Liste der Kulturdenkmale in Oppenweiler

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In der Liste der Kulturdenkmale in Oppenweiler sind die Kulturdenkmale der Gemeinde Oppenweiler im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende

Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.

  • Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. In der Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Bild an einem blauen Marker erkennbar. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen: Datei hochladen
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  • Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
  • Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
  • ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Abkürzungen

Kulturdenkmale in Oppenweiler

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Weitere Bilder
Empfangsgebäude des Bahnhofs Oppenweiler Bahnhofsplatz 1
(Karte)
Dreigeschossiger, symmetrischer Bau mit flach geneigtem Satteldach, an allen vier Seiten flache Mittelrisalite, Erdgeschoss in Werksteinmauerwerk, Obergeschosse in verschindeltem Fachwerk auf beschnitzten Balkenköpfen, 1877/78

Der Bahnhof ist Teil der Bahnstrecke von Waiblingen nach Schwäbisch-Hall Hessental, der sog. Murr-Bahn, die 1876 bis 1879 nach Plänen Carl Julius von Abels entstanden ist. Das Empfangsgebäude von Oppenweiler wurde nach demselben typisierten Bauplan errichtet wie jenes am Bahnhof Sulzbach. Das Gebäude bezeugt anschaulich die verkehrstechnische Erschließung der Region durch die Eisenbahn und steht beispielhaft für Empfangsgebäude in spätklassizistischen Formen, die mit Laubsägeornamenten Elemente ded Schweizerstil aufgreifen und damit charakteristisch sind für die Bahnhofsbauten des 19. Jahrhunderts im ländlichen Raum.

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( Wikidata)
Stallscheune Ellenweiler 13
(Karte)
Mit Ziegeln ausgeriegelter Fachwerkbau, flach geneigtes Satteldach, an den Giebelfronten auf Knaggen weit vorkragend, Erdgeschoss aus Werkstein und Ziegelmauerwerk, über der Stalltür Baudatum und Initialen „Ch Pt“, 1893 (i)

Der stattliche Scheunenbau setzt mit der Fachwerkbauweise ältere Bautraditionen fort, zeigt aber in der durchaus repräsentativen Kombination von Ziegel- und Werksteinmauerwerk charakteristische Merkmale der Architektur im späten 19. Jahrhundert. Er veranschaulicht den Einfluss neuer, zunehmend industrielle gefertigter Baumaterialen und Ausstattungselemente wie der Lüftungsöffnungen auf ländliche Wirtschaftsbauten.

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Evangelische Pfarrkirche (St. Jakobus) Hauptstraße 42
(Karte)
Spätgotische Saalkirche mit steilem Satteldach, mit eingezogener, dreiseitig schließender, zweijochiger Chor, Chorseitenturm mit Walmdach und Dachreiteraufbau, über dem Südportal Wappentafel mit Schreckmaske, das Westportal in Stabwerkrahmung, im Inneren reiche Aussattung u.a. mit spätgotischem Flügelaltar und Grabmälern der Herren von Sturmfeder, errichtet an Stelle eines älteren Vorgängerbaus, um 1464 bis 1471, Sakriestei angebaut 1878

Als Kirche eines kleinen reichsfreien Herrschaftszentrums erhielt der Sakralbau eine über den üblichen Rahmen einer Dorfkriche hinausgehende hochqualitative Ausstattung. Sie ist nicht nur ein anschauliches Beispiel für eine spätmittelalterliche Dorfkirche, sondern spiegelt in den aufwendigen Grabmälern der Orts- und Patronatsherren, der Freiherren von Sturmfeder, aus Spätgoitik und Renaissance die adelige Sepulkral- und Memorialkultur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. Die Kirche war nicht nur religiöser Mittelpunkt der Dorfgemeinde, sondern auch baulicher Ausdruck der Herrschaftsverhältnisse. Sie ist damit ein zentrales Zeugnis der Oppenweiler Ortsgeschichte.

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Evangelisches Pfarrhaus Hauptstraße 44
(Karte)
Zweigeschossiger Massivbau über hakenförmigem Grundriss mit Satteldach, giebelseitig auf Knaggen vorkragend, an einer Giebelfront polygonaler Standerker, errichtet nach Entwurf von Oberamtswerkmeister Hoch, 1873/74

Der in seiner Strenge noch kalssizistischen Stilprinzipien folgende Bau ist ein Beispiel für ein ev. Pfarrhaus aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Pfarrhaus hebt sich mit seiner Massivbauweise deutlich gegenüber den übrigen dörflichen Wohnhäusern ab und verweist so auf die Bedeutung des Gebäudes verweist.

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Gasthaus Zur Sonne Hauptstraße 48
(Karte)
Zweigeschossiger Bau mit Krüppelwalmdach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss und Giebel in Fachwerk, Anfang 19. Jahrhundert

Anschauliches Beispiel eines stattlichen Dorfgasthofes, der sich schon durch seine Lage an der Hauptstraße und nahe bei der Kirche auszeichnet. Das Sichtfachwerk mit seinen Zierelementen steht noch ganz in der Tradition des 18. Jahrhunderts. Der Bau belegt die Bedeutung der großen Gasthöfe auf dem Land für das frühere gesellschaftliche Leben.

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Gasthaus Zum Einhorn Hauptstraße 55
(Karte)
Zweigeschossiger Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach, massiver, mit Sandsteinquadern verblendeter Unterbau mit zweiläufiger Freitreppe, klassizistischer Ausleger mit namengebendem Schild der Murrhardter Kunstschmiede Nägele, daran angebaut Kegelbahn in Fachwerk über massivem Unterbau, 1806

Der stattliche Bau ist ein anschaulich überliefertes, Beispiel für einen ländlichen Gasthof der Frühen Neuzeit. Die große Bedeutung dieser Einrichtungen für das gesellschaftliche Leben auf den Dörfern spiegelt sich in der Kegelbahn, die hier erhalten geblieben ist. Charakteristisch der aufwändig gestaltete frühklassizistische Ausleger.

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Gasthaus Zum Hirsch Hauptstraße 81
(Karte)
Baugruppe aus zwei aneinander gebauten zweigeschossigen Fachwerkhäusern gleicher Art mit Satteldächern, aufwendiger Ausleger mit springendem Hirsch aus der Murrhardter Kunstschmiede Nägele, um 1820/30, errichtet in der 2. Hälfte 18. Jahrhundert

Anschauliches Beispiel für einen Dorfgasthof der Frühen Neuzeit, der in seiner Größe die Bedeutung für das gesellschaftliche Leben, aber auch als Unterkunft für Durchreisende erkennen lässt. Charakteristisch für den Repräsentationsanspruch dieses Gebäudes ist der spätklassizistische Ausleger mit dem Wirtshausschild.

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Mühlengehöft Mühlgasse 1, 3; Steinbacher Straße 34
(Karte)
Bestehend aus Mühle mit Mühlwehr und Mühlgraben, sowie Stallscheune; Hauptbau (Mühlgasse 3), zweigeschossig mit Satteldach, verblattete Fachwerkkonstruktion über massivem Erdgeschoss, um 1500, daran angesetzt Neubau, Ziegel und Werkstein mit Kniestock in Fachwerk, flach geneigtesm Satteldach, über der Tür Bauinschriften, darüber geflügelter Engelskopf, errichtet für Adolf Weimar durch Oberamtsbaumeister Hämmerle, 1885 (i), verändert für Reinhold Kägler; Stallscheune, zweigeschossig mit Krüppelwalmdach, Erdgeschoss gemauert, Obergeschoss und Giebel in Fachwerk,1819 (i); Mühlwehr in Beton mit Fischtreppe, 1911

Seltenes Beispiel eines spätmittelalterlichen Mühlengebäudes, das den geblatteten Fachwerkformen nach spätestens im 1. Drittel des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Mit der Erweiterung des 19. Jahrhunderts und großer Stallscheune, die auch Wohnzwecken diente, zeigt der Bau die einstige Bedeutung der Mühlen für die ländliche Wirtschaft.

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Weitere Bilder
Burg Reichenberg Obere Ortsstraße 1
(Karte)
Polygonale Ringmaueranlage mit Außenanlagen und Resten des gefütterten Grabens, errichtet für Markgraf Hermann V. von Baden, um 1225/30 , bestehend aus: Ringmauer in Buckelquadern, 1. Hälfte 13. Jahrhundert, teilweise mit Fachwerkwehrgang, 18. Jahrhundert; Hauptbau, dreigeschossig und massiv, unter Herzog Christoph von Württemberg als Jagdschloss neu errichtet, 1556 bis 1562; daran anschließend zum Tor hin Kapellenbau mit ehem. Burgkapelle St. Nikolaus, im Kern 1. Hälfte 13. Jahrhundert, Mansarddach und sechseckiger Glockenstuhl, 18. Jahrhundert; sog. Prinzenbau, zweigeschossig mit hofseitigem Fachwerk, um 1730/40; freistehender runder Bergfried an der Angriffsseite, dreigeschossig mit innenliegender Wendeltreppe und Kuppelgewölben, Kegeldach, 1. Hälfte 13. Jahrhundert

Charakteristisches und mit dem Mauerwerk in Buckelquadern hervorragend überliefertes Beispiel einer im Kern stauferzeitlichen Burganlage, welche in landschaftsbeherrschender, weithin sichtbarerer Lage die einstige Herrschaft der Markgrafen von Baden in der Region bis ins 13. Jahrhundert bezeugt und damit von landeshistorisch großer Bedeutung ist. Der Bergfried zeigt sich mit seinen kuppelgewölbten Räumen beeinflusst von französischen Turmbauten und ist in engem Zusammenhang zu den ebenfalls von Hermann V. errichteten beiden Türmen in Besigheim zu sehen. Der im 16. Jahrhundert neu errichtete Hauptbau ist ein Beispiel für die von Herzog Christoph von Württemberg an vielen Schlössern im Land entfaltete Bautätigkeit und die Nutzung der Burg als landesherrliches Jagdschloss, die seit 1517 als Sitz eines württembergischen Forstmeisters fungierte.

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( Wikidata)
Försterei Obere Ortsstraße 11
(Karte)
Hofanlage bestehend aus: zweigeschossiges Haupthaus mit Satteldach, Sichtfachwerk mit flachem Giebel über der Traufseite, 1816/17; Fachwerkscheune mit Satteldach, giebelseitiges Tor; Backhaus, gemauert, Satteldach mit Fachwerkgiebeln

Der streng symmetrisch gegliederte Fachwerkbau dokumentiert die Bedeutung Reichenbergs als einem Zentrum der württembergischen Forstverwaltung seit dem Spätmittelalter. Als Sitz eines Forstbeamten weist er alle zur Eigenversorgung nötigen Nebenbauten auf, der Hauptbau ist mit dem traufseitigen, zentralen Giebel über dem hier befindlichen Haupteingang als herrschaftliches Gebäude akzentuiert.

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Weitere Bilder
Schloss der Freiherren von Sturmfeder (seit 1939 Rathaus) Schloßstraße 12
(Karte)
Bestehend aus: Corps de Logis, ungleichseitig achteckiger, dreigeschossiger Massivbau mit großer Laterne auf dem Dach, errichtet nach Entwürfen von Johann Andreas Traitteur aus Heidelberg und Georg Jakob Schwicker an Stelle einer 1430 erstmals erwähnten Wasserburg unter Einbeziehung eines älteren Gewölbekellers, 1782 bis 1790 ; Schlosspark, als Landschaftsgarten angelegt, wohl nach Planungen Friedrich Ludwig von Sckells, 1789 bis 1798, darin Reste steinernen Gartenmobilars und Grabmal für Charlotte von Sturmfeder (gest. 1800) von M. Pozzi, 1804 (i); Bogenbrücke zum Schloss, 1854

Das Schloss ist als der alte Herrschaftsmittelpunkt Oppenweilers ein zentrales Zeugnis für die Ortsgeschichte und dokumentiert in seiner existenten Form die späte reichsritterliche Adelskultur des 18. Jahrhunderts. Es ist als Zentralbau, der an Lustschlösser gemahnt, ein ungewöhnlicher Landschlossbau der Wende vom Barock zum Frühklassizismus. Wie der umgebende, den Bau als architektonischen Mittelpunkt einfassende Landschaftsgarten verrät es in der Wahl des Architekten die enge kulturelle Anbindung der Bauherrschaft, der Freiherren von Sturmfeder, an den Hof ihres Dienstherrn, des Kurfürsten von Pfalz. Der Landschaftsgarten zählt zu den weniger bekannten, kleineren Arbeiten von Sckells und ist als echter englischer Garten die früheste Anlagen dieser Art in der weiteren Umgebung. Er belegt die gewandelten Geschmacksvorstellungen in der Gartenkultur zur Aufklärungsgzeit auch in der reichsritterlichen Sphäre

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( Wikidata)
Gefallenendenkmal der Gemeinde Zell für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs Steinbacher Straße 34/1
(Karte)
Unregelmäßig gearbeiteter Stein, oben ein Stahlhelm mit Lilie aus Kupfer, darunter die Namen der Gefallenen, sowie der Ort des Todes; dazugehörig die Einfriedung

Charakteristisches Dokument für die lokale Gedenkkultur an die Gefallenen aus dem Ort und damit ein Zeugnis für den Einfluss weiterer historischer Zusammenhänge auf die kleine Landgemeinde.

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Wohnstallhaus Steinbacher Straße 35
(Karte)
Zweigeschossig mit Satteldach, Obergeschoss in Zierfachwerk mit beschnitztem Eckpfosten über neuem Erdgeschoss, errichtet für den Metzger Jacob Kübler und seine Frau Magdalena, 1808 (i), erneuert für Gottfried Schock, 1898 (i)

Anschauliches Beispiel für das Zierfachwerk der Region an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, das in seinen reichen Formen und der Bauinschrift mit Darstellung des Metzgerbeiles auf den für die örtliche Wirtschaft wichtigen Metzgermeister verweist.

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Waag- und Spritzenhaus Steinbacher Straße 38
(Karte)
Eingeschossiger Holzbau auf Betonfundament, Satteldach, im Inneren Viehwaage, 1929

Das kleine Holzgebäude vereinigt eine Kombination zweier öffentlicher Funktionsbereiche, die in vielen kleineren Gemeinden anzutreffen waren. Der Bau veranschaulicht das frühere Gemeindeleben.

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Wohnstallhaus Strümpfelbacher Straße 7
(Karte)
Zweigeschossig mit Satteldach, Erdgeschoss massiv und verblendet, Obergeschoss in Fachwerk mit beschnitztem Eckständer und senkrechtem Rautenband im Zentrum der Giebelfront, 1805 (i), Keller nachträglich eingebaut, 1844 (i)

Kleineres Bauernhaus, das mit seinem Zierfachwerk ortsbildprägend wirkt und mit Rauten wie auch einem beschnitzten Eckständer Formen zeigt, wie sie für die Region im 18. und frühen 19. Jh. charakteristisch waren.

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Kulturdenkmal (Information im Aufbau) Winterlauter
(Karte)
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Gasthaus Zur Krone Zeller Straße 20
(Karte)
Zweigesschossig mit Satteldach, gemauertes Erdgeschoss, teilweise verputztes Obergeschoss in Fachwerk, Ausleger mit Krone, errichtet für Jakob Ihle durch Oberamtsbaumeister Hämmerle, 1892 (i)

Der stattliche Dorfgasthof besetzt einen für Gasthöfe charakteristischen Standort an der Hauptstraße. Er ist ein anschauliches Zeugnis für das gesellschaftliche Leben auf dem Dorf und veranschaulicht eindrucksvoll die große Bedeutung, die Landgasthäusern früher als Treffpunkt und Festort zukam. In seinen Bauformen folgt er noch ganz der klassizistischen Tradition mit Wiederkehren am Giebel und einfacher Sandsteinrahmung der Türe.

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Wohnstallhaus Zeller Straße 36
(Karte)
Zweigeschossiger traufständiger Bau mit Satteldach, Erdgeschoss mit Stall in Werkstein gemauert, über der profilierten Eingangstür Baudatum und Initialen „IH&LH“, Obergeschoss und Giebel in Fachwerk, 1868 (i)

Das Haus ist ein anschauliches Beispiel für die lange Tradition des Sichtfachwerkbaus in der Region bis in die 2. Hälfte des 19. Jh. und zeugt mit Stall und Arbeitsräumen im Erdgeschoss von den früheren Lebensverhältnissen auf dem Land.

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Quellen

Kulturdenkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg. Geoportal Baden-Württemberg, abgerufen am 10. September 2025.

Commons: Kulturdenkmale in Oppenweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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