopf (743 m ü. NHN). Ein Anliegerweg führt etwa einen Kilometer südwestlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die von Muckenreuth im Norden nach Eckartsreuth im Süden verläuft.[3]
Geschichte
Hahnengrün wurde 1692 erstmals urkundlich erwähnt.[4] Der Ort lag im Fraischbezirk des oberpfälzischen Landrichteramtes Waldeck-Kemnath. Die Grundherrschaft übte ursprünglich das Rittergut Weidenberg, Oberes Schloss aus, ein Markgräfliches Lehen. 1606 waren dies 2 Sölden. 1745 wurde das Rittergut vom Fürstentum Bayreuth gekauft, die in der Oberpfalz liegenden Orte wurden zeitgleich an das Rittergut Reislas abgegeben.[5] Der ehemals oberschlössische Grundbesitz bestand aus drei Anwesen (Hirschenhaus mit 1⁄8 Hoffuß, Weberhaus und Unterhaus mit je 1⁄16) mit 4 Inwohnern.[6]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Hahnengrün dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Kirchenpingarten[7][8] und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Kirchenpingarten zugewiesen.[9][10]
Einwohnerentwicklung
Religion
Hahnengrün ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Michael (Mockersdorf) gepfarrt,[12] seit den 1880er Jahren ist die Pfarrei St. Jakobus der Ältere (Kirchenpingarten) zuständig.[14]
Freizeit
Ein Ziel für Touristen ist die Gänskopfhütte, eine Unterkunftshütte des Fichtelgebirgsvereins, Ortsgruppe Weidenberg.[21] Wandern im Sommer und Langlaufen im Winter kann man im Wald oberhalb von Hahnengrün bis nach Mehlmeisel.
Sonstiges
Die Rekordschneehöhe in Hahnengrün betrug im Winter 2005/2006 3,7 Meter.
Literatur
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 245.
- Heribert Sturm: Kemnath: Landrichteramt Waldeck-Kemnath mit Unteramt Pressath (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern. I, 40). Michael Laßleben, Kallmünz 1975, ISBN 3-7696-9902-5 (Digitalisat).
- Richard Winkler: Bayreuth – Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 30). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1999, ISBN 3-7696-9696-4.
Weblinks
- Hahnengrün in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 12. Dezember 2024.
- Hahnengrün in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 12. Dezember 2024.
- Hahnengrün im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 12. Dezember 2024.