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Reichelshofen

Ortsteil der Gemeinde Steinsfeld From Wikipedia, the free encyclopedia

Reichelshofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Steinsfeld im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Reichelshofen liegt in der Gemarkung Steinsfeld.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Steinsfeld ...
Reichelshofen
Gemeinde Steinsfeld
Koordinaten: 49° 26′ N, 10° 13′ O
Höhe: 423 m ü. NHN
Einwohner: 95 (Jan. 2023)[1]
Postleitzahl: 91628
Vorwahl: 09865
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Kapelle St. Konrad

Über den engeren Umkreis hinaus ist der Ort bekannt durch die 1841 gegründete Landwehr-Bräu.

Geographie

Durch das Kirchdorf fließt der Stubachsgraben, ein linker Zufluss des Fischbachs. 0,75 km westlich des Ortes liegen die Waldgebiete Großespen und Kleinespen. Die Staatsstraße 2419 führt nach Steinsfeld (2 km südlich) bzw. an Gumpelshofen vorbei nach Oberscheckenbach (2,5 km nördlich). Die Staatsstraße 2416 führt nach Adelshofen (2,7 km westlich) bzw. nach Endsee (2 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gypshütte (1,1 km südöstlich).[4]

Geschichte

Im November 1688 wurden im sogenannten französischen Mordbrand 13 Gebäude zerstört und damit ein Schaden von über 5331 Gulden angerichtet. 1800 gab es im Ort sieben Haushalte, die alle der Reichsstadt Rothenburg untertan waren.[5] Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Reichelshofen dem Steuerdistrikt Steinach und der Ruralgemeinde Steinsfeld zugeordnet.[6]

Baudenkmal

  • Evangelisch-lutherische Kapelle St. Konrad: schlichter Putzbau mit Polygonchor, spätes 13. Jahrhundert, Erneuerungen 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung.[7]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987002009002015002023
Einwohner 75998711011212194139948679998695
Häuser[8] 1214151616151720
Quelle [9][10][11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][1]
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Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Steinsfeld) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.[17]

Sonstiges

Bei den Ermittlungen zur 1962 erfolgten Ermordung der Reichelshofener Schneiderin Lina Lindörfer, konnte die Tat mit Hilfe neuer, vom Institut für gerichtliche Medizin und Kriminalistik in Erlangen angewandter Verfahren (dem Ouchterlony-Test und der Mischagglutination nach Robin Coombs) ihrem Bruder, dem Büttner Friedrich Lindörfer, zugeordnet werden.[21]

Literatur

Commons: Reichelshofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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