Schneidersgrün
Gemeindeteil der Stadt Münchberg im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern)
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Schneidersgrün ist ein Gemeindeteil der Stadt Münchberg im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Schneidersgrün liegt in der Gemarkung Poppenreuth.[3]
Schneidersgrün Stadt Münchberg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 12′ N, 11° 44′ O |
| Höhe: | 610 m ü. NHN |
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95213 |
| Vorwahl: | 09251 |
Geografie
Bei der Einöde entspringt ein namenloser rechter Zufluss des Enziusbaches. Ein Wirtschaftsweg führt nach Hildbrandsgrün (1 km nördlich) bzw. zur Bundesstraße 289 (0,5 km südöstlich).[4]
Geschichte
Schneidersgrün wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf dem Gemeindegebiet von Wüstenselbitz gegründet. Das Anwesen trug die Hausnummer 24 von Hildbrandsgrün.[5] 1848 kam Schneidersgrün an die neu gebildete Ruralgemeinde Poppenreuth.[6] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Schneidersgrün am 1. Juli 1972 nach Münchberg eingemeindet.[7]
Ehemaliges Baudenkmal
- Haus Nr. 24: Vierseithof. Zweigeschossiger Wohnstallbau mit Halbwalmdach, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Gegenüber der Schafstall mit massivem Erdgeschoss und verschiefertem Obergeschoss, 1848 errichtet. Vierseitiger, mit Blech beschlagener Dachreiter, rundbogige Schallöffnungen und vierseitiger Turmhelm.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Schneidersgrün ist bis heute nach St. Peter und Paul (Münchberg) gepfarrt und evangelisch-lutherisch geprägt.[16]
Literatur
- Tilmann Breuer: Landkreis Münchberg (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 13). Deutscher Kunstverlag, München 1961, DNB 450619397, S. 37.
- Annett Haberlah-Pohl: Münchberg. Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 39). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2011, ISBN 978-3-7696-6556-7.
Weblinks
- Schneidersgrün in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 11. März 2025.
- Schneidersgrün in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 11. März 2025.
- Schneidersgrün im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 11. März 2025.