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Luftwaffenkommando West

Kommandobehörde der Luftwaffe der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Luftwaffenkommando West war eine Kommandobehörde der Luftwaffe der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Aktiv28. September 1944 bis 8. Mai 1945
StaatDeutsches Reich NS Deutsches Reich
StreitkräfteWehrmacht
Teilstreitkraft Luftwaffe
Schnelle Fakten Aktiv, Staat ...

Luftwaffenkommando West

Aktiv 28. September 1944 bis 8. Mai 1945
Staat Deutsches Reich NS Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Luftwaffe
Typ Höhere Kommandobehörde
Gliederung

siehe Unterstellte Verbände

Hauptquartier Mannheim-Sandhofen[1] (September 1944)
Dehrn/Limburg[2] (September 1944 bis März 1945)
Tunzenberg (April bis Mai 1945)
Befehlshaber
Erster Befehlshaber Generalleutnant Alexander Holle
Letzter Befehlshaber Generalleutnant Martin Harlinghausen
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Geschichte

Das Luftwaffenkommando West ging am 28. September 1944 aus der Luftflotte 3 hervor.[3] und erhielt seine Befehle von der Luftflotte Reich. Es unterstützte zu dieser Zeit die gesamte Westfront im Bereich des Oberbefehlshabers West mit den Heeresgruppen B, G und H. Grundsätzlich defensiv ausgerichtet griff das Luftwaffenkommando auch in die letzten deutschen Offensiven mit ein, so der Ardennenoffensive und dem Unternehmen Nordwind. Gegen die alliierte Luftüberlegenheit machtlos, musste es sich nach und nach in den südwestdeutschen Raum absetzen. Nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 wurde es aufgelöst.

Personen

Befehlshaber

Weitere Informationen Dienstgrad, Name ...
DienstgradNameDatum
GeneralleutnantAlexander Holle28. September 1944 bis 15. November 1944[4]
GeneralleutnantJosef Schmid15. November 1944 bis 27. April 1945[5]
GeneralleutnantMartin Harlinghausen27. April 1945 bis 8. Mai 1945[6]
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Chef des Stabes

Weitere Informationen Dienstgrad, Name ...
DienstgradNameDatum
OberstHans Wolters28. September 1944 bis März 1945
OberstHeinrich WittmerMärz 1945 bis 8. Mai 1945[7]
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Unterstellung

Weitere Informationen Unterstellung, von ...
Unterstellungvonbis
Luftflotte Reich28. September 19441. April 1945
Luftflotte 61. April 19458. Mai 1945
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Unterstellte Verbände

Weitere Informationen 1. November 1944, 30. Januar 1945 ...
1. November 1944[3][8] direkt unterstelltFernaufklärungsgruppe 123; Nahaufklärungsgruppe 13
II. Jagdkorps
3. Fliegerdivision
5. Jagddivision
III. Flakkorps2. Flak-Division; 1. Flak-Brigade; 19. Flak-Brigade
IV. Flakkorps9. Flak-Division; 13. Flak-Division; 21. Flak-Division; 28. Flak-Division; 19. Flak-Brigade
30. Januar 1945[3][9] 14. FliegerdivisionFlugbereitschaft/14. Flieger-Division; Teile des Kampfgeschwaders 51; Teile des Kampfgeschwaders 53; Teile des Lehrgeschwaders 1; Nachtschlachtgruppe 20
VI. Flakkorps4. Flak-Division; 9. Flak-Brigade; 18. Flak-Brigade
15. FliegerdivisionFlugbereitschaft/15. Flieger-Division; Teile des Kampfgeschwaders 2; Nachtschlachtgruppe 1; Nachtschlachtgruppe 2
III. Flakkorps
16. FliegerdivisionFlugbereitschaft/16. Flieger-Division; Teile des Jagdgeschwaders 53
IV. Flakkorps
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Literatur

  • Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945, Vierzehnter Band, Die Landstreitkräfte: Namensverbände/Die Luftstreitkräfte (Fliegende Verbände)/Flakeinsatz im Reich 1943–1945, Biblio Verlag Osnabrück 1980, ISBN 3-7648-1111-0, S. 306.

Einzelnachweise

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