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Rupert Bittner (Politiker, 1841)

deutscher Orgelbauer und Politiker (Zentrum) From Wikipedia, the free encyclopedia

Rupert Mathias Max Bittner (* 24. September 1841 in Hilpoltstein; † 14. Februar 1921 ebenda) war ein deutscher Bürgermeister und Orgelbauer sowie Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben

Rupert Bittner entstammte der Orgelbauerfamilie Bittner[1] und war ein Sohn des Max Bittner (1809–1870). Sein Onkel Joseph Bittner war ebenfalls Orgelbauer. Er erlernte neben dem Beruf des Malers und Vergolders den Tischlerberuf (Schreinermeister) und trat die Nachfolge seines Vaters als Orgelbauer an.

Er engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied der Deutschen Zentrumspartei und war von 1875 bis 1911 Bürgermeister in Hilpoltstein.

1889 hatte er als Vertreter der Distriktsgemeinden einen Sitz im Landrath von Mittelfranken.[2]

1893 erhielt er einen Sitz in der Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Bayerischen Krone den Bayerischen Landtag bildete. In den folgenden Wahlperioden wurde er im Stimkreis Weißenstadt wiedergewählt. Am 4. August 1908 kam er für den verstorbenen Abgeordneten Joseph Knipfer in den Landtag und war in verschiedenen Ausschüssen vertreten.

Bittner engagierte sich in der Freiwilligen Feuerwehr und war Vorstandsmitglied im Bezirksverband Hiltpoltstein.[3]

Sein gleichnamiger Sohn Rupert (* 1872) war Landtagsabgeordneter im 1. Bayerischen Landtag.

Auszeichnungen

Siehe auch

Einzelnachweise

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