Osserich

Gemeindeteil des Marktes Wirsberg im oberfräbkischen Landkreis Kulmbach in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Osserich (oberfränkisch ebenfalls Osserich[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Wirsberg im oberfränkischen Landkreis Kulmbach in Bayern.[3] Osserich liegt in der Gemarkung Neufang.[4]

Schnelle Fakten Markt Wirsberg ...
Osserich
Markt Wirsberg
Koordinaten: 50° 7′ N, 11° 37′ O
Höhe: 485 m ü. NHN
Einwohner: 30 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95339
Vorwahl: 09227
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Lage

Der Weiler liegt am Nordhang des Lindenbergs (541 m ü. NHN) an einem namenlosen linken Zufluss des Koserbachs. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Weißenbach (0,7 km nordöstlich) bzw. nach Wirsberg zur Kreisstraße KU 1 (1,4 km südwestlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Cottenau zur KU 1 (1,4 km nördlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1402 als „Ossero“ erstmals urkundlich erwähnt, 1495 „Osrach“, 1533 „Osserich“. Dem Ortsnamen liegt das slawische Wort „osa“ mit dem Suffix „-ro“ zugrunde, zu deutsch eine mit Espen bewachsene Örtlichkeit.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Osserich aus 7 Anwesen (5 Halbhöfe, 2 Sölden). Das Hochgericht, die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen übte das bayreuthische Vogteiamt Wirsberg aus.[7]

Von 1797 bis 1810 unterstand Osserich dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Wirsberg und der im selben Jahr gebildeten Munizipalgemeinde Wirsberg zugewiesen. 1812 erfolgte die Überweisung an das Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Neufang.[8] Am 1. April 1971 wurde Osserich in die Gemeinde Wirsberg eingegliedert.[9]

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 5: Wohnstallhaus

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001809001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 4551465151413551303330
Häuser[10] 7777779
Quelle [11][8][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
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Religion

Osserich ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannis gepfarrt.[7][18]

Literatur

Fußnoten

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