Ladings
Ortschaft im Bezirk Krems
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Ladings (früher auch Ladmoß) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Lichtenau im Waldviertel im Bezirk Krems in Niederösterreich mit 51 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
| Ladings (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Ladings | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Lichtenau im Waldviertel | |
| Koordinaten | 48° 29′ 28″ N, 15° 22′ 6″ O | |
| Höhe | 675 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 51 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 2,54 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04268 | |
| Katastralgemeindenummer | 12023 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das Dorf entwässert über einen Zubringer in den westlich vorüberfließenden Moniholzbach, einen Zufluss zum Purzelkamp. Der Moniholzbach bildet zugleich auch die Bezirksgrenze zum Bezirk Zwettl. Jeitendorf ist erreichbar über die Landesstraße L7055, von der in Erdweis die L7070 abzweigt und im Ort endet. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 29 Adressen.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 19 Häusern genannt, das nach Lichtenau eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Brunn am Walde besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Gföhl ausgeübt.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Ladings ein Sägewerk und zwei Viehhändler ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Allentsgschwendt, Ladings, Lichtenau, Loiwein und Taubitz.[2]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 342 (Ausgabe 1769; Ladmoß in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 170.
