Moritzreith
Ortschaft im Bezirk Krems
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Moritzreith ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Gföhl im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt 127 Einwohner (1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
| Moritzreith (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Moritzreith | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Gföhl | |
| Koordinaten | 48° 31′ 39″ N, 15° 25′ 13″ O | |
| Höhe | 573 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 127 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 2,57 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04213 | |
| Katastralgemeindenummer | 12033 | |
Sommerlinden am Ortseingang | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das westlich von Gföhl gelegene Dorf befindet sich am Reislingbach , einem rechten Zubringer zum Kamp und ist über die Kremser Straße erreichbar, von der die L7055 abzweigt und durch den Ort führt. Zur Ortschaft gehören weiters die Lagen Dörrmühle, Neuwirtshaus und Riegler, womit diese am 1. April 2020 insgesamt 42 Adressen umfasste.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 22 Häusern genannt, das nach Rastbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Rastbach besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und die Herrschaft Gföhl übte die Landgerichtsbarkeit aus. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft Rastbach und der Pfarrherrschaft Weitra.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Moritzreith zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Schmied und ein Tischler ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Gföhl, Gföhleramt, Großmotten, Litsch- und Wurfenthalgraben, Mittelbergeramt, Moritzreith, Rastbach, Reittern und Seeb.[2]
Sehenswertes
- Filialkirche Moritzreith, eine 1751 schlicht erbaute Kirche, die im 19. Jahrhundert erweitert wurde
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 386 (Ausgabe 1769; Marizreut in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 166.
