Moderne französische Malerei

Wanderausstellung From Wikipedia, the free encyclopedia

Moderne französische Malerei (französisch La peinture française moderne) war eine Wanderausstellung, die 1946–1947 von der Militärregierung der Französischen Besatzungszone in Deutschland organisiert wurde. Die Ausstellung hatte ihre Premiere in Baden-Baden und war anschließend in Berlin, Mainz und Düsseldorf zu sehen. In leicht geänderter Zusammenstellung kamen weitere Stationen in Wien und München hinzu, sodass Menschen in allen vier Besatzungszonen die Werke sehen konnten. Die Ausstellung zeigte einen Überblick der Malerei in Frankreich vom Impressionismus bis zur zeitgenössischen Kunst. Dazu gehörten auch Werke von Künstlern, deren Arbeiten zuvor in Deutschland als „Entartete Kunst“ diffamiert waren. Neben der vordergründigen Präsentation der Kunstwerke ging es den Organisatoren auch um „eine geistige und moralische Umerziehung der Deutschen“.[1] Zugleich wollte sich Frankreich mit dieser großen Kunstausstellung gegenüber den anderen Besatzungsmächten in Deutschland als führende Kulturnation darstellen, wozu insbesondere die Stationen in Berlin und Wien mit ihrem Vier-Mächte-Status geeignet waren.[2]

Titelseite des Ausstellungskataloges in Berlin 1946
Titelseite des Ausstellungskataloges in Düsseldorf 1946
Titelseite des Ausstellungskataloges in München 1947
Titelseite des Ausstellungskataloges in Wien 1947

Die ersten Kunstausstellungen in der französischen Besatzungszone

Die Rolle Frankreichs im Zweiten Weltkrieg wandelte sich von einem besiegten Land nach der Niederlage im Juni 1940 zu einer der vier Siegermächte zum Ende des Krieges 1945. Allerdings spielte es zunächst im Kreis der Alliierten nur eine nachgeordnete Rolle und wurde beispielsweise nicht zur Potsdamer Konferenz 1945 eingeladen. Seit Juni 1945 verfügte Frankreich jedoch über eigene Besatzungszonen in Deutschland und ebenso in Österreich.[3]

Die vier Besatzungsmächte versuchten in ihren Zonen neben der Entnazifizierung auch eine geistige und moralische Umerziehung der Bevölkerung zu bewirken.[1] Frankreich, das sich in besonderem Maß als Kulturnation verstand, sah in der Kulturvermittlung ein wichtiges Instrument, um in seiner Besatzungszone einen entsprechenden Einfluss auszuüben.[4] Nach zwölf Jahren nationalsozialistischer Kulturpolitik mangelte es bis dahin vor allem der Jugend an Möglichkeiten, sich mit moderner Kunst auseinanderzusetzen.[5] Zuständig für das Ausstellungswesen in der französischen Zone war Raymond Schmittlein, Leiter der Erziehungsabteilung (Dierection de l’Education publique) der Militärregierung. Die Unterabteilung für Kunst (Service des Beaux-Arts) leitete seit April 1946 der Historiker Michel François.[6] Die französische Militärregierung organisierte im Zeitraum zwischen 1946 und der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 insgesamt etwa fünfzig Ausstellungen.[7]

Eine erste Ausstellung zeitgenössischer Kunst in der französischen Zone fand bereits im Oktober 1945 in Überlingen statt. Walter Kaesbach, vormalig Direktor der Kunstakademie Düsseldorf, hatte dort die Ausstellung Deutsche Kunst unserer Zeit mit Werken des Expressionismus organisiert, bei der er auf Werke von Künstlern zurückgriff, die in der Umgebung des Bodensees lebten. Diese Schau entstand zwar aus Privatinitiative, wurde jedoch von der Militärregierung der Französischen Besatzungszone (Gouvernement militaire de la zone française d’occupation) unterstützt.[8] Die erste von der französischen Verwaltung organisierte Ausstellung fand im Mai 1946 in Baden-Baden statt, dem Sitz der Militärregierung. Unter dem Titel Frankreich – Baden im Spiegel der Geschichte 1660–1860 (France – Pays de Bade. Deux siècle d’histoire 1660–1860) thematisierte die Schau die wechselseitigen kulturellen Einflüsse zwischen Frankreich und der Markgrafschaft Baden und dem Großherzogtum Baden.[8] Gezeigt wurden Gemälde, Möbel, Skulpturen und schriftliche Zeugnisse aus französischem und deutschem Besitz.[8] Es folgte im Juni 1946 eine Ausstellung Meisterwerke mittelalterlicher Kunst in Baden in Freiburg im Breisgau.[9] In der Nachfolge der Vorjahresausstellung in Überlingen kam es ebenfalls im Juni 1946 zur Ausstellung Neue deutsche Kunst in Konstanz. Parallel hierzu veranstaltete das französische Kulturministerium (Éduaction Nationale) im Rahmen der Konstanzer Kunstwoche die Ausstellung Neue französische Malerei mit Werken von Pierre Bonnard, Raoul Dufy, Maurice Denis, Marie Laurencin und weiteren Künstlern.[9] Ziel des Ministeriums war es, dem deutschen Publikum „Schritt für Schritt mit der in ihrer historischen Genese verpassten modernen französischen Kunst vertraut zu machen, indem sie die künstlerische Entwicklung vom ausgehenden Impressionismus bis hin zur konkreten Kunst“ aufzeigen wollte.[10]

Die Ausstellung Moderne französische Malerei in Baden-Baden

Ursprünglich sollte im Spätsommer 1946 in Baden-Baden eine Ausstellung gezeigt werden, die zuvor vom 11. Juli bis 31. August des Jahres unter dem Titel 250 Artistes du Salon d’Automne im Wiener Kunstgewerbemuseum zu sehen war. Philippe Erlanger, Leiter der Abteilung für internationalen Kulturaustausch (Association française d’action artistique) im Pariser Erziehungsministerium, lehnte jedoch eine Ausstellung in Deutschland ab und entschied, die Kunstwerke stattdessen auf eine Tour durch Südosteuropa zu schicken.[11] Raymond Schmittlein überzeugte daraufhin zunächst den Leiter der Militärverwaltung Émile Laffon von der politischen Bedeutung einer solchen Ausstellung in Deutschland und regte an, gegen „die Verzögerungs- und Blockadetaktik des Erziehungsministeriums, vor allem Erlangers zu protestieren“.[11] Erst nachdem Militärgouverneur Pierre Kœnig beim Erziehungsministerium Einspruch erhoben hatte, erfolgte die entsprechende politische Unterstützung.[11]

Der bei der Militärverwaltung für Museumsausstellungen zuständige Abteilungsleiter Bernard Poissonnier reiste kurzfristig nach Paris, um eine neue Liste mit Exponaten für eine Ausstellung zusammenzustellen.[11] Aufbauend auf der Programmatik der französischen Ausstellung moderner Kunst in Konstanz wurde eine repräsentative Ausstellung für Baden-Baden vorbereitet. Der beschreibende Titel Moderne französische Malerei wurde hierbei weit ausgelegt und umfasste auch Werke ausländischer Künstler, die in Frankreich lebten, so der Niederländer Vincent van Gogh, der Spanier Pablo Picasso oder der Italiener Amedeo Modigliani. Unterstützt wurde Poissonnier in Paris von Jean Cassou, dem Direktor des Musée National d’Art Moderne.[11] Zudem waren mehrere Pariser Galeristen sofort bereit, Kunstwerke zur Verfügung zu stellen.[11] Schwieriger war es, von privaten Sammlern Leihgaben zu bekommen, da diese die Situation in Deutschland in der Nachkriegszeit häufig als zu unsicher ansahen oder „Ressentiments gegenüber dem Nachbarn“ hegten.[12]

Zu den privaten Sammlern pflegte insbesondere der französische Kunstschutzoffizier Maurice Jardot (1911–2002), Leiter des Bureau des Beaux-Arts der Region Baden, gute Beziehungen.[13] Jardot arbeitete auf deutscher Seite mit Kurt Martin, dem Direktor der Kunsthalle Karlsruhe, zusammen.[14] Dieser hatte im Zweiten Weltkrieg zudem das Musée municpal im besetzten Straßburg geleitet, wurde aber bereits 1945 von französischer Seite als unbelastet rehabilitiert.[15] Martin verfügte darüber hinaus über enge Kontakte zur amerikanischen Militärverwaltung, insbesondere zur Kunsthistorikerin Edith Standen, die seit März 1946 den Wiesbaden Central Collecting Point leitete. Auf diesem Weg konnten auch Kunstwerke aus der amerikanischen Besatzungszone, insbesondere aus deutschem Museumsbesitz, in der Ausstellung gezeigt werden.[16]

Die Ausstellung Moderne französische Malerei stand unter der Schirmherrschaft des Militärgouverneurs Pierre Kœnig; an der Ausstellungseröffnung am 17. September 1947 im Kurhaus Baden-Baden nahm der Generalverwalter Émile Laffon teil.[17] Die Festrede hielt Kurt Martin. Dass ein Deutscher diese Rolle übernahm, war in der Nachkriegszeit außergewöhnlich.[18] Zur Ausstellung erschien ein Katalog in französischer und deutscher Sprache mit einem Vorwort von Michel François und einer Einleitung von Jean Cassou vom Musée National d’Art Moderne. Das Titelbild schmückte eine Schwarzweißreproduktion des Gemäldes Die Bierkellnerin von Édouard Manet, eine Auswahl weiterer Abbildungen gab es am Katalogende. Nach drei Wochen endete die Ausstellung in Baden-Baden am 8. Oktober 1946 und verzeichnete insgesamt 9000 Besucher.[19] Sie wirkte, wie der Maler Heinz Tröskes lobte, „wie ein großer, freier Atemzug durch alle Zonen“.[20] In seinem Abschlussbericht erörterte Michel François die Bedeutung der Ausstellung, da Frankreich eine „Mission“ zu erfüllen habe und sich „in seiner Gesamtheit“ präsentieren müsse, also nicht nur als militärische Macht, sondern auch als Kulturnation.[21]

Leihgeber der Ausstellung in Baden-Baden

Die im Katalog zur Ausstellung verzeichneten Leihgeber stammten überwiegend aus Frankreich. Hierzu gehörten die institutionellen Leihgeber Musée du Louvre, Musée National d’Art Moderne in Paris und das Musée municpal de Strasbourg sowie die Kunstabteilung der Amerikanischen Militärverwaltung. Letztere steuerte zur Ausstellung Kunstwerke aus den Sammlungen der Kunsthalle Mannheim und der Berliner Nationalgalerie bei, die jedoch nicht namentlich genannt wurden. Zu den Kunstwerken aus dem Musée National d’Art Moderne gehörten bedeutende Hauptwerke aus der Sammlung des Japaners Matsukata Kōjirō, die von Frankreich nach dem Krieg als Feindvermögen beschlagnahmt wurden und teilweise dauerhaft in französischen Staatsbesitz gelangten.[22] Auch das Titelbild des Kataloges, die Bierkellnerin von Édouard Manet, stammte aus der Sammlung Matsukata.

Hinzu kamen zahlreiche Werke aus Privatbesitz. Namentlich genannt wurden Madame Guillaume Apollinaire, Madame Cutoli, Madame la Vicomtesse de Noilles, Madame Rouart, Louise de Vilmorin, Monsieur Adnet, Jean Baignère, Jacques Bonjean, Monsieur Caputo, Raoul Guillemard, Monsieur Coutot, Daniel-Henry Kahnweiler, Bernard Poissonnier, Monsieur Pincas, Monsieur Renant, Monsieur Spector und Wilhelm Uhde. Hinzu kamen Bilder aus den Galerien Allard, Berri-Raspail, Bignou, Louis Carré, Charpentier, Denis, Durand Ruel, der Galerie de France und der Galerie Rive Gouche.[23]

Weitere Stationen in Berlin, Mainz und Düsseldorf

Nach der erfolgreichen Ausstellung in Baden-Baden schickten die französischen Behörden alle gezeigten Werke nach Berlin, das seinerzeit von den vier Siegermächten gemeinsam verwaltet wurde. Als Ausstellungsort wurde das Berliner Schloss in der Stadtmitte gewählt, das im sowjetischen Sektor lag. Das Schloss war zwar nach der Bombardierung vom 3. Februar 1945 schwer beschädigt, der historische Weiße Saal im Nordwestflügel stand jedoch nach den von Baustadtrat Hans Scharoun wenige Monate zuvor veranlassten Instandsetzungsarbeiten für verschiedene Ausstellungen zur Verfügung.[24] Die Schau mit Werken der modernen französischen Malerei dauerte vom 22. Oktober bis 6. November 1946. In diesen 15 Tagen kamen 30.000 Besucher ins Berliner Schloss.[25] Zur Ausstellung in Berlin erschien ein eigener Katalog, auf dessen Titelbild erneut die Bierkellnerin von Manet abgebildet war. Die Einleitung von Jean Cassou wurde ebenfalls aus dem Baden-Badener Katalog übernommen. Diese Einleitung erschien in französischer, russischer, englischer und deutscher Sprache. Das Verzeichnis der Werke war in französischer und deutscher Sprache gehalten. Die ausgewählten Abbildungen entsprachen ebenfalls dem Baden-Badener Katalog. Die deutschen Museen wurde erneut nicht als Leihgeber aufgeführt, obschon zwei Gemälde aus der Berliner Nationalgalerie in der Schau zu sehen waren, was jedoch von der Presse bemerkt wurde.[26] Die Eröffnungsrede hielt der französische Generalinspekteur Eugène Hepp in Anwesenheit der Vertreter der anderen alliierten Mächte und des Berliner Oberbürgermeisters Arthur Werner.[27] Anlässlich der Eröffnung bedankte sich der Maler Karl Hofer, Direktor der Berliner Hochschule für die bildenden Künste, für „die französische Geste der Versöhnung“.[24]

Friedrich Schwerdfeger hob in der Berliner Zeitung hervor, dass die Ausstellung „Tag für Tag von morgens bis abends ganze Scharen von Besuchern an sich lockt.“[28] Zum Besucherandrang notierte Enno Kind im Neuen Deutschland, die Ausstellung sei „fast zu einem Wallfahrtsort für die Berliner geworden“. „Man könnte vermuten“, so Kind, „im Schloß wäre markenfreie Butterverteilung“.[29] Im Berliner Tagesspiegel äußerte sich Hans Kreuzer euphorisch und lobte die Schau als „Friedensschluss der Kulturwelt“ und „Erlebnis von europäischer Tragweite“.[24] In der Neuen Zeit hieß es, die Ausstellung habe das „Tor wieder weit geöffnet zu der Welt, von der in den vergangenen Jahren nur filtrierte Stücke uns zu sehen erlaubt war“.[30] In Berlin trafen die vier Besatzungsmächte und ihre unterschiedliche Kulturarbeit direkt aufeinander. Besonders Frankreich versuchte hier die anderen Siegermächte zu überflügeln.[31] Das wurde auch von den anderen Mächten wahrgenommen. So zitiert ein Referent des Kulturattachés Félix Lusset einen englischen Major, der erklärte, „keiner der anderen Alliierten“ hätte etwas Vergleichbares „auf die Beine stellen können“ und die Franzosen hätten „damit die Engländer, die Amerikaner und die Russen um Längen auf dem Kultursektor geschlagen“.[32]

Von Berlin aus ging die Ausstellung zurück in die französische Zone, wo sie vom 19. November bis zum 5. Dezember 1946 in Mainz gastierte. Ausstellungsort war die damalige Kunsthalle am Dom. Im eigens hierzu herausgegebenen Katalog gab es erneut das aus Baden-Baden bekannte Vorwort von Michel François und die Einleitung von Jean Cassou. Die Texte und das Werkverzeichnis erschienen in deutscher und französischer Sprache, die ausgewählten Abbildungen am Ende und auch das Titelbild mit Manets Bierkellnerin entsprachen den vorangegangenen Ausstellungen.[33]

Der Erfolg der Ausstellung veranlasste die Organisatoren der Französischen Militärregierung zur Durchführung einer weiteren Station, diesmal in der britischen Zone, deren Militärregierung das Vorhaben unterstützte.[34] Die Werke wurden in unveränderter Zusammenstellung vom 15. Dezember 1946 bis zum 8. Januar 1947 im Hetjens-Museum in Düsseldorf gezeigt, das sich seinerzeit noch in einem Anbau des Kunstpalastes (Ehrenhof 3) befand.[35] Zur Ausstellung erschien ein im Umfang gegenüber den vorangegangenen Orten reduzierter Katalog. So fehlten diesmal die Abbildungen am Katalogende, die Liste der Leihgeber und das Vorwort von Michel François. Die Einleitung von Jean Cassou wurde erneut gedruckt, diesmal in französischer, englischer und deutscher Sprache. Das Werkverzeichnis war erneut mit französischen und deutschen Titel angegeben. Das Titelbild schmückte diesmal eine Schwarzweißreproduktion des Gemäldes Berthe-la-sourde von Henri de Toulouse-Lautrec.[34]

Erweiterte Ausstellungen in Wien und München

Die zuvor in Deutschland gezeigte Ausstellung gastierte unter dem Titel Classiques de la peinture française moderne / Meister der modernen französischen Malerei vom 10. Februar bis zum 3. März 1947 in Wien. Die Stadt war nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso wie Berlin in Besatzungszonen aufgeteilt. In der französischen Zone der Stadt unterstand die Kulturarbeit dem Haut Commissariat de la Republique Français en Autriche, Division des Affaires Culturelles. Die Schirmherrschaft übernahm General Marie Émile Antoine Béthouart, der amtierende französische Hochkommissar.[36] Als Ausstellungsgebäude diente das Kunstgewerbemuseum im 1. Gemeindebezirk, der seinerzeit von allen vier Besatzungsmächten gemeinsam verwaltet wurde.[36]

Für die Wiener Schau wurde die Ausstellung von 130 Werken auf 163 Werke erweitert. Einige Werke, wie die Leihgaben der Museen aus Mannheim und Berlin, wurden nicht mehr gezeigt. Dafür kamen andere Leihgeber wie das Wallraf-Richartz-Museum in Köln und das Museum Folkwang in Essen neu hinzu. Auch die Wiener Galerie des 19. Jahrhunderts, die heutige Österreichische Galerie Belvedere, war als Leihgeber beteiligt und wurde ebenso wie die Museen in Köln und Essen im Katalog zur Ausstellung auch benannt. Die Liste der privaten Leihgeber und Galerien blieb unverändert. Das Verzeichnis der Werke war erneut zweisprachig – französisch und deutsch. Ebenfalls zweisprachig war das Vorwort von Eugène Susini, Leiter der Division des Affaires Culturelles und Direktor des örtlichen Institut français, der auf die in Wien vorangegangene Ausstellung des Salon d’Autonome erinnerte und auf die Qualität der Werke der „Meister der modernen französischen Malerei“ verwies. Die ebenfalls zweisprachige Einleitung von Jean Cassou war erneut eine Übernahme aus den vorangegangenen Katalogen. Als Titelbild des Kataloges diente wie zuvor beim Katalog der Düsseldorfer Station das Gemälde Berthe-la-sourde von Henri de Toulouse-Lautrec.[36] In Wien sahen 25.000 Besucher die Ausstellung.[37]

Letzte Station der Ausstellungstournee war vom 11. bis 25. März 1947 München in der amerikanischen Besatzungszone.[38] Hier wurden die Werke unter dem Titel Moderne Französische Malerei im vom Krieg unzerstörten Haus der Kunst gezeigt. Der Autor Bruno E. Werner wies in einer Ausstellungsbesprechung auf diesen besonderen Ort hin: „In der Tat ist man betroffen, wenn man den Hauptsaal im Haus der Kunst betritt und nun statt der einstigen Riesenschinken – auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1937 hing dort zum Beispiel Adolf Zieglers Triptychon Die vier Elemente – vor dem Viergestirn Manet, Renoir, Degas, Cézanne und den Planeten Monet, Pissarro steht.“[39] Statt Werke der nationalsozialistischen Kunst, wie das Werk des genannten Adolf Ziegler, waren nun Werke von vormals verfemten Künstlern im großen Kunstmuseum zu sehen, das von den Nationalsozialisten erbaut wurde.

Die von der französischen Direction de l’Education Publique, Sous-Direction des Beaux-Arts organisierte Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft des Brigadegenerals Walter J. Muller, US-amerikanischer Militärgouverneur von Bayern, des französischen Generalkonsuls in München Louis Jousset und des Bayerischen Ministerpräsidenten Hans Ehard statt.[40] Zur Ausstellung erschien erneut ein eigener Katalog, dessen Vorwort von Jean Cassou abermals aus den vorangegangenen Stationen stammte. Neu war der Einführungstext München und das Französische, den der Kunsthistoriker Wilhelm Hausenstein verfasst hatte. Er erinnerte an die langen kulturellen Verbindungen zwischen Frankreich und Bayern und spannte dabei den Bogen vom Münchener Barockschloss Nymphenburg und dessen französischem Vorbild Versailles über die I. Internationale Ausstellung von 1869 im Münchner Glaspalast, wo unter anderem Werke des Franzosen Gustave Courbet zu sehen waren, bis zur Tschudi-Spende, mit der vor dem Ersten Weltkrieg bedeutende Werke der französischen Moderne in die Sammlung der Neuen Pinakothek gelangten.[40] Eine große Gruppe von Werken diese Stiftung wurde als Erweiterung der Ausstellung im Haus der Kunst gezeigt, die ansonsten der Ausstellung in Wien entsprach. Der von der Bayerischen Staatskanzlei herausgegebene Katalog war nur in deutscher Sprache verfasst, das Verzeichnis der Werke hatte französische und deutsche Bildtitel. Auf einen Anhang mit Abbildungen wurde verzichtet, das Titelbild war erneut die Berthe-la-sourde von Henri de Toulouse Lautrec.[40]

Auch in München gab es zahlreiche positive Kommentare zur Ausstellung. So schwärmte der Maler Werner Gilles nach dem Besuch der Schau von den „neuentdeckten Möglichkeiten der Farbe, Raumillusionen und Raumgefühle“.[41] Bruno E. Werner fällte abschließend das Urteil, die Ausstellung sei „das bedeutendste Ereignis der bildenden Kunst“, das den Münchnern „seit Jahren zuteil wurde“.[39] Von den 150.000 Menschen, die die Wanderausstellung insgesamt sahen, fielen allein 55.000 Besucher auf die Station in München.[37]

Liste der ausgestellten Werke

Zu jeder der Stationen der Ausstellung erschien ein eigener Katalog, in dem alle gezeigten Werke verzeichnet sind. Da es nur wenige Abbildungen in den Katalogen gibt oder teilweise ganz darauf verzichtet wurde, lassen sich die Werke nicht immer eindeutig identifizieren. Es fehlen zudem Hinweise zu Technik und Bildträger, teilweise sind keine Maßangaben der Werke vorhanden. Titelbezeichnungen wie Landschaft, Akt oder Stillleben vermitteln zudem nur eine vage Vorstellung vom Bildinhalt und können ebenso kaum zur eindeutigen Bestimmung der Werke beitragen.

Zu Beginn der Ausstellungstournee waren die Katalognummern entsprechend der Hängung der Werke in Baden-Baden vergeben. Diese Nummerierung wurde auch bei den Stationen in Berlin, Mainz und Düsseldorf beibehalten und findet sich in der Spalte B.-Kat.-Nr. der nachfolgenden Liste. Bei den Stationen in Wien und München zogen die Organisatoren eine alphabetischen Listung vor. Die Katalognummern aus Wien finden sich in der Spalte W.-Kat.-Nr. und die Münchner Katalognummern in der Spalte M.-Kat.-Nr. wieder. Neben den Künstlernamen sind die Titel wie in den Katalogen auf französisch und deutsch angegeben. Unter Verbleib ist – soweit bekannt – der heutige Besitzer aufgeführt.

Weitere Informationen B.-Kat.-Nr., W.-Kat.-Nr. ...
B.-Kat.-Nr.W.-Kat.-Nr.M.-Kat.-Nr.KünstlerTitel (fr/de)Format in cmVerbleibBild
12626Jules CavaillèsPaysage
Landschaft
63 × 24 cmBild urheberrechtlich geschützt
27777Marie LaurencinJeunes filles
Junges Mädchen
40 × 32 cm
37575Pierre LapradeLes blés
Kornfeld
71 × 73 cm
4155155Louis ValtatNu
Akt
45 × 69 cm
511Maurice AsselinFleurs
Blumen
34 × 26 cm
67878Henri LebasqueNu au collier
Akt mit Halsband
63 × 78 cm
73434Luigi Corbellini[42]Portrait d’enfant
Kinderbildnis
39 × 26 cmBild urheberrechtlich geschützt
88787Aristide MaillolÉtudes de nu
Aktstudien
36 × 22 cm
9122122André PlansonPaysage de neige
Schneelandschaft
37 × 45 cmBild urheberrechtlich geschützt
102020Jean-Louis BoussingaultLa jeune femme au chapeau de paille
Eine junge Frau mit Strohhut
71 × 58 cm
11139139Émile SabouraudNu
Akt
45 × 54 cmBild urheberrechtlich geschützt
123838Maurice DenisAutoportrait
Selbstbildnis
32 × 29 cm
136565Francis GruberCoin d’atelier
Atelierecke
90 × 72 cm
142727Edmond CeriaNu couché
Liegender Akt
22 × 33 cmBild urheberrechtlich geschützt
15163163Henry de WaroquierLe Château de Chaumont
Schloß Chaumont
64 × 98 cmMusée Cantini, Marseille
Dauerleihgabe des Musée National d’Art Moderne, Paris
Bild urheberrechtlich geschützt
168484Robert LotironVue de Paris
Ansicht von Paris
26 × 45 cmBild urheberrechtlich geschützt
176666Armand GuillauminLe port de Bruse
Hafen von Bruse[43]
59 × 80 cm
186161Robert GrangeNature morte au citron
Stilleben mit Zitrone
31 × 45 cmBild urheberrechtlich geschützt
196767Henri HérautLe petit prince
Der kleine Prinz
35 × 27 cmBild urheberrechtlich geschützt
20123123Alphonse QuizetLe canal de la Villette
Der Kanal von Villette
34 × 64 cmBild urheberrechtlich geschützt
214848Georges d’EspagnatNu
Akt
100 × 65 cm
22146146Jean SouverbieComposition
Komposition
42 × 94 cmBild urheberrechtlich geschützt
23161161Édouard VuillardLa chemise écossaise
Das schottische Hemd
63 × 49 cmMusée Calvet, Avignon
Dauerleihgabe des Musée d’Orsay, Paris
242525Maurice BrianchonEtang du Bourdon à St. Fargeau
Teich von Bourdon in St. Fargeau
58 × 90 cmBild urheberrechtlich geschützt
252424Yves BrayerLe Palais de la Monnaie à Avignon
Haus der Münze in Avignon
63 × 45 cmBild urheberrechtlich geschützt
261212Émile BernardNature morte
Stilleben
45 × 54 cm
273939Maurice DenisLe paradis
Das Paradies
48 × 74 cm
28154154Louis ValtatFleurs
Blumen
Öl auf Leinwand
61 × 46 cm
29124124Jean-François RaffaëlliLe petit pont
Die kleine Brücke
48 × 63 cm
30ohneohneEugène BoudinMarine
Seestück
21 × 27 cm
319797Maxime MaufraLa route d’Erdeven
Straße nach Erdeven
45 × 54 cm
32103103Adolphe MonticelliLes Martigues
Les Martigues
32 × 48 cm
33135135Ker-Xavier RousselLéda
Leda
80 × 1,35 cm
34ohneohneCamille PissarroLe petit fabrique
Die kleine Fabrik
26 × 40 cmMusée d’Art moderne et contemporain de Strasbourg, Straßburg
35104104Henry MoretLa rentrée des bateaux à Doélan
Rückkehr der Boote nach Doélan
53 × 64 cm
361919Eugène BoudinLa falaise d’Aval à Etretat
Klippen von Aval in Etretat
40 × 55 cm
378383Gustave LoiseauLa rue de Clignancourt à Paris
Die Straße von Clignancourt in Paris
64 × 52 cm
38141141Paul SignacAntibes, le soir
Abend in Antibes
73 × 90 cmMusée d’Art moderne et contemporain de Strasbourg, Straßburg
39ohneohneAlbert LebourgVue de Dordrecht
Ansicht von Dordrecht
50 × 64 cmMusée d’Art moderne et contemporain de Strasbourg, Straßburg
401818Pierre BonnardLa Tour Eiffel
Der Eifelturm
45 × 68 cm
41159159Édouard VuillardLe square Vintimille à Paris
Square Vintimille in Paris
64 × 54 cm
42125125Odilon RedonBouquet de fleurs
Blumenstrauß
45 × 51 cm
4333André BauchantLa mauvaise nouvelle
Die schlechte Nachricht
63 × 81 cmBild urheberrechtlich geschützt
4444André BauchantLes Asters
Astern
45 × 54 cmBild urheberrechtlich geschützt
45157157Louis VivinLe château de Beauvoir à Olivet
Schoß Beauvoir in Olivet
45 × 54 cm
46136136Henri RousseauLes poteaux télégraphiques à Malakoff
Telegraphenstangen in Malakoff
45 × 54 cm
477979Jules LefrancPaysage
Landschaft
38 × 55 cmBild urheberrechtlich geschützt
48158158Louis VivinScène cruelle[44]
Grausames Schauspiel
46 × 61 cm
49131131René RimbertNature morte
Stilleben
60 × 73 cmBild urheberrechtlich geschützt
501313Camille BomboisLe canal
Der Kanal
38 × 55 cmBild urheberrechtlich geschützt
511414Camille BomboisPortrait de jeune fille
Mädchenbildnis
33 × 51 cmBild urheberrechtlich geschützt
525050Jean ÈveLa cathédrale de Mantes
Die Kathedrale von Mantes
46 × 55 cmBild urheberrechtlich geschützt
536969Henri JannotL’église
Die Kirche
54 × 65 cmBild urheberrechtlich geschützt
542828Paul CézannePortrait de Mme Cézanne
Bildnis von Frau Cézanne
26 × 31 cmPrivatsammlung
55120120Camille PissarroLa conversation du soir
Abendunterhaltung
65 × 54 cmNationalmuseum für westliche Kunst, Tokio
vormals Sammlung Matsukata
56ohneohneAlfred SisleyLa route de Marly
Straße nach Marly
50 × 65 cmKunsthalle Mannheim, Mannheim
57102102Claude MonetLe jardin de Monet à Giverny
Garten Monets in Giverny
83 × 92 cm
58101101Claude MonetEffet de neige à Argenteuil
Argenteuil im Schnee
55 × 65 cmNationalmuseum für westliche Kunst, Tokio
vormals Sammlung Matsukata
59ohneohnePaul CézanneLe fumeur
Der Raucher
94 × 73 cmKunsthalle Mannheim, Mannheim
60143143Alfred SisleyLes coteaux de Veneux
Hügel bei Veneux
54 × 73 cmMusée d’Art moderne et contemporain de Strasbourg, Straßburg
Dauerleihgabe des Musée d’Orsay, Paris
61ohneohnePierre-Auguste RenoirLes maronniers fleuris
Blühende Kastanienbäume
73 × 92 cmNationalgalerie, Berlin
62121121Camille PissarroLe Cours-la-Reine à Rouen
Die „Cours-la-Reine“ in Rouen
54 × 64 cm
63106106Berthe MorisotPortrait de Paule Gobillart
Bildnis von Paula Gobillart
73 × 59 cm
64ohneohnePierre-Auguste RenoirPortrait de jeune fille
Bildnis eines jungen Mödchens
41 × 33 cmMusée d’Art moderne et contemporain de Strasbourg, Straßburg
653737Edgar DegasAprès le bain
Nach dem Bade
70 × 56 cm
662929Paul CézanneLa montagne Sainte-Victoire
Der Berg Sainte-Victoire
31 × 47 cmMusée d’Orsay, Paris
vormals Sammlung Matsukata
675454Paul GauguinVairumati (Tahiti)
Vairumati (Tahiti)
73 × 92 cmMusée d’Orsay, Paris
vormals Sammlung Matsukata
68ohneohneÉdouard ManetLe bouquet de lilas blancs
Weißer Fliederstrauß
56 × 44 cmNationalgalerie, Berlin
69126126Pierre-Auguste RenoirPortrait de Berthe Morisot et de sa fille
Bildnis von Berthe Morisot und ihrer Tochter
Ö81 × 65 cmPrivatsammlung
708989Édouard ManetLa serveuse de bock à Reichshofen
Bierkellnerin im Reichshofen
77 × 65 cmMusée d’Orsay, Paris
vormals Sammlung Matsukata
71149149Henri de Toulouse-LautrecBerthe-la-sourde[45]
Die taube Berta
75 × 58 cmMusée d’Orsay, Paris
vormals Sammlung Matsukata
72127127Pierre-Auguste RenoirÉtude de nu
Aktstudie
38 × 42 cm
735959Vincent van GoghLa chambre de l’artiste à Arles
Zimmer van Goghs in Arles
57 × 73 cmMusée d’Orsay, Paris
vormals Sammlung Matsukata
745353Paul GauguinNature morte
Stilleben
50 × 62 cmMusée d’Orsay, Paris
vormals Sammlung Matsukata
75105105Berthe MorisotLes enfants de Gabriel Thomas
Die Kinder von Gabriel Thomas
100 × 80 cmMusée d’Orsay, Paris
767272Roger de La FresnayeSouvenir de Florence
Erinnerung an Florenz
26 × 33 cm
77111111Pablo PicassoAdolescence
Jugend
59 × 46 cmBild urheberrechtlich geschützt
78112112Pablo PicassoTête de femme
Frauenkopf
38 × 30 cmBild urheberrechtlich geschützt
79113113Pablo PicassoFemme agenouillée
Kniende Frau
34 × 25 cmBild urheberrechtlich geschützt
80114114Pablo PicassoLa joueuse de mandoline
Mandolinenspielerin
130 × 89 cmBild urheberrechtlich geschützt
81115115Pablo PicassoNature morte
Stilleben
22 × 27 cmBild urheberrechtlich geschützt
82116116Pablo PicassoPortrait de Guillaume Appolinare
Bildnis Guillaume Appolinaires
49 × 31 cmBild urheberrechtlich geschützt
83117117Pablo PicassoTête de femme
Frauenkopf
55 × 46 cmBild urheberrechtlich geschützt
847676Marie LaurencinLa femme à l’éventail
Frau mit Fächer
81 × 65 cmBild urheberrechtlich geschützt
854444Charles DufresneDans la jungle
Im Dschungel
50 × 65 cm
862121Georges BraqueComposition
Komposition
73 × 91 cmBild urheberrechtlich geschützt
877373Roger de La FresnayePaysage de Meulan
Landschaft bei Meulan
60 × 73 cm
888080Fernand LégerFemme dans une cuisine
Frau in der Küche
65 × 46 cmBild urheberrechtlich geschützt
89156156Jacques VillonÉtude d’expression: la figure pincée
Ausdrucksstudie: Grimasse
55 × 38 cmBild urheberrechtlich geschützt
906262Juan GrisNature morte à la bouteille
Stilleben mit Flasche
50 × 61 cm
918282André LhoteLe nègre Alassane
Der Neger Alassane[46]
63 × 48 cmBild urheberrechtlich geschützt
92108108Jules PascinÉtude de nu
Aktstudie
30 × 25 cm
934545Raoul DufyTerrasse de café
Kaffeehausterrasse
33 × 24 cm
945757Édouard GoergLes fleuristes
Blumenmädchen
64 × 54 cm
959999Amedeo ModiglianiNu
Akt
100 × 64 cmPrivatsammlung
966464Marcel GromaireÉtude de nu
Aktstudie
41 × 33 cmBild urheberrechtlich geschützt
97134134Georges Rouault“Homo homini lupus”
„Homo homini lupus“
64 × 46 cmMusée National d’Art Moderne, ParisBild urheberrechtlich geschützt
989191Albert MarquetÉté
Sommer
65 × 80 cmMusée de l’Abbaye Sainte-Croix, Les Sables-d’Olonne
994646Raoul DufyLe manoir du Vallon
Landsitz in Vallon
33 × 80 cmPrivatsammlung
100107107Jules PascinLes dormeuses
Schläferinnen
72 × 95 cm
101110110Amédée Dubois de La PatellièreLes deux jeunes filles sous la charmille
Zwei junge Mädchen unter einem Baum
58 × 72 cm
102145145Chaim SoutineL’enfant de choeur
Chorknabe
64 × 36 cmPrivatsammlung
1033131Marc ChagallLes fiancés
Die Verlobten
64 × 49 cmBild urheberrechtlich geschützt
104152152Maurice UtrilloLe chateau de la Reine Blanche
Schloß der Königin Blanche
71 × 51 cmBild urheberrechtlich geschützt
1057474Roger de La FresnayeMélancolie
Melancholie
29 × 22 cm
106153153Suzanne ValadonBouquet de fleurs
Blumenstrauß
72 × 54 cm
1074747Max Ernst„Ils sont restés trop longtemps dans la forêt“
„Sie sind zu lang im Wald geblieben“
46 × 55 cmSaarlandmuseum, SaarbrückenBild urheberrechtlich geschützt
1089393André MassonCorrida mythologique
Mythologischer Stierkampf
89 × 84 cmBild urheberrechtlich geschützt
10988André BeaudinLe chat et l’oiseau vert
Katze und grüner Vogel
46 × 61 cmBild urheberrechtlich geschützt
1106868Pierre InoDrame médiéval
Mittelalterliches Drama
41 × 32 cmBild urheberrechtlich geschützt
111138138Pierre RoyLa boîte de Pandore
Büchse der Pandora
41 × 32 cm
1123232Giorgio de ChiricoLa tour
Der Turm
122 × 52 cmKunstsammlung Nordrhein-Westfalen[47], DüsseldorfBild urheberrechtlich geschützt
1133636Salvador DalíLa jeu lugubre
Das unheimliche Spiel
27 × 39 cmPrivatsammlungBild urheberrechtlich geschützt
1147171Jean Lafon[48]La chute d’Icare
Der Sturz des Ikarus
41 × x32 cmBild urheberrechtlich geschützt
1154141François DesnoyerNu couché
Liegender Akt
38 × 75 cmBild urheberrechtlich geschützt
1169090André MarchandLa forêt de Barbizon
Der Wald von Barbizon
46 × 54 cmBild urheberrechtlich geschützt
1178585Jean LurçatSouvenir de Smyrne
Erinnerung an Smyrna
46 × 73 cmBild urheberrechtlich geschützt
1189494Henri MatisseFigure décorative sur fond fleuri[49]
Dekorative Figur vor geblümtem Hintergrund
128 × 96 cmMusée National d’Art Moderne, Paris
119142142Gustave SingierLe matin
Der Morgen
65 × 46 cmBild urheberrechtlich geschützt
12077Jean René BazaineVerre et fleurs
Glas und Blumen
35 × 26 cmBild urheberrechtlich geschützt
1214949Maurice EstèveNature morte
Stilleben
38 × 46 cmBild urheberrechtlich geschützt
1228888Alfred ManessierLe voile de Véronique
Schweißtuch der Veronika
65 × 54 cmBild urheberrechtlich geschützt
123118118Édouard PignonFemme assise
Sitzende Frau
46 × 38 cmBild urheberrechtlich geschützt
124137137Gaston-Louis RouxFemme au bras levé
Frau mit erhobenem Arm
65 × 50 cmBild urheberrechtlich geschützt
1255656Léon GischiaNature morte
Stilleben
54 × 65 cmBild urheberrechtlich geschützt
1265252André FougeronNature morte à la carafe
Stilleben mit Karaffe
55 × 38 cmBild urheberrechtlich geschützt
1271010Paul BerçotFenêtre sur la montagne
Fensteraussicht aufs Gebirge
45 × 49 cmBild urheberrechtlich geschützt
1287070Eugène-Nestor de KermadecÉtude de nu
Aktstudie
72 × 49 cmBild urheberrechtlich geschützt
12922Jean AujameNature morte
Stilleben
54 × 65 cmBild urheberrechtlich geschützt
130133133Gabriel RobinPaysage
Landschaft
61 × 46 cmBild urheberrechtlich geschützt
ohne55André BauchantFleurs
Blumen
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne66André BauchantPaysage
Landschaft
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne99Christian BérardAutoportrait
Selbstbildnis
unbekannt
ohne1111Bermann (möglicherweise Eugene Berman)Mer, Vent, Soleil
Meer, Wind und Sonne
unbekannt
ohne1515Pierre BonnardLa Plage à Marée basse
Strand zur Ebbe
unbekannt
ohne1616Pierre BonnardPivoines
Pfingstrosen
unbekannt
ohne1717Pierre BonnardLa fenêtre du Cannet
Das Fenster in Le Cannet
unbekannt
ohneohna18aPierre BonnardFemme au miroir
Dame am Spiegel
unbekannt
ohne2222Georges BraqueMature morte
Stilleben
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne2323Georges BraqueNature morte aux fruits
Stilleben mit Früchten
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne3030Paul CézannePaysage
Landschaft
unbekannt
ohneohne30aPaul CézanneLa tranchée
Der Bahndurchstich
80,4 × 129,4 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne30bPaul CézanneNature morte
Stilleben
73,3 × 92,2 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne30cPaul CézannePortrait du Peintre
Selbstbildnis
55,5 × 46,2 cmNeue Pinakothek, München
ohne3333Giorgio de ChiricoLe Philosophe
Der Philosoph
unbekannt
ohne3535Lucien CoutaudLe modèle
Das Modell
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne4040Maurice DenisSainte-Cathrine de Sienne
Die heilige Katharina von Siena
unbekannt
ohneohne40aMaurice DenisDéese gaulois
Gallische Herdenkönigin
79,5 × 67,5 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne40bMaurice DenisÉtude d’un paysage Italien
Umbrische Landschaftstudie
25,3 × 36,1 cmNeue Pinakothek, München
ohneohna40cMaurice DenisÉtude d’un paysage Italien
Italienische Landschaftsstudie
18,3 × 41,2 cmNeue Pinakothek, München
ohne4242François DesnoyerPaysage
Landschaft
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne4343Jean-Jacques DeyrolleComposition
Komposition
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne5151Jean FautrierNature morte
Stilleben
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne5555Paul GauguinLes Contres barbares
Barbarische Erzählungen
50 × 62 cmMuseum Folkwang, Essen
ohneohne55aPaul GauguinTahiti
Komposition von Tahiti
96 × 131,1 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne55bPaul GauguinMartinique
Landschaft aus Martinique
90,2 × 116,1 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne55cPaul GauguinPaysanne de bretagne
Bretonische Bäuerin
71,8 × 91,4 cmNeue Pinakothek, München
ohne5858Vincent van GoghLe pont d’Arles
Die Zugbrücke von Arles
57 × 73 cmWallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
ohne6060Vincent van GoghLe fils Roulin
Der junge Roulin
65 × 54,1 cmFolkwang Museum, Essen
ohneohne60aVincent van GoghTournesols
Sonnenblumen
92 × 73 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne60bVincent van GoghVue sur Arles
Blick auf Arles
73,5 × 92,5 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne60cVincent van GoghPaysage chez Auvers
Landschaft bei Auvers
73,5 × 92 cmNeue Pinakothek, München
ohne6363Juan GrisPortrait d’homme
Männliches Bildnis
unbekannt
ohne8181Leonide (möglicherweise Léonide Bourges)Les pêcheurs
Die Fischer
unbekannt
ohne8383Gustave LoiseauLa rue de Clingnancourt à Paris
Die Straße von Clignancourt in Paris
unbekannt
ohne8686Jean LurçatComposition
Komposition
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohneohne89aÉdouard ManetDéjeuner dans l’atelier
Frühstück im Atelier
118,3 × 154 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne89bÉdouard ManetLa barque
Die Barke
82,7 × 105 cmNeue Pinakothek, München
ohne9292Albert MarquetVue de Paris
Blick auf Paris
unbekannt
ohne9595Henri MatisseFemme assise
Sitzende Frau
unbekannt
ohne9696Henri MatisseLa liseuse
Die Lesende
unbekannt
ohneohne96aHenri MatisseNature morte
Stilleben
93 × 115 cmNeue Pinakothek, München
ohne9898Jean MetzingerComposition
Komposition
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne100100Amedeo ModiglianiTête de femme
Frauenkopf
unbekannt
ohneohne101aClaude MonetPont de Seine chez Argenteuil
Die Seine-Brücke bei Argenteuil
60 × 81,3 cmNeue Pinakothek, München
ohne109109Jules PascinÉtude de nu
Aktstudie
unbekannt
ohne119119Édouard PignonAndalouse
Andalusierin
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohneohne121aCamille PissarroRue de Faubourg
Straße in der Vorstadt
unbekannt
ohne128128Pierre-Auguste RenoirLes epoux Sisley
Das Ehepaar Sisley
105 × 75 cmWallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
ohne129129Pierre-Auguste RenoirFemme et fleurs
Frau mit Blumen
unbekannt
ohne130130Pierre-Auguste RenoirGrand Baigneuse
Die große Badende
unbekannt
ohneohne130aPierre-Auguste RenoirPortrait d’une femme
Damenbildnis
60,5 × 40,4 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne130bPierre-Auguste RenoirPortrait de M. Bernard
Porträt des Herrn Bernard
40,2 × 32 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne130cPierre-Auguste RenoirPaysage avec vie à Sacré-Coeur
Landschaft mit Ausblick auf Sacré-Coeur
32 × 41 cmNeue Pinakothek, München
ohne132132Gabriel RobinNature morte
Stilleben
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne140140Paul SérusierRochers de Huelgoat
Felsen bei Huelgoat
unbekannt
ohneohne141a–d[50]Paul SignacÉtude à la Seine
Studie an der Seine
26,8 × 34,9 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne141a–d[50]Paul SignacÉtude à la Seine
Studie an der Seine
27 × 34,7 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne141a–d[50]Paul SignacÉtude à la Seine
Studie an der Seine
26,9 × 34,8 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne141a–d[50]Paul SignacÉtude à la Seine
Studie an der Seine
26,9 × 34,7 cmNeue Pinakothek, München
ohne144144Alfred SisleyPaysage
Landschaft
unbekannt
ohne147147Francis TailleuxLe chat dans les fleurs
Die Katze in den Blumen
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne148148Louis TouchaguesPortrait de Mme B.
Bildnis der Madame B.
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohneohne149aHenri de Toulouse-LautrecPortrait d’un femme
Weibliches Bildnis (In der Loge)
63 × 48 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne149bHenri de Toulouse-LautrecPortrait d’un homme
Männliches Bildnis
80,3 × 62,1 cmNeue Pinakothek, München
ohne150150Maurice UtrilloLa cabaret de „Lapin agile“
Die Kneipe zum „Lapin agile“
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne151151Maurice UtrilloVue de Paris
Ansicht von Paris
unbekanntBild urheberrechtlich geschützt
ohne160160Édouard VuillardPaysage
Landschaft
unbekannt
ohne162162Édouard VuillardIntérieur
Innenraum
unbekannt
ohneohne162aÉdouard VuillardIntérieur avec femme
Intérieur mit Frau
29,5 × 27 cmNeue Pinakothek, München
ohneohne162bÉdouard VuillardSalle-à-manger
Speisezimmer
52,5 × 72,7 cmNeue Pinakothek, München
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Ausstellungskataloge

  • La peinture française moderne: de l’Impressionismus à nos jours / Moderne Französische Malerei: vom Impressionismus bis zur Gegenwart. Gouvernement Militaire de la Zone Française d’Occupation, Direction de l’Ecucation publique, Beaux-Arts, Edition Woldemar Klein, Baden-Baden 1946.
  • La peinture française moderne / Moderne Französische Malerei. Groupe Française du Conseil de Controle, Division „Education et Affaires Culurells“, Berlin 1946.
  • La peinture française moderne: de l’Impressionismus à nos jours / Moderne Französische Malerei: vom Impressionismus bis zur Gegenwart. Gouvernement Militaire de la Zone Française d’Occupation, Direction de l’Ecucation publique, Beaux-Arts, Edition Woldemar Klein, Mainz 1946.
  • La peinture française moderne: de l’Impressionismus à nos jours. Gouvernement Militaire de la Zone Française d’Occupation, Direction de l’Ecucation publique, Beaux-Arts, Düsseldorf 1947.
  • Classiques de la peinture française moderne / Meister der modernen französischen Malerei. Haut Commissariat de la République Française en Autriche, Division des Affaires Culturelles, Wien 1947.
  • Moderne Französische Malerei. Bayerische Staatskanzlei, Süddeutscher Verlag, München 1947.

Literatur

Einzelnachweise

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