Kraniometaphysäre Dysplasie

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Die Kraniometaphysäre Dysplasie ist eine sehr seltene angeborene Skelettdysplasie mit den Hauptkriterien einer kranialen Hyperostose und Entwicklungsstörungen der Metaphysen.[1][2]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
Q78.8 Sonstige näher bezeichnete Osteochondrodysplasien
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Das Syndrom wurde im Jahre 1954 durch W. P. U. Jackson und Mitarbeiter vom Pyle-Syndrom abgegrenzt.[3]

Verbreitung

Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben, bislang wurden etwa 70 Patienten beschrieben.[2]

Ursache und Einteilung

Es können nach Erbgang und zugrundeliegendem genetischen Mutationen zwei Formen unterschieden werden:

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1][2]

Diagnose

Schwerpunkt der Diagnose bildet die Röntgenaufnahme des Skelettes.

Typische Befunde sind:[1][2]

Differentialdiagnose

Abzugrenzen ist unter anderem das Lenz-Majewski-Syndrom.

Behandlung

Zur Therapie stehen operative Korrekturen der Verengung der Nasenwege zur Verfügung.[6]

Es besteht ein erhöhtes Risiko einer obstruktiven Schlafapnoe.[7]

Literatur

  • C. Schröder, A. Quirin, H. C. Oppermann, H. D. Oldigs: Craniometaphysäre Dysplasie - Charakteristische Röntgenbefunde. In: Klinische Pädiatrie. Bd. 204, Nr. 3, 1992 May-Jun, S. 174–176, doi:10.1055/s-2007-1025346, PMID 1614185.

Einzelnachweise

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