Solniki Wielkie
Siedlung in Polen
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Solniki Wielkie (deutsch Groß Zöllnig) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Bierutów im Powiat Oleśnicki der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.
| Solniki Wielkie Groß Zöllnig | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Niederschlesien | |
| Powiat: | Oleśnica | |
| Gmina: | Bierutów | |
| Geographische Lage: | 51° 10′ N, 17° 29′ O | |
| Höhe: | 170 m n.p.m. | |
| Einwohner: | ||
| Postleitzahl: | 56-420 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 71 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DOL | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | DW 451 Namysłów–Oleśnica | |
| Eisenbahn: | Kluczbork–Oleśnica | |
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | |
Geographie
Das Straßendorf Solniki Wielkie liegt sieben Kilometer nordwestlich von Bierutów (Bernstadt an der Weide), acht Kilometer südöstlich von Oleśnica (Oels) und 45 Kilometer östlich von Breslau in der Schlesischen Tiefebene am Bach Smojna Nachbarorte von Solniki Wielkie sind im Westen Smolna (Schmollen), im Osten Strzałkowa (Schützendorf) und im Südosten Solniki Małe (Klein Zöllnig).
Geschichte

„Solnici“, das zum Herzogtum Oppeln gehörte, wurde erstmals im Jahre 1245 urkundlich erwähnt erwähnt. Im Breslauer Zehntregister Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis aus den Jahren 1295–1305 ist es in der Schreibweise Czolnik maiori belegt.[1]
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Groß Zöllnig zusammen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neugliederung Preußens gehörte die Landgemeinde Groß Zöllnig ab 1815 zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Oels eingegliedert, mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. 1874 wurde der Amtsbezirk Groß Zöllnig gebildet, dem die Landgemeinden Groß Zöllnig, Klein Zöllnig und Sadewitz eingegliedert wurden.[2] 1885 zählte der Ort 744 Einwohner.[3]
1933 wurden 766 Einwohner gezählt, 1939 waren es 786 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Oels.[4]
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Groß Zöllnig 1945 mit dem größten Teil Schlesiens an Polen. Nachfolgend wurde es in Solniki Wielkie umbenannt und der Woiwodschaft Breslau eingegliedert. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.
Sehenswürdigkeiten

- Die römisch-katholische Michaeliskirche (Kościół św. Michała Archanioła) wurde 1335 erstmals erwähnt. Der heutige steinerne Kirchenbau wurde im 15. Jahrhundert errichtet. 1864 wurde der Glockenturm errichtet. Die Inneneinrichtung im Rokokostil stammt größtenteils aus dem 18. Jahrhundert.[5]
- Empfangsgebäude des Bahnhofes Solniki Wielkie
- Denkmal für die Verstorbenen beider Weltkriege
Vereine
- Freiwillige Feuerwehr OSP Solniki Wielkie
