Litsch und Wurfenthalgraben
Katastralgemeinde im Bezirk Krems
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Litsch und Wurfenthalgraben (früher Litsch- und Wurfenthalgraben) ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Gföhl in Niederösterreich. Bis Ende 1967 bildete die Katastralgemeinde eine selbständige Ortsgemeinde.[1]
| Litsch und Wurfenthalgraben (Katastralgemeinde) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Gföhl | |
| Koordinaten | 48° 29′ 51″ N, 15° 29′ 0″ O | |
| Gebäudestand | 22 (2001) | |
| Fläche d. KG | 2,37 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Katastralgemeindenummer | 12026 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Litsch-u.Wurfenthalgraben (31311 006) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Die Katastralgemeinde liegt südwestlich des Gemeindehauptortes Gföhl am Gföhler Bach. Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde befinden sich zwei Ortschaften:
- Litschgraben, 20 Einwohner (am 1. Jänner 2025).[2] Litschgraben wird durch die Landesstraße L7042 erschlossen, die als Stichstraße ausgeführt ist.
- Wurfenthalgraben, 21 Einwohner (am 1. Jänner 2025).[2] Durch Wurfenthalgraben führt die Landesstraße L7041.
Der gleichnamige Zählsprengel umfasst weiters auch noch die außerhalb der Katastralgemeinde befindliche Ortschaft Garmanns.
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 20 Häusern genannt, das nach Meisling eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Brunn am Walde besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Gföhl ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Gföhl, Brunn und Meisling.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Litsch und Wurfenthalgraben ein Gastwirt und ein Müller ansässig.[4] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich mit Wirkung von 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Gföhl, Gföhleramt, Großmotten, Litsch und Wurfenthalgraben, Mittelbergeramt, Moritzreith, Rastbach, Reittern und Seeb.[1]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 4. Band: Gars bis Drosendorf. Anton Benko, Wien 1840, S. 138 (Litsch und Wurfenthalgraben – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 166.
