Lachmayr betrieb in Urfahr eine Orgelbauwerkstatt, die nachweislich mehr als 60 Orgeln gebaut beziehungsweise umgebaut hat. Unter anderem baute er 1904 die Orgel des Stiftes Schlägl um und erweiterte sie. 1948 wurde sie jedoch wieder rückgebaut.[1] Sein größtes Werk mit 34 Registern erbaute er 1887 für den Linzer Mariendom. Dieses wurde 1931 von den Gebrüdern Mauracher erweitert und später stillgelegt.
1918 wurde sein Betrieb von Ludwig Mayrhofer fortgeführt. Während der Zeit der sogenannten Orgelbewegung wurden die Instrumente Lachmayrs größtenteils umgebaut oder ersetzt.
Die erhaltene Orgel wurde 1996 in ein Gehäuse von Hans Mauracher eingebaut. Maurachers Orgel hatte seit ihrer Erbauung 1886 in der Ursulinenkirche in Salzburg gestanden. 1996 wurden das Gehäuse aus Salzburg und die Orgel aus Engelhartszell nach Rauris gebracht, zusammengefügt und in der dortigen Pfarrkirche aufgestellt. →Orgel
Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 2, Seite 1966, Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8
Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 2, Seite 2059, Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8
Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 2, Seite 1966, Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8