Solniki Małe
Dorf in Polen
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Solniki Małe (deutsch Klein Zöllnig) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Bierutów im Powiat Oleśnicki der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.
| Solniki Małe Klein Zöllnig | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Niederschlesien | |
| Powiat: | Oleśnica | |
| Gmina: | Bierutów | |
| Geographische Lage: | 51° 9′ N, 17° 32′ O | |
| Höhe: | 170 m n.p.m. | |
| Einwohner: | ||
| Postleitzahl: | 56-420 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 71 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DOL | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | |
Geographie
Das Straßendorf Solniki Małe liegt zwei Kilometer nordwestlich von Bierutów (Bernstadt an der Weide), 14 Kilometer südöstlich von Oleśnica (Oels) und 50 Kilometer östlich von Breslau in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene). Südlich des Dorfes verläuft die Bahnstrecke Kalety–Wrocław.
Nachbarorte von Solniki Małe sind im Südosten Bierutów und im Nordosten Gorzesław (Korschlitz).
Geschichte

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Klein Zöllnig zusammen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neugliederung Preußens gehörte die Landgemeinde Klein Zöllnig ab 1815 zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Oels eingegliedert, mit dem sie bis 1945 verbunden blieb.[1] 1874 wurde der Amtsbezirk Groß Zöllnig gebildet, dem die Landgemeinden Groß Zöllnig, Klein Zöllnig und Sadewitz eingegliedert wurden. Erster Amtsvorsteher war der Bauerngutsbesitzer Karl Aßmann I. in Klein Zöllnig.[2] 1885 zählte der Ort 392 Einwohner.[3] 1933 wurden 410 Einwohner gezählt, 1939 waren es 382 Einwohner.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Klein Zöllnig wie fast ganz Schlesien 1945 an Polen. Nachfolgend wurde es in Solniki Małe umbenannt und der Woiwodschaft Breslau angegliedert. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, weitgehend weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war. Seit 1999 gehört es zum Powiat Oleśnicki in der Woiwodschaft Niederschlesien.
Sehenswürdigkeiten
- Die römisch-katholische Mariä-Himmelfahrt-Kirche (polnisch Kościół Wniebowzięcia NMP) wurde 1826–1827 im Stil des Klassizismus errichtet.[4]
