Jagdfliegerführer Dänemark

Dienststellung bzw. Kommandobehörde auf Brigadeebene der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg From Wikipedia, the free encyclopedia

Jagdabschnittsführer/Jagdfliegerführer Dänemark war ab dem 14. September 1943 die Bezeichnung einer Dienststellung bzw. einer Kommandobehörde auf Brigadeebene der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Ihre Hauptaufgabe war die Luftraumverteidigung gegen westalliierte Einflüge in das deutschbesetzte Dänemark.

Aktiv14. September 1943 bis 8. Mai 1945
StaatDeutsches Reich NS Deutsches Reich
StreitkräfteWehrmacht
Teilstreitkraft Luftwaffe
Schnelle Fakten Aktiv, Staat ...

Jagdfliegerführer Dänemark

Aktiv 14. September 1943 bis 8. Mai 1945
Staat Deutsches Reich NS Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Luftwaffe
Typ Kommandobehörde
Gliederung

Unterstellte Verbände

Hauptquartier Grove[1] (September 1943 bis Mai 1945)
Jagdfliegerführer
Erster Jagdfliegerführer Oberst Hans Schalk
Letzter Jagdfliegerführer Oberstleutnant Carl Vieck
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Geschichte

Die Kommandobehörde des Jagdabschnittsführer Dänemark wurde am 14. September 1943 im vom Deutschen Reich besetzten dänischen Grove aufgestellt. Das Einsatzgebiet umfasste den gesamten dänischen Raum mit der vorgelagerten Nordsee. Ab dem 26. Januar wurde der Jagdabschnittsführer Dänemark in Jagdfliegerführer Dänemark umbenannt. An seinen Aufgaben änderte sich nichts.[2]

Die Kommandobehörde war bei ihrer Aufstellung der 2. Jagddivision des I. Jagdkorps des Luftwaffenbefehlshabers Mitte unterstellt. Ab dem 16. September 1944 erhielt sie ihre Befehle vom Kommandierenden General der Deutschen Luftwaffe in Dänemark. Am 8. Mai 1945, nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht, wurde sie aufgelöst.[2]

Jagdfliegerführer

Weitere Informationen Dienstgrad, Name ...
DienstgradNameDatum
OberstHans Schalk21. Januar 1944 bis 1. September 1944[3]
OberstleutnantCarl Vieck2. September 1944 bis 8. Mai 1945[4]
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Unterstellte Verbände

29. November 1944[5] Flugzeuge Flugzeugtypen Liegeplatz Lage
Soll[A 1] Ist[A 2]
IV./Nachtjagdgeschwader 2 50 29
14
Junkers Ju 88G-1
Junkers Ju 88G-6
Vaerløse[6] Welt-Icon
I./Nachtjagdgeschwader 3 50 7
40
Junkers Ju 88G-1
Messerschmitt Bf 110G-4
Schleswig[7] Welt-Icon
Insgesamt 100 90

Anmerkungen

  1. Iststärke (die tatsächlich in der Einheit vorhandenen Flugzeuge)

Literatur

  • Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945, Vierzehnter Band, Die Landstreitkräfte: Namensverbände/Die Luftstreitkräfte (Fliegende Verbände)/Flakeinsatz im Reich 1943–1945, Biblio Verlag Osnabrück 1980, ISBN 3-7648-1111-0

Einzelnachweise

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