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Obórki (Olszanka)

Siedlung in Polen From Wikipedia, the free encyclopedia

Obórki (deutsch Schönfeld) ist ein Ort in der Landgemeinde Olszanka (Alzenau) im Powiat Brzeski der Woiwodschaft Opole in Polen.

Schnelle Fakten Basisdaten, Wirtschaft und Verkehr ...
Obórki
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Obórki (Polen)
Obórki (Polen)
Obórki
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Opole
Powiat: Brzeski
Gmina: Olszanka
Geographische Lage: 50° 45′ N, 17° 31′ O
Einwohner: 512 (31. März 2011[1])
Postleitzahl: 49-332
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OB
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 458 Obórki–Poppelau
DW 401 Krzyżowice–Stobrawa
Nächster int. Flughafen: Breslau
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Geographie

Das Angerdorf Obórki liegt im östlichen Teil Niederschlesiens, rund sieben Kilometer südöstlich von Olszanka, 16 Kilometer südöstlich von Brzeg und 35 Kilometer nordwestlich von Opole in der Schlesischen Tiefebene.

Nachbarorte von Obórki sind im Nordwesten Pępice (Pampitz), im Nordosten Krzyżowice (Kreisewitz), im Osten Olszanka (Alzenau), im Süden Jankowice Wielkie (Groß Jenkwitz) und im Westen Przylesie (Konradswaldau).

Geschichte

Kirche St. Peter und Paul
Steinmauer um die Dorfkirche
Kreuzerhöhungskirche
Schloss Schönfeld

„Schönynwelth“, das zum Herzogtum Oppeln gehörte, wurde 1358 erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Schönfeld mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.

Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Schönfeld ab 1818 zum Landkreis Brieg, mit dem sie bis 1945 verbunden blieb.[3] 1845 bestanden in Schönfeld eine evangelische Kirche, eine evangelische Schule, ein Schloss, ein Vorwerk, eine Brennerei und weitere 78 Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 386, davon 18 katholisch.[2] 1874 wurde der Amtsbezirk Schönfeld gebildet. Erster Amtsvorsteher war der Gutsbesitzer Winckler.[4] 1885 lebten 405 Einwohner in Schönfeld.[5] 1933 waren es 439 Einwohner, 1939 437 Einwohner.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Schönfeld 1945 wie der größte Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde es in Obórki umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Opole eingegliedert. Mit Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrages endete die völkerrechtliche Verwaltung des Ortes und er wurde Teil Polens. Seit 1999 gehört Obórki zum Powiat Breszki.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Polnisch-katholische Kirche Peter und Paul ist eine Schrotholzkirche, die 1335 erstmals erwähnt wurde. Das heutige Gebäude entstand im 16. Jahrhundert, ebenso das Taufbecken. Während der Reformation wurde die Kirche 1534 protestantisch und diente der evangelischen Kirchengemeinde bis 1945 als Bethaus. 1685 wurde es durch die Stiftung Carl von Mincowietz (?) umgebaut. Der Glockenturm mit Zwiebelhelm an der Westseite entstand um 1755 in Fachwerkbauweise. Im Inneren befinden sich im Langhaus und im Chor Malereien aus dem Jahr 1685. Die Kanzel entstand im dritten Viertel des 17. Jahrhunderts. Um 1450 entstand ein gotischer Flügelaltar, welcher sich heute im Brieger Museum befindet. Umgeben ist die Kirche von einer Steinmauer aus dem 15. und 16. Jahrhundert.[6] Die Kirche steht seit 1963 unter Denkmalschutz.[7]
  • Die katholische KircheKreuzerhöhungskirche wurde zwischen 1981 und 1986 erbaut.[8]
  • Das Schloss Schönfeld im Stil des Neubarock wurde 1888 errichtet. Das zweigeschossige Gebäude mit hohen Dachgeschoss und an der Nordfassade mit einem ein dreigeschossiges Volutengiebel steht seit 1966 unter Denkmalschutz.[7]
  • Umgeben ist das Schloss von einem Landschaftspark, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt wurde.
Commons: Obórki (Olszanka) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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