Juliusthal (Bad Berneck im Fichtelgebirge)
Weiler in Oberfranken, Gemeindeteil von Bad Berneck i.Fichtelgebirge
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Juliusthal (auch Mittlerer Röhrenhof genannt) ist ein Gemeindeteil der Stadt Bad Berneck im Fichtelgebirge im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Juliusthal liegt in der Gemarkung Escherlich.[3]
Juliusthal Mittlerer Röhrenhof | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 2′ N, 11° 43′ O |
| Höhe: | 447 m ü. NHN |
| Einwohner: | 8 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95460 |
| Vorwahl: | 09273 |
Geografie
Der Weiler liegt im tief eingeschnittenen Tal des Weißen Mains und ist allseits von bewaldeten Anhöhen des Fichtelgebirges umgeben. Die Bundesstraße 303 führt entlang des Weißen Mains nach Schmelz (0,4 km südlich) bzw. nach Hinterröhrenhof (0,5 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Juliusthal gehörte im 18. Jahrhundert zur Realgemeinde Röhrenhof.[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand Juliusthal dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Juliusthal dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Berneck und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Röhrenhof zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde diese Teil der Ruralgemeinde Escherlich.[6] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Juliusthal am 1. Mai 1978 in Bad Berneck im Fichtelgebirge eingegliedert.[7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Juliusthal ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Erhard (Goldkronach) gepfarrt.[5][16]
Literatur
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 310.
- Richard Winkler: Bayreuth – Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 30). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1999, ISBN 3-7696-9696-4.
Weblinks
- Juliusthal in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 28. Januar 2025.
- Juliusthal in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 28. Januar 2025.
- Juliusthal im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 28. Januar 2025.