Weißenbach (Wirsberg)
Gemeindeteil des Marktes Wirsberg im oberfräbkischen Landkreis Kulmbach in Bayern
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Weißenbach (oberfränkisch: Waisebooch[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Wirsberg im oberfränkischen Landkreis Kulmbach in Bayern.[3] Weißenbach liegt in der Gemarkung Neufang.[4]
Weißenbach Markt Wirsberg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 7′ N, 11° 38′ O |
| Höhe: | 514 m ü. NHN |
| Einwohner: | 75 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95339 |
| Vorwahl: | 09227 |
Lage
Das Dorf liegt auf hügeliger Flur. Es entspringt dort ein namenloser linker Zufluss des Koserbachs. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Osserich (0,7 km südwestlich). Ein Wirtschaftsweg führt nach Cottenau (1 km nördlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1337 als „Beisenbach“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt ein Gewässername zugrunde, dem Weißenbach, einem rechten Zufluss der Schorgast.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Weißenbach aus 12 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast. Grundherren waren das bambergische Kastenamt Stadtsteinach (6 Güter, 1 Gütlein, 2 Söldengütlein) und das St.-Katharinen-Spital Kupferberg (2 Güter, 1 Söldengütlein).[7]
Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Wirsberg und der im selben Jahr gebildeten Munizipalgemeinde Wirsberg zugewiesen. 1812 erfolgte die Überweisung an das Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Neufang.[8] Am 1. April 1971 wurde Weißenbach in die Gemeinde Wirsberg eingegliedert.[9]
Baudenkmäler
- Haus Nr. 2 Wohnstallhaus
- Haus Nr. 5: Wohnstallhaus
Einwohnerentwicklung
Religion
Weißenbach ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannis gepfarrt.[7][19]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Johann Kaspar Bundschuh: Weißenbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 142 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 177.
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 764 f.
Weblinks
- Weißenbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 15. Januar 2025.
- Weißenbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 15. Januar 2025.
- Weißenbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 15. Januar 2025.