Schlössle Haubersbronn

Landadel-Schlösschen in Haubersbronn, einem Stadtteil der Großen Kreisstadt Schorndorf im baden-württembergischen Rems-Murr-Kreis From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Schlössle Haubersbronn ist ein kleines Landadel-Schlösschen in Haubersbronn, einem Stadtteil der Großen Kreisstadt Schorndorf im baden-württembergischen Rems-Murr-Kreis. Über die Geschichte des Anwesens ist nicht mehr viel bekannt.

Schlössle Haubersbronn

Lage und Geschichte

Epitaph für Ulrich von Gaisberg (* 1543; † 1612) in der Wendelinskirche Haubersbronn

Das Schlösschen befindet sich im Ortszentrum von Haubersbronn, gegenüber der evangelischen Wendelinskirche. Das heute unscheinbare, verputzte Fachwerkgebäude (Storchengässle 1–3) wird auch Storchenhaus genannt und dient als Geschäftshaus. Der kleine Adelssitz wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Erstmals erwähnt wurde das Anwesen im Jahre 1573. Als erster Eigentümer wird ein Mann namens Breuning erwähnt. Dabei handelt es sich vermutlich um Hans Jakob Breuning von Buchenbach. Später kam das Schlösschen an das Geschlecht der Herren von Gaisberg, die ursprünglich aus Kirchberg an der Murr stammten. Sie zogen später ins Remstal, wo sie einen bedeutenden Besitz erwerben konnten und wichtige Ämter bekleideten. Nachfahren der Gaisberger leben in Großheppach und Schöckingen.

Das Schlössle ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Literatur

  • Adolf Schahl: Die Kunstdenkmäler des Rems-Murr-Kreises. Band 2. Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 1983, ISBN 3-422-00560-9, S. 1008.
  • Wolfgang Willig: Landadel-Schlösser in Baden-Württemberg. Eine kulturhistorische Spurensuche. 1. Auflage, Selbstverlag Willig, 2010, ISBN 978-3-9813887-0-1, S. 575.

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